IS-Terrormiliz tötet yezidische Gefangene
Während sich die Koalitionsstreitkräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat siegessicher zeigen, verübt die radikal-sunnitische Terrormiliz weitere Greueltaten.
Während sich die Koalitionsstreitkräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat siegessicher zeigen, verübt die radikal-sunnitische Terrormiliz weitere Greueltaten.
Falls die Bundeswehr tatsächlich das G36 ausmustert, sollten sich leicht Abnehmer finden: Die Kurden im Nordirak sind begeistert von der Waffe, und auch in anderen EU-Ländern hat man bisher keine Probleme bemerkt.
Im Nordirak drängen die kurdischen Peschmerga den „Islamischen Staat“ zurück. Deutsche Waffenlieferungen kommen ihnen gelegen: „Je mehr, desto besser.“ Ein Waffensystem erweist sich als besonders wirkungsvoll.
Die Terrormiliz IS hat ein Video von der Zerstörung der antiken Stadt Nimrud veröffentlicht. Es zeigt die Extremisten mit Vorschlaghammer und Pulverfässern. Eine gewaltige Explosion legt nahe: Von der Kulturstätte ist nichts mehr übrig.
Einst hatte die assyrische Kirche Mesopotamiens eine größere Verbreitung als andere christliche Kirchen. Den langen Exodus beschleunigt nun der Terror des IS.
Mossul, Niniveh, Nimrud - das Ausmaß der Schäden ist nicht absehbar. Wie machtlos sind wir? Ein Gespräch mit dem Altorientalisten Markus Hilgert.
Zur Zerstörung von Artefakten in Mossul, Nimrud und jetzt Hatra: Warum archäologisches Erbe als Zeichen der Gegenwart für den Islamischen Staat bedrohlich ist.
Die islamistische Terrormiliz IS hat begonnen die Kulturstätte Nimrud zu verwüsten. Mit schweren Militärfahrzeugen gingen die Terroristen gegen die historischen Tempel vor, teilte die irakische Regierung mit.
In dem eBook „Der Islamische Staat“ analysieren Autoren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) die aktuelle Lage in der Region zwischen Türkei, Nordirak und Syrien. Das von Wolfgang Günter Lerch herausgegebene eBook zeigt die politischen und geschichtlichen Hintergründe dieser Entwicklung ebenso auf wie die Auswirkungen in den westlichen Gesellschaften.
Die Bundeswehr beteiligt sich im Nordirak künftig mit bis zu 100 Soldaten an der Ausbildung kurdischer Peschmerga für den Kampf gegen die IS-Terrormiliz. Der Bundestag stimmte der Mission mit großer Mehrheit zu. Die Linke nennt den Einsatz „grundgesetzwidrig“
Deutschland hat den Kurden bereits Waffen für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ geliefert. Jetzt wollen die Kämpfer mehr. Die Ministerin prüft noch, die Peschmerga loben derweil die deutschen Systeme.
In Syrien haben Anhänger der IS-Miliz ein jordanisches Kampfflugzeug bei Rakka abgeschossen. Den Piloten nehmen sie gefangen. Im Irak kommen derweil bei Anschlägen der Dschihadisten mindestens 30 Menschen ums Leben.
Der Islamische Staat auf dem Rückzug: Im Nordirak steht die strategisch wichtige Stadt Sindschar offenbar vor der Rückeroberung durch kurdische Kämpfer. Die Waffenlieferungen und auch die amerikanischen Luftangriffe scheinen zu wirken.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will traumatisierte Frauen aus dem Irak und Syrien aufnehmen - das ist viel komplizierter als gedacht.
Den kurdischen Milizen ist nach eigenen Angaben ein wichtiger militärischer Erfolg im Kampf gegen den IS gelungen: Mit internationaler Hilfe haben Kämpfer das strategisch bedeutende Sindschar-Gebirge erreicht.
Berlin betritt mit dem Beschluss, militärische Ausbilder in den Nordirak zu schicken, unsicheres Terrain. Doch man muss den Kurden im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ helfen, so gut es nur geht.
Bis zu 100 deutsche Soldaten sollen die Kurden im Irak für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ausbilden. Das hat das Kabinett beschlossen. Der Bundestag muss noch zustimmen Die Opposition nennt den Einsatz verfassungswidrig.
Bisher hat sich Deutschland vor allem mit Waffenlieferungen an die Kurden am Kampf gegen die Terrormiliz IS beteiligt. Jetzt will die Regierung etwa hundert Soldaten für einen Ausbildungseinsatz in den Nordirak senden. Der Bundestag soll schon bald über ein Mandat entscheiden.
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Seit Wochen wehren kurdische Einheiten in Kobane und im Nord-Irak Angriffe der Terrormiliz IS ab. Jetzt sehen sich die kurdischen Kämpfer in der Offensive gegen die Dschihadisten - auch durch deutsche Hilfe.
An der Wiege unserer Zivilisation, in Syrien und im Irak, werden uralte Religionsgemeinschaften und das künstlerische Welterbe durch die Kämpfer des „Islamischen Staates“ gezielt vernichtet. Wie konnte es dazu kommen?
Die Bundeskanzlerin kann sich vorstellen, die Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak auszuweiten. Bagdads Armee könnte von deutschen Soldaten geschult werden. Unterdessen haben die kurdischen Peschmerga-Kämpfer nach eigenen Angaben Kobane erreicht.
Deutsche Soldaten fliegen heute ins Krisengebiet und prüfen, wie sie den Kampf gegen den IS weiter unterstützen können. Die Terrorgruppe hat derweil entführte Schüler freigelassen. Aber nicht Kinder ihrer Gegner.
Mehrere Dutzend Rebellen der Freien Syrischen Armee haben Kobane erreicht, wo sie die Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen wollen. Auch etwa 150 Peschmerga-Kämpfer sind auf dem Weg in die Stadt.
Die kurdischen Verteidiger Kobanes haben mit schweren Waffen und flankiert von internationalen Luftangriffen weiter Boden in der Stadt zurückerobert. Ein strategisch wichtiger Hügel am Rand der Stadt ist wieder in ihrer Hand.
Die Zahl der aus Deutschland in den Dschihad gezogenen Salafisten ist in Wirklichkeit viermal so hoch wie offiziell zugegeben. Nach Angaben von Verfassungsschützern ist es nicht möglich, diese Leute aufzuhalten - wegen Personalmangels.
Im Kampf um Kobane startet die IS-Miliz eine Großoffensive, weil sie Verstärkung für die Kurden befürchtet. Die Türkei wird zunächst zweihundert kurdische Peschmerga über ihr Staatsgebiet passieren lassen.
Der „Islamische Staat“ greift mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen die eingeschlossenen Yeziden im Sindschar-Gebirge an. Umzingelte verabschieden sich per SMS von ihren Angehörigen. Amerikanische Luftangriffe gegen die Islamisten bleiben bislang aus.
Wohin mit den vielen Flüchtlingen? Viele Kommunen schlagen Alarm. Der Stuttgarter Regierungschef Kretschmann sieht den Bund in der Pflicht, will aber auch selbst mehr Geld in die Hand nehmen.
Verteidigungsministerin von der Leyen (CDU) prüft Möglichkeiten, wie Deutschland sich stärker gegen den IS im Nordirak einsetzen könnte. Auch militärische Maßnahmen werden erwogen.
Die Verteidigungsministerin steht unter Druck: immer mehr internationale Verpflichtungen, Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr und der „Foto-Ministerin“-Vorwurf. Nun besuchte von der Leyen in Hammelburg die Ausbildung kurdischer Kämpfer.
Die autonome Kurdenregion im Nordirak braucht dringend Unterstützung, um die Flüchtlinge aus Syrien zu versorgen, denn der Winter steht vor der Tür. Der deutsche Entwicklungsminister Müller sieht aber nicht nur Deutschland in der Pflicht.
Kampfjets der britischen Luftwaffe haben zum ersten Mal Stellungen des „Islamischen Staats“ im Irak bombardiert. Indes sind die Extremisten im Norden Syriens bis auf zwei Kilometer an die Stadt Kobane herangerückt.
Die Deutschen spenden gerne. Zur Zeit vor allem für die Flüchtlinge im Nordirak. Für die Betroffenen der Ukraine-Krise und der Ebola-Epidemie in Afrika bekommen die Hilfsorganisationen jedoch nur wenig Geld.
Als die Maschinen in Arbil landeten, war Verteidigungsministerin von der Leyen wieder weg. Mit dem Eintreffen der ersten Ausbilder und Waffen im Nordirak ist die deutsche Hilfe für die Kurden angelaufen - mit erheblicher Verzögerung.
Bei ihrem Besuch in Arbil wird Verteidigungsministerin von der Leyen vom Kurden-Präsidenten Barsani hofiert - trotz der Pannen bei den Waffenlieferungen in den Nordirak. Im Hagel aktueller Meldungen droht der deutsche Beitrag im Kampf gegen den IS-Terror ohnehin unterzugehen.