Erstaunliche Triumphfahrt für Pogacar in Afrika
Im Zeitfahren unterliegt Tadej Pogacar. Nun aber zeigt der Radsport-Star bei der WM seine Klasse. Er verteidigt seinen Titel nach einem beeindruckenden 66-Kilometer-Solo erfolgreich.
Drei Jahrzehnte nach Kigali und Srebrenica: Wie die Untätigkeit der Vereinten Nationen zwei Genozide ermöglichte – mit Folgen für die Gegenwart.
Im Zeitfahren unterliegt Tadej Pogacar. Nun aber zeigt der Radsport-Star bei der WM seine Klasse. Er verteidigt seinen Titel nach einem beeindruckenden 66-Kilometer-Solo erfolgreich.
Die Weltmeisterschaft im Radsport wird zur Schauveranstaltung für Ruandas zunehmend repressiven Herrscher Paul Kagame. Die Branche ist angetan, der Bundestrainer findet es „einmalig“.
Ruanda hat seine traumatische Vergangenheit hinter sich gelassen. Heute ist es eines der stabilsten, sichersten und fortschrittlichsten Länder Afrikas und überwältigt nicht nur mit einer spektakulär schönen Natur.
Die Rebellengruppe in Ostkongo hat eine weitere Großstadt erobert. Die Konfliktlösung macht das noch schwerer, denn regionale und internationale Partner haben nicht mehr viele Optionen.
Ruandas Regierung will das Land zu einem „Singapur in Afrika“ machen. Dabei sollte auch der Asyldeal mit Großbritannien helfen. Von dem sind aber nicht mehr alle überzeugt.
Ein neues Buch befasst sich mit dem Genozid in Ruanda, der vor 30 Jahren begonnen hat. Das afrikanische Land ist bis heute davon geprägt.
In Ruanda baut der Mainzer Biontech-Konzern eine neue Fabrik. Was dort geschehen soll, stellt Vorstandschef Sahin Außenministerin Baerbock vor.
Außenministerin Annalena Baerbock ist zu Besuch in Kigali. Mit ihrem Amtskollegen spricht sie über die europäische Asylpolitik und kritisiert die CDU.
Die Außenministerin solle in Ruanda die Auslagerung von Asylverfahren sondieren, hieß es aus der Union. Dieser Forderung erteilt Baerbock in Kigali eine Absage. Ruandas Außenminister zeigt sich grundsätzlich offen für eine Kooperation.
Bei ihrem Besuch in Ruanda verspricht die Außenministerin Afrika Unterstützung im Kampf gegen Pandemien und andere Krankheiten. Außerdem geht es um den Bau einer Impfstofffabrik des Mainzer Biontech-Konzerns.
Der Abschiebeplan nach Ruanda ist das Symbol von Premierminister Sunaks Migrationspolitik. Am Dienstag wurde in Kigali ein neuer Vertrag unterzeichnet. Doch die Briten wollen auch die legale Einwanderung radikal reduzieren.
In Deutschland schweben manchen Asylverfahren außerhalb der EU vor. Die britische Regierung will Migranten schon länger nach Ruanda bringen und dann über ihren Asylantrag entscheiden. Dort finden das nicht alle gut.
Die deutsche Politik versucht, die duale Berufsausbildung auch in ärmste Länder Afrikas zu exportieren. In Ruanda zeigt sich, ob es in der Praxis funktioniert.
Der prominente ruandische Regierungskritiker Paul Rusesabagina muss seine 25 Jahre lange Haftstrafe nicht mehr absitzen. Die USA zeigen sich erleichtert über die Freilassung.
Ist das noch Infantino oder schon Ionesco? Der alte und neue FIFA-Chef gefällt sich als Sinnstifter. Sein Programm: Mehr Fußball, mehr Geld, mehr von ihm selbst.
Der Weg zum WM-Pokal wird in Zukunft noch länger. Der Fußball-Weltverband beschließt für das nächste Turnier einen neuen Modus, der deutlich mehr Spiele und Tage vorsieht. Und das ist nicht alles.
Mehr Fußball, mehr Geld, mehr Gianni: Gianni Infantino dehnt das Recht, verbiegt die Wirklichkeit und der DFB spielt mit. Ein einziger Satz entlarvt dabei den mächtigen FIFA-Boss.
Großbritannien will die ersten Asylbewerber nach Ruanda ausfliegen. Angebliche Kritik des Kronprinzen schert Premierminister Johnson nicht. Eine Abschiebung stoppt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im letzten Moment.
Er galt als Held, der während des Genozids in Ruanda mehr als tausend Menschen gerettet haben soll. Nun wurde Paul Rusesabagina als Terrorist verurteilt.
Viele Jahre kamen aus Paris nur halbherzige Eingeständnisse zur französischen Rolle beim Völkermord. In Ruanda bittet Präsident Macron nun um Verzeihung.
Ein Hotelmanager in Ruanda rettete während des Genozids viele Menschen – durch den Film „Hotel Ruanda“ wurde er bekannt. Jetzt steht Paul Rusesabagina in seiner Heimat vor Gericht: als Terrorist.
Während des Völkermords in Ruanda rettete er Tutsi das Leben. Nun ließ Präsident Kagame den einstigen Helden Paul Rusesabagina entführen. Seinen Prozess will die Juristin Amal Clooney beobachten.
Zum zweiten Mal greift die Löwin Kigali im Zoo Leipzig ihre Jungen an. Zwei Löwenbabys sterben. Der Zoo setzt seine Hoffnung nun auf den Vater des Wurfs.
Was geschieht mit dem Geld all jener Flugreisender, die schlechtes Gewissen und Umweltauswirkungen durch Klimaspenden verringern wollen? Ein Beispiel aus Ruanda.
Unter Lob des UN-Flüchtlingshilfswerks nimmt Ruanda 123 Migranten aus Libyen auf, denn dort sollen ihnen Folter und Sklaverei drohen. Was die Flüchtlinge in ruandischen Lagern erwartet, ist jedoch unklar.
In Ruanda wurden vor 25 Jahren fast eine Million Menschen getötet. Heute hat der autokratische Präsident vor allem für die Hauptstadt Kigali große Pläne – Besuch in einer neuen Ära.
In Ruanda gibt sich der Diktator Paul Kagame als Saubermann. Doch er lässt seine politischen Gegner, die sich für Demokratie einsetzen, einsperren und ermorden.
Schon für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 scheint ein Turnier mit 48 Mannschaften denkbar. Für Ausrichter Qatar wäre dies kaum zu stemmen. Will die Fifa Saudi-Arabien mit ins Boot holen?
Auf dem „Next Einstein Forum“ stellen junge afrikanische Wissenschaftler ihre Ideen und Erfindungen vor. Der Kontinent will endlich die Bildungsmisere überwinden. Probleme gibt es genug – zum Beispiel die „Geisterlehrer“.
Der Völkerrechtler Gerd Hankel beschreibt das heutige Ruanda als ein Land, in dem die einst über Leben und Tod entscheidende Frage, wer Hutu ist und wer Tutsi, vermeintlich keine Bedeutung mehr hat. Dies sei ganz im Sinne der Regierung, die proklamiert: „Wir sind alle Ruander.“
Noch immer gelangen zu viele schädliche Fluorkohlenwasserstoffe in die Atmosphäre. Vertreter von 150 Staaten einigten sich jetzt auf eine Reduzierung. Das Abkommen gilt als ein Meilenstein bei der Bekämpfung des Klimawandels.
Vor zwanzig Jahren stand Ruanda nach dem Völkermord an den Tutsi vor dem Nichts. Jetzt hat das Land wieder Hoffnung. Eine wichtige Rolle dabei spielt die lebendige Kunstszene.
Zwanzig Jahre nach dem Genozid in Ruanda sind die alten Gräben zwischen Kigali und Paris wieder aufgerissen. Es geht um Frankreichs Rolle in Afrika – damals und heute.
Am Abend des 6. April 1994 wurde das Flugzeug mit den Präsidenten Ruandas an Bord beim Landeanflug auf Kigali abgeschossen. Am nächsten Tag begann das Morden, dem in drei Monaten rund 800.000 Menschen zum Opfer fielen. Eine Bildergalerie.
Am Vorrang der Realpolitik in der internationalen Politik hat Ruanda wenig geändert. Für die Entwicklung des Völkerstrafrechts war die Erfahrung des Genozids ein maßgeblicher Faktor. Die individuelle Verfolgung der Völkermörder aber verläuft fragwürdig.
Ruanda hat den französischen Botschafter die Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Völkermord vor 20 Jahren ausgeladen. Kigali wirft den Franzosen eine „direkte Rolle“ im Vorfeld des Völkermordes vor.