Libyen-Affäre : Sarkozy lässt Vertrauten fallen, um sich selbst zu retten

Im Berufungsprozess in der Libyen-Affäre kämpft der Ex-Präsident gegen eine Rückkehr ins Gefängnis. Er schiebt die Verantwortung einem Mann zu, der ihn jahrelang trug.
Drei Wochen lang hat der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy im Gefängnis gesessen. Seither kämpft der 71 Jahre alte Politiker wie ein Löwe, um nicht zurück hinter Gitter zu müssen. In seinem Berufungsprozess in Paris holt er auch gegen engste politische Weggefährten aus, wenn es seinem Interesse dient. So belastete er seinen treuen Mitstreiter, Büroleiter und Élysée-Generalsekretär Claude Guéant, schwer.
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