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Ausrüstung für Bundeswehr : Was ein Sturmgewehr mit Wirecard zu tun hat

Soldat mit G36 bei einer „Informationslehrübung“ in Munster im Jahr 2016 Bild: Picture-Alliance

Das Verteidigungsministerium hat entschieden: Die Firma C.G. Haenel darf das neue Sturmgewehr der Bundeswehr nicht liefern. Nun ist nur noch Heckler&Koch im Rennen. Aber auch diese Firma ist belastet.

          5 Min.

          Auf dem Truppenübungsplatz bei Munster knattern in aller Frühe automatische Schusswaffen. Es ist nasskalt, noch liegen Schneereste auf der Schießbahn. Angehende Offiziere jagen ein Projektil nach dem anderen aus ihren Sturmgewehren. In dreihundert Meter Entfernung fallen getroffene Pappkameraden hintenüber.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Fragt man die Soldaten oder ihre Ausbilder, bekommt man nur Gutes über das G36 zu hören, die bewährte Ordonnanzwaffe der Bundeswehr. Vom erbitterten Wettstreit um die Nachfolge ihres Gewehrs haben sie gehört. Aber niemand zieht unter den Soldaten in Zweifel, dass es mit dem bisherigen Gewehr noch eine Weile weitergehen könnte.

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