Kleine Stadt, große Volleyball-Party
Damit hat vor der Saison niemand gerechnet: Die Frauen des VfB Suhl schaffen überraschend das Volleyball-Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Nun müssen sie improvisieren.
Das Stück „Freiheit: Simson“ untersucht in Suhl den Mythos des berühmten DDR-Mopeds: Die Simson-Fabrik gehörte einst Juden, die fliehen mussten, jetzt macht die AfD Werbung mit dem Roller. Wie kommt all das auf die Bühne?
Damit hat vor der Saison niemand gerechnet: Die Frauen des VfB Suhl schaffen überraschend das Volleyball-Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Nun müssen sie improvisieren.
Die Volleyball-Frauen des VfB Suhl sind überraschend auf dem Weg zum Double aus Pokal und Meisterschaft. Trainer László Hollósy erklärt seine Team-Philosophie.
Weil sich ein westdeutscher Reporter für den Alltag in der DDR interessiert, überwacht ihn die Stasi – kleinteilig und ziemlich sinnlos. Doch Eberhard Schellenbergers DDR-Anekdoten sind nicht nur lustig.
Sein Schaffen könnte zwei Leben füllen: Kaum jemand hat die Gärten und Parks Ostdeutschlands so geprägt wie Karl Wienke. Zu Besuch bei einem, der einfach nicht aufhören kann.
Der Rassismus-Eklat um ein Partyvideo auf Sylt sorgt bundesweit für Aufsehen. Nun ermittelt die Polizei wegen eines ähnlichen Vorfalls in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Thüringen.
200 Geflüchtete sollen in einem ehemaligen Krankenhaus in Gera untergebracht werden. Dagegen demonstrierten am Samstag viele Bürger der Stadt. Der Veranstalter soll ein bekannter Rechtsextremist sein.
Nostalgie auf zwei Rädern? Die Mopeds der Marke Simson, in der DDR einst heißbegehrt, sind tief im Westen angekommen. Wer ihre Faszination verstehen will, muss sich zwischen Qualm und röhrende Motoren begeben.
Wenn AfD-Anhänger vor dem „Asia Bistro“ plaudern: Wie sieht es dort aus, wo die in Teilen rechtsextreme Partei normal geworden ist? Szenen aus Thüringen.
Es kommen wieder deutlich mehr Flüchtlinge nach Deutschland. Im ostthüringischen Greiz haben sie sich viel überlegt, um damit umzugehen. Doch gegen Politik und Bürokratie ist schwer anzukommen.
Seit sieben Jahren sucht die Bundeswehr ein neues Sturmgewehr. Nach der turbulenten Ausschreibung muss jetzt ein Gericht urteilen, mit welcher Waffe Soldaten in Zukunft in den Einsatz geschickt werden.
In Suhl diskutiert CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen mit dem früheren SPD-Mitglied Thilo Sarrazin. Dabei geht es weniger um Inhalte und vielmehr um die persönliche Kränkung der beiden.
In Südthüringen kämpfen der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen und der einstige Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich um das Direktmandat. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein.
Der Streit ums Sturmgewehr ist zu einer juristischen Schlammschlacht geworden. Wer sind diese Büchsenmacher aus Thüringen, die den Traditionslieferanten Heckler & Koch herausgefordert haben? Ein Besuch.
Das Verteidigungsministerium hat entschieden: Die Firma C.G. Haenel darf das neue Sturmgewehr der Bundeswehr nicht liefern. Nun ist nur noch Heckler&Koch im Rennen. Aber auch diese Firma ist belastet.
Der Geschäftsführer des Suhler Kleinwaffenherstellers C.G. Haenel weist erstmals alle Vorwürfe zurück. Er besteht auf den Auftrag für das Sturmgewehr der Bundeswehr.
Es muss nicht immer der Rennsteig sein: Eine Wanderung zu den höchsten Bergen im Biosphärenreservat Thüringer Wald, die hoffentlich bald wieder möglich sein wird, ist auch ein Gang durch die deutsch-deutsche Geschichte.
Die winzige Thüringer Firma Haenel sollte die Bundeswehr mit einem neuen Sturmgewehr ausrüsten. Daraus wird nun wohl nichts. Haben die Beamten den Anbieter bevorzugt?
Das Verteidigungsministerium musste seine Sturmgewehr-Vergabe revidieren. Dabei gab es schon frühzeitig Hinweise auf Unregelmäßigkeiten. Warum reagierte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer erst jetzt?
Das deutsche Verteidigungsministerium will 120.000 Sturmgewehre von der Firma C.G. Haenel kaufen. Grüne und FDP kritisieren das – und ziehen eine Verbindung zum Krieg im Jemen.
Ein sehr kleiner Waffenfabrikant aus Thüringen soll die neue Standardwaffe der Bundeswehr bauen. Wie konnte ein Zwerg, der sich mit seiner frisierten NS-Vergangenheit brüstet, den Branchen-Goliath schlagen? Unser Autor hat sich in Suhl umgesehen.
Seit Jahren kommt es in der Erstaufnahmeeinrichtung Suhl in Thüringen immer wieder zu Straftaten, Belästigungen und Drogendelikten. Jetzt sollen die Unterkünfte per Video überwacht werden.
Die Entscheidung zum Kauf der neuen Standardwaffe von der Firma Haenel löst im Bundestag Verwunderung aus. Auf Anfrage einiger Abgeordneter zum G-36-Nachfolger gab der Hersteller keine Auskunft.
Die neue Standardwaffe der Bundeswehr soll das Unternehmen Haenel liefern. Noch nie hat die kleine Firma aus Suhl einen so großen Auftrag erhalten. Hinter ihr steht eine Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Die Bande „Saat des Bösen“ wurde einst von Häftlingen gegründet. Drei ihrer Mitglieder sollen in Suhl einen 17-Jährigen gekidnappt, gequält und zu Straftaten gezwungen haben.
Wegen eines zerrissenen Korans kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in Suhl zu einer Massenschlägerei. Zwei Beteiligte wurden deshalb nun verurteilt. Ihre Jugendstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Wer Anhänger für den Kampf gegen Rechts will, sollte zu anderen freundlich sein, und ihre Heimat nicht verachten. Auch der neuerdings angeschlagene Sportpalastton passt wenig zu den angeblich so hehren Zielen.
Die Meldungen über Schlägereien in Flüchtlingsunterkünften lassen ein Zerrbild entstehen. Meist leben die Bewohner friedlich miteinander. Zoff ist wohl überall dort zu finden, wo viele Menschen auf engem Raum miteinander umgehen müssen.
Schwerer Landfriedensbruch, versuchter Totschlag, Körperverletzung, Sachbeschädigung: So lauten die Vorwürfe gegen rund 50 Personen, die jetzt nach schweren Ausschreitungen in einer Asylbewerberunterkunft in Suhl festgenommen worden sind.
Viele Unis und Studenten organisieren in diesen Tagen Unterstützung für Flüchtlinge - vom Buntstift bis zur Unterkunft in der Turnhalle. Aber es drohen Konflikte. Was, wenn die Studenten ihr Studium nicht wie geplant fortsetzen können?
Religiöse Fanatiker, rechte Gewalt, linke Mobs und unaufrichtige Politiker: Der Weg zu einem gesellschaftlichen Konsens in der Flüchtlingsfrage wird mit jeder neuen Ausschreitung für das Bürgertum schwieriger.
15 Personen sind bei Auseinandersetzungen in einem Flüchtlingsheim in Thüringen verletzt worden. Zunächst ging es offenbar um eine aus einem Koran herausgerissene Seite. Dann richtete sich die Gewalt gegen die Polizei.
In einem überbelegten Flüchtlingsheim in Suhl ist es abermals zu einem Zwischenfall gekommen. Dort spitzt sich die Lage zu. Aus der CSU kommen unterdessen Forderungen nach einer Visapflicht für Zuwanderer aus den Balkanstaaten.
Kurt Brauße hat für sein Alter ein wahrlich seltenes Hobby: Er ist der älteste noch aktive Skispringer Deutschlands. An diesem Mittwoch wird er achtzig – und verrät, warum er sich nie ernsthaft verletzte.
Nun steht fest, was hinter dem rätselhaften Fund dreier Leichen in einem Haus in Thüringen steckt: Ein 41 Jahre alter Mann erstach seine frühere Freundin, weil sie sich von ihm getrennt hatte. Warum er auch seine Mutter tötete, ist unklar.
Die deutschen Skeleton-Pilotinnen rasen an einer olympischen Medaille vorbei. Beste ist noch Anja Huber auf Platz acht. Überlegene Olympiasiegerin wird Elizabeth Yarnold.
Christine Wenzel ist viermal Weltmeisterin geworden. Im Interview spricht die 32 Jahre alte Sportschützin über schwierige Schießplätze, teure Patronen und die Kosten und den Wert eines WM-Titels.