Der Sparerschutz ist eine Vertrauensfrage
Ein europäisches Schutzsystem bietet deutschen Sparern keinen Mehrwert. Dessen muss sich die Bundesregierung bewusst sein.
Ein europäisches Schutzsystem bietet deutschen Sparern keinen Mehrwert. Dessen muss sich die Bundesregierung bewusst sein.
Die privaten Banken kürzen ihre Leistungsversprechen, die zu hoch waren. Der EZB und der EU-Kommission dürfte das gefallen.
Nach der Greensill-Schieflage kappt der Bankenverband seinen Leistungsumfang. Versicherer, Fonds und öffentlich-rechtliche Anstalten werden ab 2023 nicht mehr geschützt.
Die Bundestagswahl ist gelaufen. Doch es ist offen, welche Parteien die neue Regierung bilden. Wirtschaftsverbände drängen zu Entscheidungen – und haben dabei vor allem ein Thema im Blick.
Abseits des Bankkredits sind Finanzierungsmöglichkeiten in Deutschland rar. Interessenvertreter wollen den Mangel mit einem entfesselten Kapitalmarkt bekämpfen.
Viele Schüler wünschen einer Befragung des Bankenverbandes zufolge mehr Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule. Doch dem stehen hohe Hürden im Weg.
Die strikten Regeln für Banken sind eine Folge der Finanzkrise. Es regt sich Unmut.
Robuster und breiter sollten sich die Bankhäuser nach Ansicht von Christian Sewing wieder aufstellen dürfen. Damit übt der amtierende Präsident des Bankenverbands auch Kritik an der scharfen Regulierung der Branche.
Beim Kampf gegen Geldwäsche will der Bankenverband vermeiden, dass es zu Überlappungen und Doppelzuständigkeiten kommt. Zugleich warnt er vor einer Meldeflut, die kaum neue Erkenntnisse bringe.
Bankenpräsident Hans-Walter Peters findet, dass Europa massiv gegen Amerika verloren hat. Der Auftrag für Nachfolger Sewing scheint klar zu sein.
Mit Milliarden hat der Staat viele Unternehmen in der Corona-Krise am Leben gehalten. Droht jetzt eine Pleitewelle? Die privaten Banken gehen von 24.000 Insolvenzen aus – weit weniger, als befürchtet.
Das Bundesfinanzministerium prüft eine strengere Regulierung von Zinsplattformen wie Weltsparen und Zinspilot. Anlass ist die Pleite der Greensill-Bank.
„Es gilt nicht nur, die Folgen der Pandemie zu bewältigen, sondern auch die Transformation zu einer digitalen und nachhaltigen Wirtschaft zu gestalten – und das erfordert enorme Investitionen“, sagt Christian Sewing.
Einen Monat nach dem Zusammenbruch der Bremer Greensill Bank haben die meisten Privatkunden ihr Geld zurückerhalten. Nach Angaben des Privatbankenverbands gehen die Entschädigungs-Zahlungen in die Milliarden.
Der deutsche Bankenverband will die Greensill-Milliarden zurückholen – zumindest einen Teil davon. Doch steht er in einer langen Schlange von großen Gläubigern wie Softbank oder Credit Suisse.
Jetzt ist es offiziell: Für die Privatkunden der insolventen Bremer Bank ist nun die Einlagensicherung zuständig. Die Sparer sollen schnell entschädigt werden. Für die kommunalen Kunden dagegen greift dieser Schutz nicht.
Der Bankenverband setzt die Finanzaufsicht unter Druck: Er hat sie schon Anfang 2020 über die Probleme bei der Greensill Bank unterrichtet. Vor allem Kommunen drohen nun herbe Verluste.
Die Finanzaufseher der Bafin zücken mit einem Moratorium ihr schärfstes Schwert: Die in Bremen ansässige Greensill Bank darf keine Ein- und Auszahlungen mehr vornehmen.
Nach dem EU-Austritt Großbritanniens könnten sich einige Geschäfte für die Finanzbranche verteuern, befürchtet der Bankenverband. Das bisherige Abkommen regelt dazu noch nichts.
Der Bundesverband deutscher Banken fordert die Zentralbank auf, weniger negative Einlagenzinsen von den Geschäftsbanken zu fordern. Sonst wären diese gezwungen, diese Negativzinsen noch stärker an die Kunden weiterzugeben.
Die Notenbank beschleunigt die Arbeit an dem neuen Zahlungsmittel. Doch anderswo ist man längst weiter. Schon vor sechs Jahren hat die chinesische Notenbank mit der Entwicklung eines digitalen Renminbi begonnen.
Den Bundesverband deutscher Banken wird aktuell wieder Berenberg-Chef Peters führen. Im Frühjahr 2021 steht aber der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank bereit.
Im Skandal um Steuerhinterziehung rund um den Dividendenstichtag durchsucht die Polizei Büros des Verbands der privaten Banken. Die Ermittler könnte interessieren, ob und wie Banken versucht hatten, Gesetzestexte zu beeinflussen.
Die Europäische Zentralbank fordert Kreditinstitute auf, bis 1. Januar 2021 auf Ausschüttungen an ihre Eigentümer und Aktienrückkäufe zu verzichten. Die Banken halten die Maßnahme für undifferenziert und überzogen.
Für Bankmitarbeiter ist der Umgang mit älteren Menschen oder Erkrankten häufig ein Balanceakt. Eine Vollmacht könnte helfen – aber auch das genaue Gegenteil bewirken. Richtige und frühzeitige Vorsorge helfen.
Paukenschlag bei der Commerzbank: Konzernchef Martin Zielke und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann wollen überraschend ihre Posten räumen. Auch Kürzungen im Auslandsgeschäft werden diskutiert. Zuletzt hatte es Streit um die Sparpläne gegeben.
Die Corona-Pandemie bringt Bankenpräsident Zielke zufolge einen großen Schub für die Digitalisierung. Der Nachteil: Auch der Abbau von Filialen werde sich beschleunigen.
Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Martin Zielke, warnte auf seiner Antrittspressekonferenz am Donnerstag vor vielen Kreditausfällen.
Wie seine Vorgänger wird Zielke künftig den schwierigen Spagat zwischen Verbandslobbyist und Bankchef vollziehen müssen. An Arbeit dürfte es ihm ohnehin nicht mangeln.
Um die Corona-Folgen abzufedern, müssen Verbraucher drei Monate lang ihre Kredite nicht bedienen. Aber was ist, wenn die Krise vorbei ist?
Manche Banken senken wegen der Krise die Dispozinsen für Verbraucher. Könnten die Geldhäuser ein Vorbild für die ganze Branche darstellen?
Bundesregierung und Bankenaufsicht schaffen die erst im vergangenen Jahr eingeführte Kapitalvorgabe ab - und entlasten damit den deutschen Bankensektor in der Corona-Krise.
Die Bankenbranche steht hinter den Plänen für einen europäischen Finanzmarkt. Dafür hat der Verband acht Vorschläge vorgelegt – auch im eigenen Interesse.
Einen Tag nach den neuen Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank rechnet die deutsche Bankenlobby vor, was daraus folgt. Und führende Notenbanker wiederholen ihre Kritik.
Der EuGH legt fest: Ein Verbraucher-Widerrufsrecht erlischt, wenn der Darlehensvertrag erfüllt ist. Gerichte müssen nun ihre Rechtsprechung ändern.
Bei mehreren Banken ist zuletzt das Online-Banking für einige Zeit ausgefallen. Doch worauf sollten Verbraucher achten, wenn mit Pin und Tan plötzlich nichts mehr geht?