FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Senkung der Dispozinsen :
Weniger berappen fürs Überziehen des Kontos

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Entlastung für Bankkunden? Wegen der Corona-Krise werden mutmaßlich mehr Menschen in den Dispo rutschen.
Entlastung für Bankkunden? Wegen der Corona-Krise werden mutmaßlich mehr Menschen in den Dispo rutschen.dpa

Manche Banken senken wegen der Krise die Dispozinsen für Verbraucher. Könnten die Geldhäuser ein Vorbild für die ganze Branche darstellen?

Den Vorreiter hat die Frankfurter Sparkasse gemacht: Das hessische Institut verlangt schon seit dem 1. April nur noch 4,99 Prozent Zinsen, wenn jemand sein Girokonto innerhalb des vereinbarten Rahmens („Dispo“) überzieht. Das ist immerhin mehr als eine Halbierung des Zinssatzes: 10,49 Prozent hatte die Sparkasse vorher verlangt. In gewöhnlichen Zeiten überzögen rund 8 Prozent der Kunden ihr privates Girokonto, berichtet das Institut. In der Krise aber rechnet Vorstandschef Robert Restani mit einer höheren Inanspruchnahme: Je enger es für viele Leute wirtschaftlich werde, desto mehr dürften schließlich in den Dispo rutschen. Für die will die Bank nun zumindest vorübergehend eine gewisse Erleichterung bieten.

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