Undercover gegen die Drogenmafia
Die Serie „Legends“ spielt im England des Jahres 1990. Premierministerin Margaret Thatcher braucht dringend einen politischen Erfolg. Ein paar Zollfahnder sollen ihn liefern. Dafür riskieren sie ihr Leben.
Die Zugehörigkeit der Falklandinseln zu Großbritannien wird neuerdings wieder debattiert. Argentinien beansprucht die Malvinas, wie sie dort heißen, für sich. Warum die Inseln immer wieder ein Thema sind, erklärt der argentinische Schriftsteller Alan Pauls.
Die Serie „Legends“ spielt im England des Jahres 1990. Premierministerin Margaret Thatcher braucht dringend einen politischen Erfolg. Ein paar Zollfahnder sollen ihn liefern. Dafür riskieren sie ihr Leben.
Von Gott, fürs Gemeinwohl: Vor 100 Jahren wurde die britische Königin Elizabeth II. geboren, die so lange regierte wie niemand vor und wohl auch niemand nach ihr. Zum Ende hin machte sie zwei Fehler.
Eine neue Biographie widmet sich der einzigartigen Karriere der früheren britischen Premierministerin – und fragt, was davon geblieben ist.
Kleider mit Slogans sollten mal denen eine Stimme geben, die sich nicht äußern konnten. Heute setzen viele auf das Medium Stoff, die sich häufig zu Wort melden – besonders in diesem Jahr. Ist damit irgendetwas gewonnen?
Die nationalistische LDP-Chefin Sanae Takaichi erhält mehr Stimmen als erwartet. Mit ihrer ersten Personalentscheidung scheint die neue Regierungschefin es vielen recht machen zu wollen.
Die frühere Premierministerin hat Großbritannien in den achtziger Jahren gegen viele Widerstände reformiert. Das lag auch am hohen Leidensdruck in ihrem Land. In Deutschland scheint es noch nicht so weit zu sein.
Auch zu ihrem 100. Geburtstag polarisiert Margaret Thatcher. Die Vorkämpferin einer marktwirtschaftlichen Wende hat Großbritannien tief geprägt.
Parteichefin Badenoch rückt die Tories in der Migrationspolitik nach rechts. Sie will die Europäische Menschenrechtskonvention verlassen und stellt damit auch Churchills Friedenswerk infrage.
In Japan ist das tradionelle Verständnis der Geschlechterrollen noch stark ausgeprägt. Bald könnte das Land jedoch erstmals eine Ministerpräsidentin bekommen. Sie spielte in einer Heavy-Metal-Band und verehrt Margaret Thatcher.
Der britische Außenminister erklärt, warum der Freundschaftsvertrag mit Deutschland nach dem Brexit den „Beginn einer neuen Ära“ markiert – auch im Kampf gegen illegale Migration.
In Britannien hat man sich den britischen Gepflogenheiten anzupassen: Sean Irving verzerrt das konservative Denken Kenneth Minogues.
Im Herbst 1989 gab die britische Premierministerin Maggie Thatcher dem Reporter Brian Walden ein legendäres Interview. Daraus hat Channel 4 ein zweiteiliges Drama gemacht: „Brian and Maggie“. Trug das Gespräch auch zu ihrem Sturz bei?
Mit Weidel und Wagenknecht haben Feministinnen nicht gerechnet. Sie treten gegen die Männerriege der etablierten Parteien an – und wollen eine andere Republik.
Der Maler Francis Bacon konnte und kann nicht nur verletzen und schockieren. Eine große Schau in der Londoner National Portrait Gallery zeigt seine weichere, sentimentalere Seite.
Seit den Tagen von Margaret Thatcher gilt der britische Arbeitsmarkt als besonders flexibel. Die Labour-Regierung führt nun einige neue Arbeitnehmerrechte ein.
In Kubra Khademis Heimatland Afghanistan dürfen Frauen öffentlich nicht mehr sprechen. Aus dem Pariser Exil kämpft die Künstlerin für sie und zeigt neue Bilder in Frankfurt. Ein Gespräch.
350 Abgeordnete vertreten ab Dienstag zum ersten Mal einen Wahlkreis im britischen Unterhaus. Dabei müssen sie sich auch an den Verhaltenskodex gewöhnen – denn nicht nur Beifallklatschen ist verboten.
Rachel Reeves wird wahrscheinlich die nächste Schatzkanzlerin Großbritanniens. Sie hat es geschafft, dass sogar Manager die Arbeiterpartei wählen.
Die britischen Konservativen kommen nicht aus der Krise. Die Palastrevolte ist zwar vorerst abgewendet. Trotzdem findet der britische Premierminister kein Mittel gegen eine drohende Niederlage.
Der deutsche Blick auf die nukleare Abschreckung ist von Pathos und Weltfremdheit geprägt. Die Metapher vom Schutzschirm sorgt zugleich für ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Eine offene Debatte ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
Die Partei findet ungewöhnlich warme Worte für Margaret Thatcher – um konservative Wähler zu gewinnen. Doch das ist eine Gratwanderung.
Vor einhundert Jahren erschien mit Helmuth Plessners „Grenzen der Gemeinschaft“ eine Eloge auf Distanz, Diplomatie und Takt. Aber die Schrift ist ambivalenter, als viele Würdigungen zu sehen bereit waren.
Theresa May wurde als „Maybot“ verspottet und scheiterte am britischen Unterhaus. Nun möchte sie aus dem Parlament ausscheiden. Doch für ihre Partei hat sie noch Hoffnung.
Dass Großbritannien so erschüttert ist über den Postskandal, hat kulturelle Gründe: Das positive Image des ländlichen Postmeisters verdankt sich vor allem der Literatur.
Einer der wenigen kosmopolitischen Schriftsteller der Gegenwart zieht sich zurück: Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa gibt seine Kolumne in „El País“ auf und will keinen Roman mehr schreiben.
Javier Mileis Wahlerfolg in Argentinien ist Ausdruck des brutalen Scheiterns vorheriger Regierungen und der Verzweiflung all derer, für die der Verfall von Bürgerrechten ein Luxusproblem ist. Ein Gastbeitrag.
Rachel Reeves hat gute Chancen, nächste britische Finanzministerin zu werden, wenn Labour die Wahl gewinnt. Sie steht für eine linke Politik, ihr Wesen hat aber Ähnlichkeit mit Margaret Thatcher.
Der britische Premierminister stoppt auf dem Parteitag der Konservativen den Bau einer Schnellbahn in den Norden. Er möchte das als Neuanfang verstanden wissen.
Von „Krauts“, „Hunnen“ und einem „Blitzkrieg“ spricht keiner mehr: Die britische Wahrnehmung dessen, was deutsch ist, hat sich gewandelt. Ein Erfahrungsbericht.
Die Präsenz des verschwundenen Vaters: Der Band „Sprechen lernen“ versammelt Hilary Mantels autobiographisch gefärbte Erzählungen.
Vor 50 Jahren putschte sich der Militär Augusto Pinochet in Chile an die Macht. Es folgte blutiger Terror gegen Oppositionelle. Der Neoliberalismus aber erlebte einen Triumph – und gleichzeitig ein ethisches Debakel.
In Spanien verliert der liberal-konservative Flügel in der rechtspopulistischen Vox-Partei immer mehr an Boden. Ihr letzter einflussreicher Vertreter legte nun sein Mandat nieder.
Ihre Musik hatte eine Kraft, wie es oft nur denen gelingt, die an den Grenzen des Zumutbaren durchs Leben wandern: Jetzt ist Sinéad O’Connor mit 56 Jahren gestorben.
Der Kapitalismus kam von oben und von unten nach Polen. Eine „Revolution“ blieb aus. Vielmehr gab es lebhafte Debatten – und zwar schon vor 1989.
J. L. Carr hat mit „Leben und Werk der Hetty Beauchamp“ einen sonderbaren, spannenden und unterhaltsamen Bildungsroman geschrieben, der tief ins reale und ins literarische England führt.
Vivienne Westwood hat den Punk und die Politik in die Mode gebracht. Ein Faible für historische Gewänder hatte sie auch. Am Donnerstag ist die Modedesignerin im Alter von 81 Jahren gestorben. Ein Nachruf.