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Ungleichheit : Vermögen für jeden

Wie auch Menschen mit wenig Einkommen zu Vermögen kommen können, hängt vor allem an der Frage des Wohneigentums. Bild: Frank Röth

Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Deutschen ist im europäischen Vergleich sehr niedrig. Der Schlüssel, das zu ändern, liegt in den eigenen vier Wänden.

          7 Min.

          Eigentlich gilt Deutschland als wohlhabend: 53.000 Euro brutto im Jahr, das ist hierzulande das Durchschnittseinkommen der privaten Haushalte; in der Eurozone ist das Platz fünf, zeigt eine Auswertung der Europäischen Zentralbank (EZB).

          Dietrich Creutzburg

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Gustav Theile

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Doch das ist nur die eine Seite des Wohlstands. Schließlich geht es nicht nur darum, wie viel Geld man zur Verfügung hat, sondern auch darum, wie man damit langfristig Wohlstand aufbaut. Nicht nur das Einkommen zählt, sondern auch das Vermögen. Und da schneidet Deutschland schlecht ab. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung hat hierzulande kaum Vermögen aufgebaut. In anderen europäischen Ländern gelingt das den Menschen sehr viel besser, obwohl das Einkommen niedriger ist. Woran liegt das – und was könnte Deutschland dagegen tun?

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