Der Staat ist kein Arbeitsplatzgarant
Regierungen retten in der Krise Konzerne. Die Mitarbeiter sollten sich aber nicht zurücklehnen. Im schlechtesten Fall werden sie zum Spielball der Eigentümer.
Regierungen retten in der Krise Konzerne. Die Mitarbeiter sollten sich aber nicht zurücklehnen. Im schlechtesten Fall werden sie zum Spielball der Eigentümer.
Der Stellenabbau solle vornehmlich über natürliche Fluktuation erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen schloss der Konzern jedoch nicht aus.
Auch die Niederlanden stützen ihre angeschlagene Fluggesellschaft in der Corona-Krise. Das Rettungspaket für die KLM umfasst 3,4 Milliarden Euro und besteht aus Kreditgarantien und direkten Darlehen.
Lufthansa, Air France, Alitalia: Nach welchem Maßstab Beihilfen in Europa erlaubt sind, ist kaum verständlich. Die Kontrolle ist politisiert.
Die Lufthansa dürfte in der Corona-Krise kein Einzelfall bleiben. An welchen Unternehmen sollte sich der Staat überhaupt beteiligen, und welche Kontrollrechte sollte er dann übernehmen?
Das Rettungspaket für die Lufthansa sorgt bei Aktionären für Erleichterung. In Italien schaut man besonders auf die deutsche Fluggesellschaft.
Wegen drohender EU-Auflagen vertagt der Aufsichtsrat die Entscheidung über das Hilfspaket. Der Einstieg des Bundes wird zum europäischen Politikum, während anderswo der Staat längst groß an Bord ist.
Die EU-Kommission hält die finanzielle Unterstützung von Air France für notwendig und verhältnismäßig. In Brüssel gibt es Anerkennung dafür, dass die französischen Staatshilfen nicht nur das Unternehmen im Blick haben.
Frankreich und die Niederlande wollen die zweitgrößte Fluggesellschaft Europas mit hohen Garantien und Krediten retten. Die insgesamt 9 bis 11 Milliarden Euro kommen aber nicht ohne Bedingungen.
Die Corona-Krise erschwert nicht nur den Vertrieb neuer Produkte, weil der sonst vorwiegend persönlich läuft. Auch die Erträge von mit Anlegergeld finanzierten Gewerbeimmobilien und Flugzeugen sind in Gefahr.
Immer mehr gebrauchte Riesenflieger finden keine Abnehmer und werden in Einzelteile zerlegt. Das letzte Wort haben die Investoren.
Nirgendwo auf der Welt kann man landende und startende Flugzeuge spektakulärer beobachten als auf der Insel Sint Maarten. Dort rasieren sie den Planespottern fast die Haare.
Trotz Preisschlacht und Flugscham hat sich der Blick auf die Branche zuletzt aufgehellt: Eigentlich gehen die Luftfahrtunternehmen optimistisch ins neue Jahr. Doch nun kommt der Iran-Konflikt dazu.
In einem Air France-Flug von der Elfenbeinküste nach Paris finden die Mitarbeiter an dem französischen Flughafen ein totes Kind im Fahrwerk. Für den blinden Passagier kam jede Hilfe zu spät.
Nach Singapore Airlines und Air France schickt nun auch der größte Kunde Emirates die Riesenflieger in den Ruhestand. Anlegern droht neues Ungemach.
Er wusste, dass er auch hier nicht dazugehören durfte: Paul Celans erste und einzige Israel-Reise im Herbst 1969 begann voller Hoffnung und endete in einem Fiasko. Ein Gastbeitrag.
Ein Airbus A380 braucht zum Fliegen nicht unbedingt vier Triebwerke. Er kommt auch mit einem weniger ans Ziel. Unter bestimmten Voraussetzungen und Vorschriften.
Am 2. März 1969 fliegt die Concorde zum ersten Mal. Die doppelt überschallschnelle Passagiermaschine ist eine Revolution für die zivile Luftfahrt. Sie endet in einer Tragödie.
Der überraschende Einstieg des niederländischen Staates bei der Fluggesellschaft sorgte in Paris zunächst für Unmut. Jetzt demonstrieren die Finanzminister Harmonie und rufen ein ambitioniertes Ziel aus.
Die Niederlande kaufen heimlich Anteile der Air France-KLM und ziehen mit den Franzosen gleich. Das provoziert die französische Regierung.
680 Millionen Euro hat sich der niederländische Staat Anteile von mehr als 12 Prozent an Air France-KLM kosten lassen. Frankreich hält ähnlich viele Anteile. Der Einfluss auf die Airline soll aber noch weiter wachsen.
Deutsche Investoren haben 1,6 Milliarden Euro in Fonds auf diesen Flugzeugtyp investiert. Nun gibt nach Singapore Airlines auch Air France drei Riesenflieger zurück, wie die F.A.Z. vorab erfahren konnte.
Das Interesse des Großkunden Emirates am A380 schwindet. Das verheißt auch für Anleger wenig Gutes. Bis zu 16 weitere gebrauchte Riesenflieger suchen bald Abnehmer.
Ende September starten die letzten Flieger der Fluggesellschaften British Airways und Air France aus Teheran. Mit Trumps Sanktionen gegen Iran soll das allerdings nichts zu tun haben.
Ein Tarifkonflikt erschütterte die Airline und führte zum Rücktritt des alten Chefs. Nun soll Benjamin Smith die verfahrene Lage klären. Die Gewerkschaften sind skeptisch.
Die Lufthansa war 2017 die beste Aktie im Dax. Seither ist sie eine der schlechtesten. Nicht nur der Ölpreis macht der Fluglinie zu schaffen.
Trotz ungebrochener Nachfrage von Passagieren müssen sich Fluggesellschaften auf sinkende Gewinne einstellen. Fluggäste dürften das bei den Preisen zu spüren bekommen.
Europas führender Hotelanbieter möchte größter Aktionär der französisch-niederländischen Fluggesellschaft werden. Gibt der französische Staat dafür seine Anteile ab?
Aus für Jean-Marc Janaillac, Chef bei der französisch-niederländischen Fluggesellschaft Air France-KLM: Er hatte seine Demission an eine Abstimmung über die Aufstockung von Gehältern geknüpft und diese verloren. Besser läuft es für die Konkurrenz aus England.
Macron hatte sich zu Beginn seiner Präsidentschaft viel vorgenommen. Doch jetzt bläst ihm Gegenwind ins Gesicht, das soziale Klima in Frankreich ist von Gereiztheit geprägt. Was kann er tatsächlich erreichen?
Die Beschäftigten der staatlichen französischen Eisenbahn SNCF und von Air France wollen mehr Geld und Jobsicherheit. Im Schienenverkehr könne es daher über drei Monate alle drei Tage zu zweitägigen Streiks kommen.
Auf Frankreich rollt eine Streikwelle zu: Zugreisende müssen sich auf einen monatelange Einschränkungen einstellen – auch Mitarbeiter der Air France legen die Arbeit nieder.
Wer zu Hause mit Flugzeugbesteck essen will, muss es nun nicht mehr klauen. Die dänische Marke Hay bringt Flugzeugbesteck heraus – das noch nie in der Luft war.
Die italienische Regierung will Alitalia „nicht verscherbeln“. Es soll neue Interessenten für die insolvente staatliche Fluglinie geben.
Ein Ruhestörer, ein Versammlungsverbot, Fußtritte im Vorübergehen und die Vorrechte scheidungswilliger Männer: Die türkischen Kuriositäten dieser Woche stehen für ein ganzes Jahr.
Deutsche Fondsanleger haben den ersten A380 finanziert. Nun brauchen sie gute Nerven: Eingemottet wartet der Flieger auf Abnehmer. Es geht um richtig viel Geld.