Haben wir es geschafft?
2015 flohen Tausende nach Deutschland. Hier erzählen einige von ihnen ihre Geschichte: Einer ist in den Irak zurückgekehrt, einer hat sich als Maler selbständig gemacht – und einer baut deutsche Bürokratie ab.
Das ist Erdoğans letzter Plan, um seine Wiederwahl zu sichern: Er kriminalisiert die Opposition und umarmt die PKK. Das Manöver, seine Macht zu sichern, durchschaut jeder.
2015 flohen Tausende nach Deutschland. Hier erzählen einige von ihnen ihre Geschichte: Einer ist in den Irak zurückgekehrt, einer hat sich als Maler selbständig gemacht – und einer baut deutsche Bürokratie ab.
Der türkische Präsident reist zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder in den Irak. Er will vor allem einen Verbündeten im Kampf gegen die kurdische Terrorgruppe PKK gewinnen.
Aus dem Nordirak sind Raketen auf einen in Syrien gelegenen Militärstützpunkt abgefeuert worden. Dort sind Soldaten der US-angeführten internationalen Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.
Iran attackiert Ziele in Erbil im Nordirak – angeblich gegen Terror- und Spionageeinrichtungen Israels. Nur ein Vorwand, sagt die kurdische Regionalregierung. Die Spannungen in der Region nehmen weiter zu.
Vergeltung für neun getötete türkische Soldaten
Das Verteidigungsministerium in Ankara bestätigt den Tod von fünf türkischen Soldaten – acht weitere sein verletzt, drei von ihnen sollen in Lebensgefahr schweben. Die Situation ist nach dem gescheiterten Friedensabkommen von 2015 angespannt.
Mit Luftangriffen im Irak und in Syrien hat die türkische Luftwaffe auf Auseinandersetzungen mit Kurden reagiert. In der Türkei hat die Polizei darüber hinaus Mitglieder einer kurdischen Partei festgenommen.
Die türkische Regierung reagiert mit Härte auf den Bombenanschlag in Ankara. In mehreren Provinzen des Landes gibt es am Montag Einsätze der Sicherheitskräfte. Im Nordirak flog die Luftwaffe zuvor Angriffe.
In Hessen und Bayern beginnt die letzte Wahlkampfwoche, die amerikanische Regierung hofft auf gute Ideen in den nächsten 45 Tagen und die Nobelpreise werden in dieser Woche vergeben. Der F.A.Z. Newsletter.
Eine „große Zahl von Terroristen“ sei dem Verteidigungsministerium zufolge bei den Angriffen „neutralisiert“ worden. Die PKK hat ihr Hauptquartier in den nordirakischen Kandil-Bergen.
In der multiethnischen Stadt Kirkuk im Nordirak eskalieren die Spannungen zwischen rivalisierenden Bevölkerungsgruppen. Mindestens drei Menschen sterben, 16 weitere werden verletzt.
Vor neun Jahren begann der Völkermord an den Jesiden in der Region Sindschar. Bei einer Gedenkveranstaltung kritisieren Vertreter, dass die Geflohenen in Deutschland mit Rassismus und Vorurteilen konfrontiert seien.
Im Nordirak sei eine Gruppe mutmaßlicher PKK-Mitglieder von Drohen „neutralisiert“ worden, berichtete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Das Auswärtige Amt äußerte sich zunächst nicht dazu.
Aus einem tiefen Tal kam Annalena Baerbock ins Auswärtige Amt. Jetzt will sie gestalten und wieder nach oben. Das Schwierigste steht ihr noch bevor.
Annalena Baerbock hat den Jesiden im Irak nach den Gräueltaten des IS Unterstützung zugesagt. Die Außenministerin fordert während ihres Besuchs zudem, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Irak will aus der Krise kommen. Der US-Verteidigungsminister besucht am Dienstag überraschend das Land. Auch Außenministerin Baerbock führt dort Gespräche – über Energie und Investitionen.
Die deutsche Außenministerin hat an ihren türkischen Amtskollegen appelliert, die Gewaltspirale nicht weiter voranzutreiben. Die Türkei fordert ihrerseits Solidarität – und lässt den NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands schleifen.
In mehreren deutschen Städten demonstrierten Menschen gegen den türkischen Angriff auf kurdische Stellungen im Nordirak und in Syrien. In Frankfurt schätzt die Polizei die Teilnehmerzahl auf 200.
Die angegriffenen Regionen würden „als Stützpunkte von Terroristen genutzt“, heißt es aus Ankara. Die Türkei beruft sich dabei auf ihr Recht zur Selbstverteidigung.
Seit mehr als drei Wochen sitzt Marlene Förster, eine Journalistin aus Darmstadt, im Irak in einem Gefängnis des Geheimdienstes. Nun durfte sie erstmals mit ihrer Familie Kontakt aufnehmen.
Die Türkei hat ihre Operation im Nordirak gegen die PKK zwar mit den irakischen Kurden abgestimmt. Aus Bagdad kommt jedoch heftige Kritik an dem Vorgehen.
Ankara geht abermals militärisch gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor. Die Luftwaffe hat Ziele im Nordirak bombardiert. In der Vergangenheit haben vergleichbare Einsätze immer wieder Kritik hervorgerufen.
Am frühen Sonntagmorgen wird die Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion Erbil mit Raketen beschossen. Wenige Stunde später reklamieren die iranischen Revolutionsgarden den Angriff für sich.
Die kurdische Metropole Erbil im Nordirak ist nach Behördenangaben am Sonntag von einem Dutzend ballistischer Raketen getroffen worden. Einem US-Vertreter sei der Angriff offenbar aus dem Iran gestartet worden. Berichte über Opfer gab es zunächst keine.
Masrour Barzani, der Chef der kurdischen Autonomieregierung im Nordirak, bittet im Gespräch mit der F.A.Z. um Hilfe im Kampf gegen Schleusernetzwerke – und wünscht sich langfristig ein stärkeres Engagement der Europäer.
In der Nähe der Metropole Mossul im Nordirak haben Archäologen Überreste einer 2700 Jahre alten Weinfabrik gefunden. In dem Gebiet entstanden im Altertum zahlreiche Hochkulturen.
In der Nacht auf Sonntag attackierten Kämpfer des „Islamischen Staats“ einen Kontrollpunkt der irakischen Bundespolizei. Der Angriff dauerte mehrere Stunden.
Das türkische Militär greift abermals kurdische Stellungen im Nordirak an. Präsident Erdogan spricht davon, die „Terrorbedrohung“ an der türkischen Südgrenze müsse vollständig beendet werden.
Trotz Corona und Sicherheitsrisiken hält Franziskus an seinem Besuch im Irak fest. Der Papst will den bedrängten Christen Mut machen – und den Traum eines seiner Vorgänger erfüllen.
Nach der Verschleppung mehrerer Türken durch die PKK war Ankara lange untätig. Nun heizt eine gescheiterte Aktion zu ihrer Befreiung die Spannungen an. Das führt zu Verstimmungen im Verhältnis mit den Vereinigten Staaten.
Bei einem Raketenangriff auf eine amerikanische Basis im Nordirak gibt es einen Toten und Verletzte. Eine kaum bekannte Gruppe reklamiert die Attacke für sich. Beobachter halten jedoch das Regime in Teheran für verantwortlich.
Eine bisher unbekannte Gruppe hat einen amerikanischen Luftwaffenstützpunkt in der nordirakischen Stadt Erbil angegriffen. Dabei wurde ein amerikanischer Zivilist getötet und mindestens fünf Menschen verletzt. Washington reagiert empört.
Der türkische Präsident stellt immer offener das Abkommen infrage, durch das die Türkei 1923 ihre heutigen Grenzen erhielt. Das Land wollte damals mehr. In manchen dieser Gebiete steht schon die türkische Armee.
Die Türkei hatte bereits Mitte Juni die Luft- und Bodenoffensive „Adlerkralle“ und „Tigerkralle“ im Nordirak begonnen. Sie richtet sich gegen die PKK, die in den Kandil-Bergen ihr Hauptquartier hat.
Präsident Erdogan geht gleich doppelt gegen die Kurden vor: Im Irak hat er eine Militäroffensive gegen die PKK begonnen. Innenpolitisch erhöht er den Druck auf die prokurdische HDP – und auf die übrige Opposition.
Bei einem türkischen Militäreinsatz im Irak sind nach Regierungsangaben Stellungen der PKK zerstört worden. Dies solle die Sicherheit des türkischen Volkes gewährleisten.