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Alitalia-Verkauf : Rom mit Lufthansa-Angebot unzufrieden

  • Aktualisiert am

Ein Alitalia-Flugzeug zu sehen vom Flughafen Rom-Fiumicino Bild: Reuters

Die italienische Regierung will Alitalia „nicht verscherbeln“. Es soll neue Interessenten für die insolvente staatliche Fluglinie geben.

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          Die italienische Regierung hält das Angebot von Lufthansa für die Krisen-Fluglinie Alitalia für verbesserungswürdig. „Wir denken, man kann es viel besser machen“, sagte Verkehrsminister Graziano Delrio am Freitagabend im Sender Rai mit Blick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und auf neue Investitionen bei der ehemaligen italienischen Staatslinie. „Wir wollen Alitalia verkaufen, nicht verscherbeln.“

          Alitalia steckt seit Jahren in der Krise und hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Derzeit fliegt sie mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung. Neben Lufthansa sollen auch der Billigflieger Easyjet und der Investitionsfonds Cerberus an Teilen von Alitalia interessiert sein. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte berichtet, dass neuerdings auch Air France KLM ein Auge auf Alitalia geworfen hat.

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