Die Uneinigen holen zum vereinten Schlag aus
Die irakische Armee, türkische Einheiten und mehrere Milizen bereiten sich auf eine Offensive im Nordirak vor, um Mossul von den Extremisten zu befreien. Doch außer dem Feind IS verbindet sie nichts.
Die irakische Armee, türkische Einheiten und mehrere Milizen bereiten sich auf eine Offensive im Nordirak vor, um Mossul von den Extremisten zu befreien. Doch außer dem Feind IS verbindet sie nichts.
Bundestag berät Verbesserungen in der Pflege. Neues Sexualstrafrecht im Bundesrat. Von der Leyen besucht deutsche Soldaten im Nordirak. Harry Potter zaubert wieder auf Deutsch - Buch kommt in den Handel
Nach dem gescheiterten Putschversuch hat die türkische Luftwaffe erstmals wieder Stellungen der Kurdenrebellen im Irak bombardiert – und dabei 20 PKK-Kämpfer getötet. Präsident Erdogan kündigte außerdem eine „wichtige Entscheidung“ an.
Die Zahl der Todesopfer nach dem Bombenanschlag in Ankara ist auf 37 gestiegen. Den Drahtzieher wollen türkische Sicherheitskreise schon kennen. Kampfflugzeuge greifen Stellungen im Nordirak an.
Ein Bericht der kurdischen Regionalregierung verrät, dass 88 von der Bundeswehr geschickte Waffen im Nordirak abhanden kamen. Sie gingen im Kampf verloren, wurden getauscht oder verkauft.
Der Präsident der Region Kurdistan im Nordirak hat ein Referendum über die Unabhängigkeit gefordert. Die Zeit sei reif, sagt er. Doch das sagt er nicht zum ersten Mal.
Offenbar verkaufen manche Peschmerga im Nordirak Bundeswehr-Waffen illegal weiter. Ein Grund dafür ist die angespannte wirtschaftliche Lage im Land.
Trotz der Kritik der irakischen Regierung bildet die Türkei im Norden des Nachbarlandes Milizen zum Kampf gegen den IS aus. Nun hat die Terrormiliz den Stützpunkt im Nordirak angegriffen.
Die türkische Armee hat nach den Worten von Barack Obama im Nordirak nichts zu suchen. Ankara reagiert prompt auf die Mahnung des amerikanischen Präsidenten – und kündigt an, sich aus dem Nachbarland zurückzuziehen.
Türkische Einheiten mit Panzern hätten im Nordirak nichts zu suchen, sagt der amerikanische Präsident. Es gehe um die „territoriale Integrität“ des Landes.
Bagdad hat wegen der türkischen Truppenpräsenz im Nordirak den UN-Sicherheitsrat eingeschaltet. Die türkischen Soldaten verletzten die Souveränität des Landes.
Die Türkei ruft ihre Bürger zum Verlassen der arabischen Gebiete im Nordirak auf – wie es heißt, wegen Terrordrohungen. Auch mit Moskau streitet Ankara weiter.
Das Recht, in den Nordirak einzumarschieren, nimmt sich die Türkei einfach heraus. Und das auch nicht zum ersten Mal. Neu ist jedoch der Zweck, dem der jüngste Einsatz dienen soll.
Die Türkei hat 150 Soldaten in den Nordirak gesendet – ohne irakische Zustimmung. Bagdad spricht von einer „ernsten Verletzung“ seiner Souveränität.
Nach der Rückeroberung von Tikrit kehren die Einwohner in ihre Stadt zurück. Für die Minderheiten in den vom IS weiter kontrollierten Gebieten bleiben die Perspektiven aber schlecht.
Einen Tag nach Beginn einer Offensive gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ sind die Kurden im Nordirak bis ins Zentrum der strategisch wichtigen Stadt Sindschar vorgedrungen.
Israel soll Stellungen der Hizbullah in Damaskus aus der Luft angegriffen haben. Kurdische Einheiten wiederum starteten im Nordirak eine Offensive gegen den „Islamischen Staat“.
Aus dem Luftkrieg gegen den „Islamischen Staat“ hält sich Deutschland heraus. Die Bundeswehr unterstützt die Gegner des IS im Nordirak aber mit Waffen und Ausbildung. Von der Leyen will vor Ort erfahren, wie wirksam die Hilfe ist.
Eine amerikanische Eliteeinheit hat zusammen mit irakischen und kurdischen Soldaten ein Gefangenenlager der IS-Terrormiliz gestürmt. Bei der Befreiung der kurdischen Geiseln gab es jedoch Opfer.
Europa erlebt eine historische Flüchtlingskrise. Und was macht das ZDF? Einen Unterhaltungsabend. Doch selbst hier wird die Haltung der deutschen Politik gnadenlos entlarvt. Die Devise: Kopf in den Sand stecken.
Der Konflikt der Türkei mit der Kurdischen Arbeiterpartei weitet sich aus. Türkische Bodentruppen haben Kämpfer der PKK in den Nordirak verfolgt. Bei Anschlägen waren zuvor türkische Soldaten und Polizisten getötet worden.
Der BND ist sich sicher: Mit Chemiewaffen hat der Islamische Staat kurdische Peschmerga-Kämpfer angegriffen. Unklar ist, woher die Extremisten das Giftgas bekommen haben.
Die Bundeswehr berichtet von einem Chemiewaffenangriff auf kurdische Kämpfer im nordirakischen Arbil. Deutsche Soldaten seien nicht gefährdet gewesen, heißt es. Amerikanische Spezialisten sollen den Vorfall untersuchen.
Hat die türkische Luftwaffe bei einem Angriff im Nordirak bis zu zehn Zivilisten getötet? Das Militär widerspricht den Berichten, das Außenministerium in Ankara kündigt eine Untersuchung an.
Die Regierung der autonomen Kurdenregion im Irak appelliert an die PKK, den Norden des Landes zu verlassen. Die Kämpfer sollten „das Schlachtfeld fernhalten, damit keine Zivilisten Opfer dieses Krieges werden.“
Ankara habe die Allianz nicht um zusätzliche Militärpräsenz in der Türkei gebeten, verkündet Nato-Generalsekretär Stoltenberg nach einem Nato-Sondertreffen. Die Türkei verfüge ohnehin über „sehr fähige Streitkräfte“.
Die Woche beginnt unruhig.
Türkische Jets greifen weiter Stellungen der PKK an. Auf Antrag der Türkei werden daher am Dienstag die Botschafter der Nato-Mitgliedsstaaten zusammenkommen.
Die Kurdische Arbeiterpartei hat ihren Waffenstillstand mit Ankara für „bedeutungslos“ erklärt. Die türkische Luftwaffe hatte zuvor Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat und der PKK im Nordirak angegriffen.
Die türkische Luftwaffe hat Stellungen der kurdischen PKK angegriffen. Auch gegen den Islamischen Staat flog die Türkei wieder Angriffe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen begrüßt den Einsatz Ankaras gegen die islamistische Terrororganisation.
Amerika und die Türkei nähern sich an im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Die Nutzung türkischer Stützpunkte ist für Washington dabei von großer Bedeutung - vor allem für den Einsatz bewaffneter Drohnen.
Erst sah sie die Bilder aus dem Sindschar-Gebirge. Dann flog Gill Rosenberg eigens in den Nordirak, um gegen den IS zu kämpfen. In Israel wird die junge Frau nun als Heldin gefeiert.
Eine Gruppe jesidischer Kämpfer, die ihre Heimat von der Besetzung durch Kämpfer des Islamischen Staats befreien wollen, wird seit diesem Montag durch die Bundeswehr ausgebildet. Vorbild ist die Kurden-Mission im Irak.
Durch Luftangriffe der Amerikaner im Nordirak sind offenbar auch acht deutsche Anhänger des Islamischen Staates ums Leben gekommen. In den Reihen des IS kämpfen Zehntausende Anhänger aus dem Ausland.
Mit der Eroberung Mossuls durch den IS vor einem Jahr begann auch das Martyrium der Yeziden. Überlebende berichten von Mord, Versklavung und dem Verrat der Nachbarn.
Die Erinnerung an die Massaker der Terrormiliz IS an Yeziden und Christen im Nordirak ist noch frisch. Zehntausende sind in die Kurdenregion Dohuk geflohen. Aber auch dort fühlen sie sich nicht sicher.