So gerecht kann erben sein
Erbschaftsteuern verringern die soziale Ungleichheit? Von wegen.
Wenn die Preise steigen, sind die Folgen nicht für alle gleich. Es kommt auf das Einkommen an. Wir zeigen, was das für Sie bedeutet.
Die Einkommensungleichheit bestimmt, welchen Lebensweg Menschen einschlagen. Ein Forscher des Berliner DIW schlägt vor, dass Mensch ein Startkapital erhält, das er in Bildung, Immobilien oder eine Gründung investieren kann.
Chinas Gesellschaft soll nach Xi Jinping gemeinschaftlich Wohlstand erreichen und Ungleichheiten beseitigen. Geht es in der sozialistischen Volksrepublik nun den Reichen an den Kragen?
Stockende Mobilität und unklare Jobperspektiven in der Mittelschicht: Corona habe „bestehende Ungleichheiten ans Licht gebracht“, mahnt die OECD – und fordert mehr Umverteilung. Dabei ist die Wahrnehmung der Bürger nicht eindeutig.
Das Ziel ist eine Schule für alle: Carolin und Christoph Butterwegge befassen sich mit der Ungleichheit bei Kindern. Ihre Lösungsansätze sind jedoch nicht zu Ende gedacht.
Mit gewöhnlichen Methoden werden wir den Anforderungen der Zeit nicht gerecht. Einkommensstarke Länder sollten deshalb Sonderziehungsrechte von mindestens 100 Milliarden Dollar an einkommensschwächere Länder weitergeben. Ein Gastbeitrag.
EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel spricht über die Folgen der Anleihekäufe für große und kleine Vermögen. Sie zeigt: Wenn man die Hauspreise in die Inflationsrate einbezieht, fällt die Rate 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte höher aus als ohne.
In einem „historischen“ Kurswechsel kündigt Xi Jinping eine stärkere Umverteilung an. Der Staatsführer nimmt die „hohen Einkommen“ der Privatunternehmer ins Visier.
Die Kommunistische Partei Chinas feiert ihren 100. Gründungstag. Anders als zu ihrer Gründung ist das Land heute reich. Vor allem aber grassiert Ungleichheit. Das bereitet sogar der Staatsführung Sorgen.
Deutschland ist hinter Litauen der Europameister der Ungleichheit. Dass das Land immer ungleicher wird, stimmt allerdings nicht.
SPD, Grüne und Linke wollen die Ungleichheit bekämpfen. Sie setzen dabei aufs falsche Instrument: Die Vermögenssteuer.
Der Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung wird von Interessenvertretern missbraucht. Als Wahlkampfmunition und Bestätigung vorher festgelegter Forderungen.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor der Verschärfung der Ungleichheit durch die Corona-Krise. Er hält aber wenig davon, mit Umverteilung durch die Geldpolitik zu reagieren.
Zweifellos vergrößert sich die Kluft zwischen Arm und Reich weltweit, doch dabei bedarf es einer Differenzierung. Warum wir weniger Probleme mit der Ungleichheit haben als andere Länder.
Gerade in Entwicklungsländern fördert das Steuersystem oft noch soziale Ungleichheit, statt sie abzubauen. Der IWF will das jetzt ändern und Unternehmen und Reiche zur Kasse bitten. Dafür legt er sich sogar mit der Weltbank an.
Die Einkommen in allen Schichten wachsen. Trotzdem glaubt eine Mehrheit der Deutschen, dass die finanzielle Not größer wird. Warum?
Viele beklagen, dass die Krise bestehende Ungleichheiten verstärkt hat. Aber Frauen sind nicht die Verliererinnen der Pandemie. Manche profitieren sogar.
Viele Einwanderer sind nicht wegen ihrer Ethnie, sondern wegen ihrer sozialen Herkunft benachteiligt. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied – im Streit über die richtige Politik schon.
Das Gefühl sozialer Ungerechtigkeit hält sich hartnäckig. Auch mit Umverteilung kommt man nicht dagegen an.
Scheinbar devote Diener gehören bis heute in jedes gute Restaurant. Die Ungleichheit hinterm Tresen ist real.
Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Deutschen ist im europäischen Vergleich sehr niedrig. Der Schlüssel, das zu ändern, liegt in den eigenen vier Wänden.
Privatversicherte warten weniger als zwölf Werktage auf einen Facharzttermin, Kassenpatienten hingegen 25. Ärztevertreter sehen darin kein Problem.
Erwerbstätige Mütter tragen die Hauptlast der Krise. Meist sind sie es, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um die Kinder zu betreuen – mit schwerwiegenden Folgen für ihre Erwerbsverläufe.
Italiens führende Soziologin Chiara Saraceno ist sich sicher: Auf die schweren gesundheitlichen Belastungen in der Corona-Krise werden harte wirtschaftliche und soziale Konflikte folgen. Aber vielleicht gibt man künftig auch den Frauen mehr Macht.
Wird das Corona-Virus der große Gleichmacher? Wird die Bedrohung durch den Erreger die Gesellschaften enger zusammenrücken lassen? Nein, sagen Soziologen: Die Corona-Pandemie verschärft den Generationenkonflikt.
Die Folgen der Corona-Pandemie sind verheerend in Amerika, der größten Volkswirtschaft der Welt. Eine neue Dreiteilung der Beschäftigten spielt sich ein.
Es waren Angehörige der weitgereisten Oberschicht, die das Coronavirus nach Lateinamerika gebracht haben. Treffen wird es vor allem die Armen – die noch viel mehr als die Krankheit deren Folgen fürchten.
Der französische Ökonom Thomas Piketty hat mit seinen Thesen zur Ungleichheit Furore gemacht. Jetzt will er das Geld der Reichen an alle verteilen. Ein Interview.
Arbeitsplätze im Überfluss, steigende Löhne: Deutschland hat ein goldenes Jahrzehnt hinter sich. Neue Zahlen zeigen: Davon haben auch die Armen profitiert.
Anders als jahrelang behauptet, klaffen die Einkommen von Arm und Reich nicht weiter auseinander. Forscher sehen eine Trendumkehr. An anderer Stelle geben sie aber keine Entwarnung.
Die wirtschaftspolitischen Ideen der siebziger Jahre sind zurück. Ihr Kennzeichen ist der Glaube, der Staat könne durch direkte Vorgaben wirtschaftliche Probleme besser lösen als der Wettbewerb. Die Erfahrung lehrt das Gegenteil. Ein Gastbeitrag.
Microsoft-Mitgründer Bill Gates hält ein flammendes Plädoyer für ein gerechteres Steuersystem in Amerika – und macht gleich mehrere Vorschläge, wie dieses aussehen könnte. Mehrmals verweist er dabei auch auf seine eigene Biografie.
Die Mehrheit der Bürger sieht eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Forscher widersprechen.