Türkische Kampfjets greifen kurdische Ziele an
Bei einem türkischen Militäreinsatz im Irak sind nach Regierungsangaben Stellungen der PKK zerstört worden. Dies solle die Sicherheit des türkischen Volkes gewährleisten.
Bei einem türkischen Militäreinsatz im Irak sind nach Regierungsangaben Stellungen der PKK zerstört worden. Dies solle die Sicherheit des türkischen Volkes gewährleisten.
Christiane Geib lebt und arbeitet im Nordirak. Im Video erklärt sie, was Krisen mit einem machen und wie sie mit Corona umgeht.
Der Dokumentarfilm „Jiyan – Die vergessenen Opfer des IS“ arbeitet den Völkermord an den Jesiden auf. Das Schicksal gerade der Kinder und Frauen ist erschütternd.
Wegen der amerikanische-iranischen Spannungen hatte die Bundeswehr ihren Ausbildungseinsatz im Irak unterbrochen und ihre Soldaten abgezogen. Nun kehren die Ausbilder offenbar zurück in den Nordirak – gegen den Willen des irakischen Parlaments.
Was kann ein junger Leutnant aus Sachsen oder Bayern einem kriegserprobten Kurden überhaupt beibringen? Einiges – und am Ende lernt auch der Deutsche noch etwas dazu.
Die Türkei unterhält im Nordirak Stützpunkte, von denen immer wieder Angriffe auf die PKK geflogen werden. Bei einer Demonstration gegen einen Einsatz sollen türkische Soldaten einen Menschen getötet haben.
Der „Islamische Staat“ ist geschwächt, hat aber weiterhin jesidische Frauen in seiner Gewalt. Manche können freigekauft werden. Es gibt aber auch diejenigen, die aus anderen Gründen nicht zurückkehren.
Bislang hatte die Bundeswehr Peschmerga ausgebildet und mit Waffen beliefert. Die Truppe soll die Kämpfer auch weiterhin unterstützen – allerdings in anderen Bereichen.
Die Jesidin, die aus Furcht vor ihrem früheren IS-Peiniger von Deutschland in den Nordirak zurückging, bemängelt die Arbeit der deutschen Behörden. Diese suchen bislang erfolglos nach dem Mann.
Eine junge Jesidin traf in Deutschland ihren Peiniger des IS auf der Straße – und floh zurück in den Nordirak. Deutsche Behörden ermitteln.
Dass es bei der Überstellung des Tatverdächtigen Ali Bashar aus dem Nordirak rechtmäßig zugegangen sei, begründet die Bundespolizei mit einem Präzedenzfall. Doch so eindeutig ist die Sache wohl nicht.
Nach Angaben der kurdischen Polizei im Nordirak hat der Verdächtige gestanden, die 14-jährige aus Wiesbaden getötet zu haben. Bundeskanzlerin Merkel äußerte sich bestürzt über die Tat.
Am Samstagabend landet Ali B. am Frankfurter Flughafen. Der Verdächtige im Mordfall Susanna soll dann noch in der Nacht vernommen werden. Die Bundeskanzlerin begrüßt die schnelle Rückführung nach Deutschland.
Der im Nordirak festgenommene Ali B. soll Medienberichten zufolge die Tat gestanden haben. Angeblich soll er bereits am Samstag zurück nach Deutschland gebracht werden.
Im Nordirak und im syrischen Afrin weht bereits die türkische Flagge. Niemand ist in Sicht, der die Türkei in die Schranken weist.
Erdogans Kampf gegen die kurdischen Milizen geht weiter: Nun ist die türkische Armee nach eigenen Aussagen in die nordirakische Region Sindschar vorgedrungen.
Die langfristigen politischen Erfolgsaussichten der „Operation Olivenzweig“ sind in Syrien schlecht. Es dürfte den Türken schwerfallen, in Afrin durchsetzungsstarke Statthalter zu installieren. Die Kurden werden ihre Selbständigkeit verteidigen.
Einer der wenigen Gewinner des Staatenzerfalls in der arabischen Welt waren die Kurden. Doch heute stehen die Städte Kirkuk und Afrin für das Ende eines alten kurdischen Traums von Selbstbestimmung. Ein Kommentar.
Ein schweres Erdbeben hat die Grenzregion zwischen Iran und Irak erschüttert. Es gibt Hunderte Tote und Tausende Verletzte. Irans Präsident verspricht schnelle Hilfe.
Wegen der militärischen Eskalation im Norden des Iraks war die Ausbildungsmission der Bundeswehr vorübergehend ausgesetzt worden. Der CDU-Außenpolitiker Röttgen fordert jedoch eine Neubewertung.
Als Reaktion auf den Vormarsch irakischer Truppen auf von Kurden kontrollierte Gebiete, hat die Bundeswehr ihre Ausbildungsmission im Nordirak unterbrochen. Derweil wächst die Angst vor einem Bürgerkrieg.
Am 1. November wollen die irakischen Kurden Parlament und Präsident neu bestimmen. Die Türkei droht mit noch schärferen Sanktionen. Irak und Iran beginnen ein gemeinsames Manöver an der Grenze der Kurdenregion.
Am Montag hatten die Kurden im Norden Iraks für die Unabhängigkeit gestimmt. Vor allem einem Nachbarn gefällt das nicht. Es drohen schwere Konsequenzen.
Ankara hat mit Verärgerung auf das kurdische Unabhängigkeitsreferendum reagiert. Nun stoppt die Türkei die Zusammenarbeit mit den Peschmerga-Kämpfern – und schwächt so den Kampf gegen den IS.
92 Prozent der Kurden haben für ihre Unabhängigkeit gestimmt, erklärt die Wahlkommission in Erbil. Kurdenführer Barsani rief die irakische Führung zu Verhandlungen auf. Doch die reagierte mit einer Drohung.
Die Kurden im Nordirak wollen über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Das Bundesgericht in Bagdad verbietet es. Die Türkei und Iran zeigen sich besorgt.
Antonio Guterres hat sich gegen das geplante Unabhängigkeitsvotum der Kurden im Irak ausgesprochen. Auch der Iran schließt eine Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Kurdenstaat aus.
Noch für dieses Jahr planen die Kurden im Norden des Irak die Abstimmung über einen eigenen Staat. Die Zentralregierung in Bagdad ist bislang dagegen. Auch in Amerika und Europa ist man skeptisch.
Im Irak tobt der Krieg gegen den IS. Nebenan büffeln Flüchtlinge für die digitale Zukunft. Das Konzept einer Amerikanerin will ihnen mit Technologiekenntnissen aus der Arbeitslosigkeit heraushelfen.
Bei Angriffen der türkischen Luftwaffe in Nordsyrien und im Irak sterben offenbar 15 Kämpfer der Kurden-Miliz YPG und fünf Soldaten der kurdischen Peschmerga. Washington reagiert empört.
Die Einwohner der nordirakischen Stadt Arbil leben in unmittelbarer Nachbarschaft mit der Terrormiliz IS. Nihad Latif Kodscha war Taxifahrer in Deutschland, bevor er dort Bürgermeister wurde.
Die IS-Kämpfer kamen verkleidet als Polizisten in die Stadt: Im nordirakischen Tikrit wurden bei zwei Selbstmordanschlägen viele Menschen getötet – vor allem echte Polizisten.
Ibrahim al Dschaafari warnt davor, dass ein militärisches Eingreifen Ankaras im Nordirak die Terrormiliz IS stärke. Für Mossul fordert er einen Marshallplan.
Baden-Württemberg hat Jesidinnen gerettet, indem das Land 1100 Frauen und Kinder aus dem Nordirak nach Deutschland geholt hat. Eine heikle Mission, die gut vorbereitet werden musste.
Nach einer schiefgelaufenen Luftbetankung hat der Pilot nicht mehr genug Treibstoff, um zum deutschen Stützpunkt zurückzukehren – er muss am nächsten Flughafen landen.
Kanadas Parlament hat der Aufnahme jesidischer Flüchtlinge zugestimmt. Die Regierung will die Menschen nun per Luftbrücke ins Land holen.