Triumph der Konservativen
Die Nachwahl zum britischen Unterhaus in Copeland hat die Tory-Kandidatin gewonnen, in Stoke-on-Trent ist der Ukip-Kandidat durchgefallen. Als Gesamtsiegerin geht Theresa May vom Platz.
Die Nachwahl zum britischen Unterhaus in Copeland hat die Tory-Kandidatin gewonnen, in Stoke-on-Trent ist der Ukip-Kandidat durchgefallen. Als Gesamtsiegerin geht Theresa May vom Platz.
Ökonomie ist nicht alles. Aber eine Regierung muss mehr tun, als Probleme nur zu benennen. Mays ambivalente Haltung zur Globalisierung versperrt sich jedoch jeder Lösung. Ein Kommentar.
Theresa May umarmte Donald Trump in Washington. Das muss nicht im Würgegriff des amerikanischen Präsidenten enden – ist aber nicht ohne Risiko für die britische Premierministerin. Auch mit Blick auf den heute verkündeten Brexit-Fahrplan. Ein Kommentar
Die englische Premierministerin Theresa May hat in Washington eine Charmeoffensive gestartet – in Großbritannien geht das vielen zu weit. Was aber verbindet sie mit Trump?
Spätestens sei Theresa Mays Grundsatzrede steht fest: Das Vereinigte Königreich verlässt den europäischen Binnenmarkt. Und verabschiedet sich damit von einem Projekt, das Großbritannien selbst entscheidend mitgestaltete.
Die britische Regierung war schon Tage vor dem brutalen Vorgehen der chinesischen Armee über die Niederschlagung der Studentenproteste in Peking informiert. Die Parteiführung sei zum Äußersten bereit, schrieb der Botschafter nach London.
Washington und London leiten eine politische Zäsur ein. Mit Donald Trump und dem Brexit haben die Wähler den Wunsch nach einem überfälligen Wechsel kundgetan. Beginnt damit eine „postliberale“ Ära?
Kunst im öffentlichen Raum und Renovierungen sollen dafür sorgen, dass Newcastle upon Tyne, das ehemalige Zentrum des Kohlebergbaus, schön wird. Wenn das nicht hilft, gibt es abends sehr viele Möglichkeiten, Bier zu trinken.
Theresa May attackiert die Größen der Wirtschaft und stemmt sich gegen Weltoffenheit und Liberalismus. So konsequent wie sie hat sich keiner ihrer Vorgänger von Thatchers Politik abgewandt.
Neue Töne auf dem Parteitag der Konservativen: Premierministerin Theresa May attackiert Unternehmenschefs - und will „die Gerechtigkeit in Großbritannien wiederherstellen“.
Die Europäische Union konnte vom traditionellen Expansionsdrang Europas nicht lassen. Daher leidet sie auch ohne den Brexit an den Folgen ihrer kurzsichtigen wirtschaftlichen und politischen Überdehnung.
Bei ihrem ersten Auftritt bei der wöchentlichen Fragestunde im britischen Unterhaus hat die neue Premierministerin einen souveränen Auftritt. Und macht klar: Trotz des Brexits will sie die Brücken zur EU nicht abbrechen.
Erstmal ankommen lassen oder direkt zum Handeln drängen? Die Glückwünsche ranghoher Politiker an Großbritanniens neue Premierministerin sprechen zwei Sprachen.
Ein Cocktail aus Humor und krassen Übertreibungen: Bevor Boris Johnson Politiker wurde, war er Journalist. Als Brüsseler Korrespondent schrieb er das Monster herbei, das der Brexit vertreiben soll. Eine Spurensicherung.
Die Brexit-Befürworter verbreiten in den Köpfen der Menschen eine Unsicherheit, die so dick ist, wie der Nebel auf dem Kanal. Die Lehren der Geschichte sind jedoch ganz klar: Wir müssen in der EU bleiben. Ein Gastbeitrag.
Wer das Brexit-Referendum verstehen will, der muss seine Vorgeschichte kennen. Schon Churchill wollte nicht so recht zur europäischen Familie gehören – und doch wurde diese später für die Briten zur Rettung.
Aus Heidelberg nach Birkenau: Sterne-Koch Manfred Schwarz ist jetzt im Odenwald. Und macht dort, was für die Region nicht gerade typisch ist.
Bei der Versteigerung in London reißen sich die Bieter um die oft geschmacklosen persönlichen Gegenstände. Die Theorie der verstorbenen Premierministerin vom freien Spiel der Marktkräfte wird glänzend bestätigt.
Margaret Thatcher war die erste und bislang einzige Premierministerin Großbritanniens. Heute werden die Memorabilien der „Eisernen Lady“ versteigert. Das läuft nicht ohne Eklat und Überraschungen ab.
Der britische Finanzminister Osborne will die Staatsausgaben radikal verkleinern. Sein Sparkurs stellt sogar die Einsparungen der „Eisernen Lady“ Margaret Thatcher in den Schatten.
Ihre Einstellung zu ihren Kleidern war vergleichbar mit der eines Ritters zu seiner Rüstung. Die Kinder von Margaret Thatcher wollten die Kleider der ehemaligen Premierministerin im Victoria and Albert Museum ausstellen lassen. Doch daraus wird nichts.
Warum waren die Klima-Gipfel bisher fast alle Pleiten? In Paris muss das anders werden. Eine Rekapitulation des Versagens.
Der Sozialist Jeremy Corbyn ist Favorit für die Urwahl zum neuen Labour-Vorsitzenden. Die Partei feiert eine „Bewegung“, aber echte Arbeiter sind weniger beeindruckt.
Sollte der Altlinke Jeremy Corbyn zum Labour-Chef gewählt werden, könnte den Tories das Lachen noch vergehen. Er zieht Leute an, die sich vom kalten britischen Kapitalismus abgehängt fühlen.
John Whittingdale will Englands „linken“ Rundfunk reformieren. Auch deshalb ist der Kulturminister als konservativer Hardliner verschrieen. Doch jeder sagt: Der Mann kennt sich aus, und Witz hat er sowieso.
Die konservative Regierung von David Cameron will das Streikrecht der britischen Gewerkschaften beschneiden. Sein Vorgehen weckt Erinnerungen an die „Eiserne Lady“ Margaret Thatcher.
David Cameron und seine konservative Partei geben zurzeit den Ton im Vereinigten Königreich an. Das Erbe Thatchers haben sie abgelegt – doch wie definieren sie heute das Verhältnis zwischen Staat und Bürger?
Nach mehr als zehn Jahren kommt Königin Elisabeth II. wieder nach Deutschland. Ihr früherer Sprecher Charles Anson verrät, warum sie auch in größten Krisen die Ruhe selbst bleibt. Und was sie an ihrer Familie schätzt.
Vor 70 Jahren wurde das Gefangenenlager Schloss Colditz befreit. Legendär waren die spektakulären Ausbruchsversuche seiner zumeist englischen Insassen. Heute ist Colditz für viele Briten ein Mythos.
Die britischen Konservativen gerieren sich plötzlich als „die Partei der arbeitenden Leute“ – und begeben sich so auf Thatchers Pfade. Die Bürger des Vereinigten Königreichs erleben vor der Unterhauswahl kuriose Wochen.
Die einen bewundern Margaret Thatcher als Ikone politischer Überzeugungsstärke, die bewiesen habe, wozu eine hart zupackende Reformerin in einer erschöpften Demokratie fähig ist. Die anderen verachten sie als skrupellose Egomanin, die ihr Land mit einer Rosskur tief gespalten habe.
Großbritannien ist dieses Jahr Europameister im Wirtschaftswachstum. Warum prosperiert das Land, während anderswo Stillstand herrscht?
Stephanie Bart erzählt von einem Boxer im Jahr 1933. Hilary Mantel lässt Margaret Thatcher auflauern. Neil Gaiman findet ein magisches Frauen-Trio. Und Wolfgang Herrndorf beschenkt uns postum mit einem perfekten Roman.
Die Schriftstellerin Hilary Mantel regt mit ihrer militanten Thatcher-Phantasie die Briten auf. Warum gehen deutsche Literaten solche Risiken nicht ein?
Was vor 300 Jahren in Italien mit Wirtschaftsspionage begann, setzte sich in England mit einem Auftragsmord fort und mündete in die moderne Industrie.
Warum Deutschland und Frankreich in der Europa-Politik oft uneinig waren und doch immer wieder zusammenfanden.