Die Dame war ein Punk
Vivienne Westwood hat den Punk und die Politik in die Mode gebracht. Ein Faible für historische Gewänder hatte sie auch. Am Donnerstag ist die Modedesignerin im Alter von 81 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Vivienne Westwood hat den Punk und die Politik in die Mode gebracht. Ein Faible für historische Gewänder hatte sie auch. Am Donnerstag ist die Modedesignerin im Alter von 81 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Was das Haager Kriegsverbrechertribunal mit Kunst gemein hat oder: Darf man noch ins Museum gehen, wenn der Weltuntergang droht? Über die bizarren Attacken der „letzten Generation“.
Giorgia Meloni setzt mit ihrem ersten Haushaltsplan ihre Prioritäten. Es zeigt sich: Sie ist weder eine Margaret Thatcher noch eine Marine Le Pen.
Den britischen Konservativen ist ihr Kompass in der Wirtschafts- und Finanzpolitik abhanden gekommen.
Selbst ihr König kann nur noch seufzen: Liz Truss gilt als britische Premierministerin auf Abruf, weil sie mit den Werten ihrer konservativen Partei bricht.
Erst hieß es: Spitzensteuersatz runter. Jetzt heißt es: doch nicht. Die britischen Konservativen haben aktuell viele Probleme – und damit auch die Premierministerin.
Henry Kissinger würdigt Konrad Adenauer in einem Buch über Staatskunst, Uwe Tellkamp in seinem neuen Roman. Die Porträts sind unterschiedlich, aber provozieren eine Frage: Warum zögert man zu sagen, dass Adenauer der größte deutsche Staatsmann der vergangenen zweihundert Jahre war?
Nach dem Tod der Königin bleiben viele Rätsel. Elisabeth II. war eine der mächtigsten Frauen des Jahrhunderts. Aber hat sie auch etwas für die Frauenrechte getan?
Die neue britische Premierministerin wird bald erleben, dass Regieren mehr sein muss als Anbiederei an eine nostalgieverliebte Basis. Kann sie das Land zusammenhalten? Elisabeth II. kann es nun nicht mehr.
70 Jahre lang regierte Königin Elisabeth II. Sie verkörperte Normalität und Pflichterfüllung. Sie war der Bezugspunkt einer sich rasch wandelnden Gesellschaft. Gut möglich, dass Königin Elisabeth II. auch zu einem Epoche-Namen wird.
Nach Margaret Thatcher und Theresa May ist die Tory-Vorsitzende die dritte Frau an der Spitze der britischen Regierung. Auch Großbritannien leidet unter rasant steigenden Strom- und Gaspreisen. Der stagnierenden Wirtschaft versucht Truss mit Steuersenkungen zu begegnen.
Mit der früheren britischen Premierministerin habe er Argumente austauschen können, bis beide „rot im Gesicht“ waren, berichtete Gorbatschow. Die Zuneigung war beiderseitig.
Der ehemalige amerikanische Außenminister sucht sich Vorbilder in der Geschichte, um zu erläutern, wie ein Staat sich in der Welt von heute bewegen und behaupten kann.
Boris Johnson geht, sein Kater bleibt. Über das bewegte und nicht immer einfache Leben des „Chief Mouser to the Cabinet Office“.
Rishi Sunak will nun mit der größten Steuersenkung seit Thatcher punkten, doch Verbündete von Liz Truss halten das für ein Verzweiflungsmanöver.
In den nächsten sechs Wochen werben Rishi Sunak und Liz Truss um die Zustimmung an der Tory-Basis. Beide präsentieren sich als Hüter eherner Parteiwerte.
Wer auch immer nächster britischer Premier wird, übernimmt die Verantwortung in einer wirtschaftlich extrem schwierigen Lage. Das Land kämpft mit großen Strukturproblemen.
Charles Moore war der Chef des jungen Reporters Boris Johnson und unterstützte ihn als Premierminister. Der Veteran des britischen Journalismus über den gefallenen Regierungschef und sein Land.
Boris Johnson geht, aber er hat die politische Kultur seines Landes durch Unaufrichtigkeit vergiftet. Dieses Erbe wird Großbritannien nicht so schnell los wie die Person des Premierministers.
Der britische Premierminister hat das Misstrauensvotum knapp überstanden. Johnsons zur Schau getragener Optimismus wirkt aber aufgesetzt. Ihm droht schon bald wieder Ungemach.
Auch zu ihrem 70. Thronjubiläum gelingt es Königin Elisabeth II., die tief gespaltene britische Gesellschaft für einen Moment zu versöhnen. Die Feier vereint Witz und Pomp, Respekt und Ironie.
Wo Flaggschiffe untergehen und Atomwaffen im Hintergrund stehen, wird Eskalation zu schnell unkalkulierbar: Der Falklandkrieg als Exempel. Ein Gastbeitrag.
Russische Milliardäre haben in London zahlreiche Gebäude erworben. Sie stellen riesige Werte dar.
Zum ersten Mal zieht die bürgerliche Rechte mit einer Frau in den französischen Präsidentenwahlkampf. Valérie Pécresse, die als Vorbilder Angela Merkel und Margaret Thatcher nennt, ist oft unterschätzt worden.
Vom konservativen Ideal eines schlanken Staates hat sich die Regierung Johnson verabschiedet. Sie ist ausgabefreudig und hat das Zeitalter der Austerität hinter sich gelassen. Die Wende sorgt für Verstimmungen.
David Amess hat sich hochgearbeitet: vom Londoner Arbeiterviertel bis ins Parlament. Er suchte immer den direkten Kontakt zu seinen Wählern. Dass er ausgerechnet bei einer Bürgersprechstunde ermordet wurde, erschüttert viele Briten.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Deutschen keine politischen Experimente mögen, Stabilität war häufig das Maß der Dinge. Doch wie ist heute die Stimmung im Land? Sind wir bereit für Veränderung?
In Großbritannien stehen die Menschen an den Tankstellen Schlange. Premierminister Johnson sieht aber höchstens kleine Probleme. Einer seiner Vorgänger ist über eine solche Krisenverleugnung gestürzt.
Es sollte nie bloß eine Rolle spielen, wie Angela Merkel gekleidet ist. Aber ein Damenblazer ist kein Herrenanzug. Welche Bedeutung Angela Merkels Blazer hatten.
1977, sagt der Historiker Philipp Sarasin, begann die Reise zu sich selbst. Ein Gespräch über Menschenrechte, den PC und die Geburt der Identitätspolitik.
Der „Mondeo Man“ steht in England für den Prototypen des mittelständischen Wählers, dessen Stimme heiß umkämpft ist. Doch das Modell von Ford läuft aus. Folgt auf ihn der „SUV Man“?
SPD und Labour Party wollten sich „erneuern“. Bekommen ist das beiden nicht.
Als zwei Frauen den ganzen Laden schmissen: Der Streit um den Wahrheitsgehalt der jüngsten Staffel der Netflix-Serie „The Crown“ geht unvermindert heftig weiter. Das eigentliche Opfer ist bereits identifiziert.
Die Brexit-Hardliner in der Konservativen Partei verlangen vom britischen Premierminister in den Verhandlungen mit Brüssel Stärke zu zeigen. Aber zumindest ein Hindernis wurde ausgeräumt.
Bis Weihnachten wieder zuhause? In „Shipbuilding“ besingt Elvis Costello die Bedeutung des Falklandkrieges für seine Heimat. Zugleich erzählt das Stück ein Kapitel Musikgeschichte: Bevor Chet Baker 1983 sein Trompetensolo für den Song einspielte, hatte er von Costello noch nie gehört.
Das Posten-Geschacher an der Spitze Großbritanniens erinnert dieser Tage sehr an die Netflix-Serie „The Crown“. Mit einem nicht zu verachtenden Unterschied.