Krisenmeldungen für Luftfahrt : Warum Anleger zuversichtlich bleiben

Trotz Preisschlacht und Flugscham hat sich der Blick auf die Branche zuletzt aufgehellt: Eigentlich gehen die Luftfahrtunternehmen optimistisch ins neue Jahr. Doch nun kommt der Iran-Konflikt dazu.
Das Luftfahrtjahr beginnt mit einer Schreckensnachricht: Ein Absturz mit 176 Toten. Eine Boeing 737 der Ukraine International Airlines wurde im Iran-Konflikt versehentlich abgeschossen. Fluggesellschaften schicken als Reaktion Jets auf kostenträchtige Umwege. Dabei hatten sich die Aussichten für die Branche gerade aufgehellt. Doch noch lassen sich Anleger die Stimmung nicht vermiesen – trotz der Unglücksmeldung und der Ängste vor einem im Iran-Konflikt steigenden Ölpreis. Zum Wochenschluss schickte Ryanair mit erhöhten Gewinnaussichten die meisten europäischen Luftfahrtaktien auf einen Aufwärtspfad, der Kurs der Iren lag gar 6 Prozent im Plus. Air France/KLM, Easyjet und der British-Airways-Konzern IAG gewann zwischen knapp 2 und 5 Prozent.
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