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Lufthansa-Rettung : Der Staat ist kein Arbeitsplatzgarant

Trotz Staatsbeteiligung muss Lufthansa Stellen abbauen. Bild: dpa

Regierungen retten in der Krise Konzerne. Die Mitarbeiter sollten sich aber nicht zurücklehnen. Im schlechtesten Fall werden sie zum Spielball der Eigentümer.

          4 Min.

          Der Staat ist der Retter in der Not. Das ist während der Corona-Pandemie nicht anders als in der Finanzkrise vor gut einem Jahrzehnt und in früheren großen Rezessionen. Regierungen legen im Notfall nicht nur große Rettungspakete für die Wirtschaft als Ganzes auf, sie stützen auch einzelne Unternehmen oder steigen gar als Anteilseigner in den Konzern ein, wie nun bei der Lufthansa.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Für die Mitarbeiter ist das erst einmal eine grandiose Nachricht, der Zusammenbruch des Unternehmens und der unmittelbare Verlust des Arbeitsplatzes ist damit vom Tisch. Wer allerdings erwartet, die Stelle sei damit auch langfristig gesichert, der kann sein blaues Wunder erleben. Denn nur weil der Staat mit im Boot sitzt, sind Mitarbeiter noch keine unkündbaren Staatsbediensteten.

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