Ruanda : Französischer Botschafter von Gedenkfeier ausgeladen

Ruanda hat den französischen Botschafter die Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Völkermord vor 20 Jahren ausgeladen. Kigali wirft den Franzosen eine „direkte Rolle“ im Vorfeld des Völkermordes vor.
Im Streit über eine Mitschuld Frankreichs am Völkermord in Ruanda vor 20 Jahren ist der französische Botschafter in dem ostafrikanischen Land von der offiziellen Gedenkveranstaltung zum Genozid ausgeladen worden. Ihm sei die Akkreditierung für die Zeremonie in der ruandischen Hauptstadt Kigali entzogen worden, sagte Botschafter Michel Flesch am Montag der Nachrichtenagentur AFP. In Ruanda wird am Montag des Beginns des Völkermords vor 20 Jahren mit rund 800.000 Ermordeten gedacht.





