Die Polizei in Frankreich hat am Mittwoch Tränengas eingesetzt, um Proteste gegen einen Plan von Präsident Emmanuel Macron zu bekämpfen. Dieser Plan des Präsidenten sieht vor, ab nächstem Monat ein Covid-19-Impfzertifikat oder einen negativen PCR-Test zu verlangen, um Zugang zu Bars, Restaurants und Kinos zu erhalten.
Mit so heftigem Widerstand hat Kommissionspräsidenten von der Leyen nicht gerechnet. 20 Prozent der Einnahmen aus dem Emissionshandel sind für einen Klima-Sozialfonds vorgesehen.
Innerhalb weniger Stunden nach der Ansprache des Präsidenten wurden in Frankreich rund 926.000 Impftermine vereinbart, ein Großteil von unter 35-Jährigen. Macron hatte Einschränkungen für Nicht-Immunisierte angekündigt.
Auch nicht pflegende Mitarbeiter in französischen Krankenhäusern müssen sich von September an gegen das Coronavirus impfen. Wer sich weigert, soll nicht weiter bezahlt werden.
Durch die Verbreitung der Delta-Variante steigen in Frankreich seit Ende Juni die Infektionszahlen wieder an. Es stelle sich auch die Frage nach einer Impfpflicht für die gesamte Bevölkerung, sagt Präsident Macron.
Der französische Präsidentschaftskandidat Xavier Bertrand über das Comeback der bürgerlichen Rechten im Land, seine politische Familie, die Energiewende und die Pipeline Nord Stream 2.
Welche Folgen hat die Scheidung von Bill und Melinda Gates für ihre gemeinsame Stiftung? Im Interview spricht Stiftungs-Vorstandschef Mark Suzman über seine Rolle, den regelmäßigen Kontakt zu beiden und Melindas Ausstiegsklausel.
Bei seinem Staatsbesuch in Paris betont der italienische Präsident Mattarella das „einzigartige Band“ zwischen den romanischen Schwesternationen. Die Migrationspolitik aber bleibe eine Herausforderung.
Das schwache Abschneiden bei den Regionalwahlen beunruhigt das Rassemblement National. Beim Parteitag setzt Marine Le Pen auf ihre Strategie der „ruhigen Kraft“. Aber die Zweifel an ihr wachsen.
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Nach dem jüngsten Anschlag auf die Bundeswehr in Mali hat Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer „realistische politische Ziele“ für die MINUSMA-Mission der UN gefordert. Wird ihr Appell in New York gehört?
Frankreichs Staatspräsident ist unbeliebt - und hat doch gute Chancen auf Wiederwahl. Warum eigentlich?
Bei den französischen Regionalwahlen wurde der Front National auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ist das ein dauerhafter Trend? Wir fragen nach bei Sylvie Goulard, der Vizepräsidentin der französischen Zentralbank.
Klimasteuern sind brandgefährlich. Für Politiker auf der ganzen Welt. Egal, was die Fachleute sagen. Denn Menschen befürworten CO2-Steuern – bis sie eingeführt werden. Woran liegt das?
Nur ein Drittel der Wahlberechtigten nahm an den Regionalwahlen teil. Was lässt sich aus deren Ergebnissen für die Präsidentenwahl 2022 ableiten?
Der Konservative Xavier Bertrand hat die Regionalwahl in der Wahlheimat von Marine Le Pen gewonnen. Mit einem betont sozialen Programm will er 2022 Emmanuel Macron als Präsident Frankreichs ablösen.
Marine Le Pen scheitert mit ihrer Strategie, die Regionalwahl in Frankreich zu „nationalisieren“ und als Sprungbrett für die Präsidentenwahl im nächsten Frühjahr zu nutzen. Auch für Präsident Emmanuel Macron bedeutet das Ergebnis einen deutlichen Dämpfer.
Die Kanzlerin verteidigt ihren Wunsch, einen EU-Gipfel mit dem russischen Präsidenten Putin abzuhalten. Das sei keine Frage der Belohnung. Die osteuropäischen Mitgliedstaaten stellen dagegen Bedingungen.
Der Holocaust-Überlebende Samuel Pisar prägte seinen Stiefsohn Antony Blinken und wurde zu seiner entscheidenden Bezugsperson. Nun kehrt der amerikanische Außenminister an die Schauplätze seiner Kindheit zurück.
Bei einem Anschlag in Mali werden zwölf deutsche Soldaten verwundet. Ist der Versuch, das nordafrikanische Land zu stabilisieren, zum Scheitern verurteilt?
Warum irrten die Umfragen, als sie einen Sieg von Marine Le Pen in den französischen Regionalwahlen voraussagten? Vor den Stichwahlen am Sonntag fragt die F.A.Z. Frédéric Dabi, den Direktor des Umfrageinstituts IFOP.
Merkel und Macron konnten sich mit ihrer Forderung nach einem neuen EU-Russland-Gipfel nicht durchsetzen. Daran sind sie auch selbst schuld. Wenn sich Biden mit Putin trifft – warum dann nicht auch die EU?
Bundeskanzlerin Merkel scheitert mit ihrem Vorschlag, einen Gipfel mit dem Kremlchef zu veranstalten. Ungarns Gesetz zu Homosexualität sorgt für heftigen Streit.
Die EU stellt „echte Partnerschaft“ in Aussicht. Was das sein könnte, darüber hat die türkische Regierung ziemlich präzise Vorstellungen. Mehr als ein neuer Migrationspakt soll auf alle Fälle herauskommen.
Deutschland und Frankreich wollen ein EU-Gipfeltreffen mit Wladimir Putin – das erste seit der Annexion der Krim 2014. Doch die östlichen Mitgliedstaaten sind entsetzt. Erst müsse Russland seine Politik ändern.
Die Regierung erhält Milliarden aus Brüssel für grünes Wachstum. Doch an einer anderen innenpolitischen Front kehrt anscheinend der schwierige Alltag der Vorkrisenzeit wieder ein.
16 Jahre lang war die Samaritaine in Paris wegen Brandgefahr geschlossen. Nun feiert das renovierte Luxuskaufhaus seine langersehnte Wiedereröffnung. Doch jetzt, wo der Entwurf Realität geworden ist, kratzt man sich den Kopf.
Ein Plausch in einem Restaurant mit dem früheren Brexit-Unterhändler Michel Barnier über Emmanuel Macron, Marine Le Pen, Armin Laschet und seine Ambitionen bei der Präsidentenwahl in Frankreich.
Den Stimmungstest vor der Präsidentenwahl haben Marine Le Pen und Emmanuel Macron verloren. Zweidrittel der Wahlberechtigten blieben bei den Regionalwahlen zu Hause. Die Regierung in Paris ist besorgt, Le Pen verärgert.
Schriftsteller Moritz Rinke schreibt EM-Briefe: Diesmal von Angela Merkel an den Bundestrainer. Es geht um Gosens, die Bundesnotbremse, ein Essen mit Macron und offene Knöpfe an Jogi Löws blauem Hemd.
An Wut mangelt es in Frankreich nicht. Aber das heißt nicht, dass die Unzufriedenen Marine Le Pen zulaufen. Ist das die Rückkehr der „Altparteien“?
Die Regionalwahlen in Frankreich sind bei den Wahlberechtigten auf wenig Interesse gestoßen. Nur jede dritte Person gab ihre Stimme ab. Die Konservativen liegen landesweit vorne.
Polizisten und Journalisten stehen sich in Frankreich fremd gegenüber, die Pressefreiheit ist in Gefahr. Deshalb suchte die Regierung den Rat einer unabhängigen Kommission. Unsere Korrespondentin war Teil davon.
Das Robert-Koch-Institut meldet einen Rückgang der bundesweiten Inzidenz auf 9,3. Die Kanzlerin mahnt derweil angesichts der aggressiveren Delta-Variante und mit Blick auf die Fußball-EM weiter zur Vorsicht.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen intensiven Dialog der EU mit Russland gefordert. Auf einer Pressekonferenz mit Präsident Macron betonte sie ihre gemeinsamen Positionen für die anstehende Sitzung des Europäischen Rats:
Angela Merkel und Emmanuel Macron warnen angesichts der Delta-Variante davor, die Corona-Pandemie zu früh für beendet zu erklären. Kritik übt die Kanzlerin an vollen Stadien während der Fußball-Europameisterschaft in einigen europäischen Staaten.