Erschütterungen im Hause Windsor
In der vierten Staffel von „The Crown“ betritt Lady Diana die Bühne. Doch größer erscheinen die Queen und Margaret Thatcher. Sie dominieren das royale Theater auf zwiespältige Weise.
In der vierten Staffel von „The Crown“ betritt Lady Diana die Bühne. Doch größer erscheinen die Queen und Margaret Thatcher. Sie dominieren das royale Theater auf zwiespältige Weise.
Es war das Ende des Kalten Krieges: Vor 30 Jahren unterzeichneten die ehemaligen Besatzungsmächte mit den beiden deutschen Staaten den Zwei-plus-Vier-Vertrag. Dabei gab es durchaus Vorbehalte gegen ein wiedervereintes Deutschland.
Der britische Versuch, die Prüfungsergebnisse von Schulen zu standardisieren, ist zum Debakel geraten. Der Regierung wird vorgeworfen, dass benachteiligte Schüler durch den Algorithmus noch mehr benachteiligt werden. Den Universitäten steht Chaos bevor.
Stuart Hall, der Mitbegründer der „Cultural Studies“, ließ seine Lebensgeschichte in seine Theorien einfließen. Seine Autobiographie ist jetzt ein Wegweiser in den aktuellen Debatten über Rassismus.
Die einstige britische Premierministerin Margaret Thatcher handelte in der EU den „Briten-Rabatt“ aus. Mittlerweile profitiert auch Deutschland von dem komplizierten System. Dabei sollte es längst abgeschafft sein.
Das Sicherheitsgesetz für Hongkong ist laut Martin Lee nur ein Schritt für Peking. Das Parlament in der Stadt soll entmachtet werden, fürchtet einer der Begründer der Demokratiebewegung. Seine letzte Hoffnung sind die Gerichte.
Die deutschen christlichen Demokraten und die britischen Konservativen in den siebziger Jahren – Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Schon Margaret Thatcher wusste es: Die Stimmfarbe entscheidet, wie wir wahrgenommen werden. Sie lässt sich mit Training verändern – aber man sollte es nicht übertreiben.
In diesem Jahr ist die Produktion von Serien durch die Decke gegangen. Vornweg sind dabei längst nicht mehr die klassischen Sender. Welche Produktionen sind besonders bemerkenswert? Eine subjektive Auswahl.
Boris Johnson wirft der BBC Voreingenommenheit vor. Schlecht behandelt fühlt sich aber auch Labour. Die neue Regierung will den Sender auf den Prüfstand stellen und – Gebührenverweigerung entkriminalisieren.
Die Tories wollen die Parlamentswahl in alten Labour-Hochburgen gewinnen – vor allem im „Schwarzen Land“ in den West Midlands. Auch weil Parteichef Corbyn so unbeliebt ist, stehen ihre Chancen nicht schlecht.
Sein Antrag zwang Boris Johnson dazu, die EU um eine Fristverlängerung zu bitten. Damit hat Oliver Letwin den Brexit-Gegnern die Chance eröffnet, den Prozess weiter zu verzögern – und womöglich gar zu stoppen.
Die Eiserne Lady und der Club der elitären Eton-Boys: Was der Abschlussband der monumentalen Thatcher-Biographie des konservativen Journalisten Charles Moore über die Briten verrät.
Artur Hahn, Seniorchef des Deidesheimer Hofs, erzählt über die Bedeutung des Saumagens in der Ära Helmut Kohl, politische Prominenz in seinem Hotel und Gästewünsche heute.
Die britische Ministerin für internationalen Handel Liz Truss gibt sich sehr zuversichtlich: Die Anhängerin von Margaret Thatcher hat einige Ideen, wie es nach dem Brexit weitergeht.
Zurück zu alter Größe? Brexit-Enthusiasten beweisen ein gehöriges Maß an Verblendung, wenn sie das heutige Großbritannien als „globale Macht“ bezeichnen. Dabei kann ein Blick in die Geschichtsbücher durchaus lohnenswert sein.
Vor 40 Jahren veränderten konservative Revolutionäre die Welt. Papst Johannes Paul II., Ajatollah Chomeini, Deng Xiaoping und Margaret Thatcher prägten nicht nur ihre eigenen Länder nachhaltig.
In zwei Tagen stimmt das britische Unterhaus über den Brexit-Deal ab – und nur noch die Regierung gibt sich optimistisch. Um ihr Abkommen noch zu retten, müsste sich May wohl von einer Aktion Margaret Thatchers inspirieren lassen.
Das britische Hadern mit Europa ist alt, und hat viel mit der Geschichte zu tun. Ein Land spielt dabei eine wichtige Rolle: Das Gespenst der deutschen Vergangenheit spukt in der Brexit-Kampagne weiter.
Dramatische Stunden in der Downing Street 10. Das britische Kabinett stimmt dem Entwurf für das Abkommen zum EU-Austritt zu. Doch die Kritik an Premierministerin Theresa May hält an.
Die Briten suchen von 2020 an ein neues Gesicht für die 50-Pfund-Note. Die Buchmacher sehen Stephen Hawking vorn, aber auch Alan Turing und Ada Lovelace haben Chancen. Als Außenseiter gilt eine Frau, die ihr Geld zurückwollte.
Auf dem Labour-Parteitag in Liverpool wollen Abgeordnete Parteichef Jeremy Corbyn auf eine Linie zum Brexit festnageln. Der umkurvt das Thema bislang und bleibt bewusst vage.
Die Royals haben eigentlich nicht viel zu sagen – aber ihre Titel sind sprechend. Ein Glossar des britischen Adels vor der Hochzeit des Jahres.
Israels Justizministerin Ayelet Shaked macht radikale Vorschläge. Die Siedler lieben sie dafür. Und auch mit Außenminister Heiko Maas versteht sie sich blendend.
Seit die Briten in der Europäischen Union sind, wird viel und ausgiebig über Geld geredet. Über die Gewinner und Verlierer. Es bleibt eine zerstörerische Idee.
Was bedeutet der Brexit? Großbritannien blickt einer Lage ins Auge, die es immer vermeiden wollte: Europa vereinigt sich unter französischer Führung. Ein Gastbeitrag.
Theresa May präsentiert sich als akribische, verkrampfte, phantasiearme Politikerin. Was steckt hinter der Fassade?
Das Thatcher-Archiv hat ein Schriftstück veröffentlicht, mit dem Mitarbeiter der damaligen Premierministerin sie auf ein Interview mit einer Popzeitschrift vorbereiteten.
Viele Menschen machen den Neoliberalismus für die Finanzkrise und ihre Folgen verantwortlich. Das verdreht die Tatsachen.
Seit zwei Dekaden hängt die Finanzmetropole am guten Willen von Chinas Kommunisten. Die Freiheit in Hongkong ist zwar immer noch größer als im Rest des Landes, aber wie lange noch? Und was heißt das für das Land?
Deutschland hat mit seinen Kanzlern meist Glück gehabt. Manche mussten sich erst korrigieren, um bedeutend zu werden. Helmut Kohl war es vom Anfang bis zum Ende. Ein Gastbeitrag.
Theresa May hätte sich an einen Vorgänger erinnern sollen. Der suchte vor Jahrzehnten mit der Frage „Wer regiert Britannien?“ die Wahl zu gewinnen – und bekam zur Antwort: „Du nicht“.
Eigentlich war die britische Parlamentswahl für Theresa May bereits eine ausgemachte Sache. Nun könnte der Abend für die Premierministerin aber doch noch zur Zitterpartie werden – möglicherweise mit gravierenden Folgen.
Ein bisschen Thatcher, ein bisschen Blair: Theresa May ist dabei, ihren Vorsprung zu verspielen. Selbst britische Konservative schimpfen über den am schlechtesten organisierten Wahlkampf.
Was der Brexit auslöst: Der ehemalige Premierminister und Labour-Politiker Tony Blair empfiehlt, notfalls auch die Konservativen zu wählen. Was bezweckt er mit der Empfehlung?
Wenige Jahre nach seiner Veröffentlichung wirkte der Song „Walls Come Tumbling Down“ plötzlich prophetisch. Eine Mauer stürzte 1989 tatsächlich ein. Was hat der Britpop-Klassiker jetzt dem Brexit entgegenzusetzen?