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Streit um Hilfbedingungen : Die Lufthansa-Rettung hängt in der Schwebe

Zwei Techniker an einer Lufthansa-Maschine in München Bild: AP

Wegen drohender EU-Auflagen vertagt der Aufsichtsrat die Entscheidung über das Hilfspaket. Der Einstieg des Bundes wird zum europäischen Politikum, während anderswo der Staat längst groß an Bord ist.

          4 Min.

          Von einem Poker geht es zum nächsten – und immer geht es um den künftigen Staatsanteil an Europas größter Fluggesellschaft, der Deutschen Lufthansa. Dass Staaten in der Corona-Krise sich um ihre heimischen Airlines kümmern, ist zum Konfliktthema in ganz Europa geworden. Ging es im Fall der Lufthansa erst in langen Debatten darum, ob und in welchem Maße der Bund einsteigen soll, steckt nun der hierzulande abgestimmte Plan für eine 20-Prozent-Beteiligung wegen drohender EU-Auflagen fest.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Der Lufthansa-Aufsichtsrat vertagte am Mittwoch eine Entscheidung dazu, die Aktionäre werden vorerst nicht zu einer außerordentlichen Hauptversammlung eingeladen, um über den Einstieg des Bundes abzustimmen. An der Börse gab der Aktienkurs daraufhin deutlich nach.

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