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Lokaltermin Deidesheimer Hof : „Für sechs Gänge hat niemand Zeit“

„Gäste wollen das Förmliche nicht mehr“: Die im vergangenen Frühjahr neu eröffnete Hotelbar im Deidesheimer Hof Bild: Wonge Bergmann

Artur Hahn, Seniorchef des Deidesheimer Hofs, erzählt über die Bedeutung des Saumagens in der Ära Helmut Kohl, politische Prominenz in seinem Hotel und Gästewünsche heute.

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          Herr Hahn, falls im Regierungssitz in Moskau eine Rezeptsammlung gepflegt wird, ist wahrscheinlich auch ein Blatt aus Deidesheim dabei. Erzählen Sie doch mal.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Uns wurde 1994 der Besuch des russischen Präsidenten Boris Jelzin angekündigt. Unser Küchenchef hat für ihn einen Strudel von Blutwurst und Leberwurst erfunden, den hat er serviert. Und nach dem Essen hat sich Präsident Jelzin das Rezept geben lassen, für die Köche im Kreml.

          Der Deidesheimer Hof ist vielen Leuten ein Begriff, auch wenn sie noch nie in der Pfalz waren: Weil man weiß, dass Sie lange Jahre Helmut Kohl als Stammgast hatten und in den neunziger Jahren viele Staatsgäste bewirtet haben, nicht nur Jelzin. Wie kam es dazu?

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