Sarkozy lässt Vertrauten fallen, um sich selbst zu retten
Im Berufungsprozess in der Libyen-Affäre kämpft der Ex-Präsident gegen eine Rückkehr ins Gefängnis. Er schiebt die Verantwortung einem Mann zu, der ihn jahrelang trug.
Im Berufungsprozess fordert die Anklage für Frankreichs früheren Präsidenten sieben Jahre Haft und 300.000 Euro Strafe. Sarkozy beteuert seine Unschuld.
Im Berufungsprozess in der Libyen-Affäre kämpft der Ex-Präsident gegen eine Rückkehr ins Gefängnis. Er schiebt die Verantwortung einem Mann zu, der ihn jahrelang trug.
Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy ist schuldig gesprochen worden, eine „kriminelle Vereinigung“ gebildet zu haben. Der Prozess drehte sich um illegale Wahlkampffinanzierung aus Libyen.
Auf der Suche nach dem verlorenen Frieden: Die bislang unbekannte brisante Tonaufnahme eines Gesprächs zwischen Gamal Abdel Nasser und Muammar Gaddafi im Jahr 1970.
Gemeinsam mit den Vereinten Nationen richtet die Bundesregierung ein neues Treffen aus. Dabei geht es um Schritte, mit denen das vom Bürgerkrieg gezeichnete Land dauerhaft stabilisiert werden kann.
Nach dem Rekordjahr 2019 sind 2020 wieder weniger deutsche Rüstungsexporte genehmigt worden. In eine besonders konfliktreiche Region wird aber weiter in großem Umfang geliefert. Ägyptens Botschafter verteidigt Waffenkäufe.
Sarkozy wird verdächtigt, illegale Geldzahlungen des libyschen Diktators Gaddafi angenommen zu haben. Ihm droht nun eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren.
In Libyen herrscht seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al Gaddafi im Jahr 2011 Bürgerkrieg. Deutschland, Frankreich und Italien wollen die anhaltenden Waffenlieferungen in das Land nun mit EU-Sanktionen eindämmen.
Nach der Berliner Libyen-Konferenz sah es noch nach einem möglichen Durchbruch in dem Bürgerkriegsland aus. Nun will UN-Vermittler Salamé nicht mehr. Sein Rücktritt kommt in einer kritischen Zeit.
Deutschland legt sich ins Zeug, um zu einer Befriedung Libyens beizutragen. Warum es das tut, und wer die wichtigsten Akteure in dem Konflikt sind, haben wir zusammengefasst.
In Libyen tobt ein Machtkampf zwischen General Haftar und der Regierung in Tripolis. Der türkische Präsident hat sich nun vom Parlament die Erlaubnis für einen Truppeneinsatz geholt.
Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Lega Matteo Salvini gibt sich in den vergangenen Wochen betont gläubig, stößt damit jedoch nicht auf Gegenliebe in der katholischen Kirche. Dank eines emeritierten Kardinals ändert sich das.
Bei dem verheerenden Flugzeug-Anschlag von Lockerbie 1988 wurden 270 Menschen getötet. Möglicherweise führt nun auch eine Spur nach Berlin.
Baschar al Assad hat in London studiert, Gaddafis Sohn wurde dort promoviert, und Kim Jong-un ging in der Schweiz zur Schule. Nutzt alles nichts! Warum werden aus Diktatorensöhnen trotzdem wieder nur neue Diktatoren?
Von dem libyschen Modell, das Trumps Sicherheitsberater Bolton ins Spiel brachte, hält man in Nordkorea gar nichts. Endlich hat Pjöngjang deswegen die Welt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Die Trump-Regierung weckt Erwartungen, dass Pjöngjang zügig alle Atomwaffen aufgeben könnte. Jetzt widerspricht das Regime. Das Treffen von Kim und Trump ist gefährdet.
Einen Tag nach seiner Festnahme ist der frühere französische Staatschef wieder aus dem Gewahrsam entlassen worden. Gegen ihn wird nun offiziell wegen „passiver Korruption“ ermittelt.
Auf Nicolas Sarkozy lastet der schwere Vorwurf, seinen Wahlkampf mit Geld von Gaddafi bestritten zu haben. Das rückt auch die französisch-britische Militäroperation gegen Libyen im Jahr 2011 in ein anderes Licht.
In Italien kommen weniger Migranten an, doch die Herausforderungen im Mittelmeerraum bleiben. Was der Flüchtlingsstrom mit dem Kalten Krieg zu tun hat, erklärt Historiker Tobias Bütow im Gespräch mit FAZ.NET.
Kurz vor dem Pariser Spitzentreffen zur Flüchtlingspolitik hat das italienische Innenministerium neue Zahlen vorgelegt: Weniger Migranten kommen über das Mittelmeer nach Italien. Auch wegen umstrittener libyscher Milizen wie der „Brigade 48“.
Milizen haben den zum Tode verurteilten Sohn Muammar Gaddafis aus der Haft entlassen. Der Internationale Strafgerichtshof forderte vergeblich Saif al Islams Auslieferung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Außenminister Gabriel ist in Libyen eingetroffen. Er ruft die Konfliktparteien zu Kompromissbereitschaft auf und sagt mehr deutsche Hilfe zu.
Die Geschichte des Terrorismus in Großbritannien ist lang. Über Jahrzehnte bombte und mordete die IRA. Verglichen damit ist die Bedrohung durch radikale Islamisten noch recht jung. Aber nicht weniger gefährlich.
Nach Libyen trauen sich westliche Journalisten kaum. So haben sich junge Libyer zusammengetan, um aus ihrem Land zu berichten. Auf „Local Libya“ erzählen sie vom Widerstand gegen den Terror.
Am Freitag beginnt in New York die Schach-WM mit Titelverteidiger Magnus Carlsen und Sergej Karjakin. Ob aber der Präsident des Weltverbandes dabei sein kann, ist unklar.
Die OSZE und auch die Organisation Amerikanischer Staaten entsenden mehr Wahlbeobachter in die Vereinigten Staaten. Mit Trumps Manipulationsvorwürfen hat das aber nichts zu tun.
Donald Trump sagt im Wahlkampf wenig über seine Geschäftsbeziehungen ins Ausland. Sicherheitspolitiker sehen darin ein Risiko und fordern den republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu Transparenz auf.
Während der Terror des „Islamischen Staats“ offenbar Deutschland erreicht hat, geht der Kampf gegen die Terrormiliz in Libyen weiter. Ein Frontbesuch in Sirte, wo Milizen aus Misrata gegen Dschihadisten kämpfen.
Mit der Selbstverbrennung eines Obsthändlers im tunesischen Sidi Bouzid begann vor fünf Jahren die Arabellion. Für die meisten Menschen im Land hat sich kaum etwas zum Besseren verändert – und das hat Folgen. Ein Besuch.
Mit Angst beobachtet man in Rom die Ausbreitung des „Islamischen Staates“ in Libyen. Trotzdem schließt Ministerpräsident Matteo Renzi einen militärischen Einsatz Italiens aus.
Der „Islamische Staat“ expandiert jetzt vor allem in Libyen. Die Taktik gleicht der in Syrien: Er nutzt die Wirren des Bürgerkrieges.
Kirsan Iljumschinow ist Präsidenten des Weltschachbundes. Dabei machte er gemeinsame Sache mit Saddam Hussein und Muammar al Gaddafi. Nun gibt es Sanktionen gegen ihn. Die Vorwürfe sind schwer.
Saif al Islam und acht weitere Vertraute Gaddafis sollen hingerichtet werden. Angeklagt waren sie wegen Verbrechen während des „Arabischen Frühlings“ 2011 in Libyen.
Der Islamische Staat ist zum dritten wichtigen Akteur im zerfallenden Libyen geworden. Waffen und Kämpfer gelangen nahezu ungehindert von dort nach Syrien, in den Irak, nach Tunesien – und wieder zurück.
Die Wege der Panzerabwehrraketen und der Sturmgewehre durch die Kriegsgebiete sind kaum zu kontrollieren. Auch die deutschen Lieferungen werden nicht im Irak bleiben.
In Libyen toben die heftigsten Kämpfe seit dem Aufstand gegen Gaddafi. Es gibt schon mehr als 200 Tote. Westliche Länder bringen ihre Landsleute in Sicherheit. Libyen steht am Rand eines Bürgerkriegs.
Der libysche Parlamentspräsident Nuri Abu Sahmein hat die chaotische Wahl im libyschen Parlament für gültig erklärt. Ahmed Miitig ist damit als Ministerpräsident bestätigt. Er ist schon der fünfte Regierungschef seit dem Sturz Gaddafis.