Kann die NATO unsere Zukunft verteidigen?
In der Allianz schwelen tiefgreifende Konflikte. Im Fokus: die Ukraine und das Verhältnis zu Amerika. Wird Donald Trump wiedergewählt, könnten sie sich dramatisch verstärken.
Anders Fogh Rasmussen führte die NATO, als es an der Bündnistreue der USA noch keine Zweifel gab. Nun bereitet ihm das Verhalten der Trump-Regierung große Sorgen - und er schlägt neue Wege vor.
In der Allianz schwelen tiefgreifende Konflikte. Im Fokus: die Ukraine und das Verhältnis zu Amerika. Wird Donald Trump wiedergewählt, könnten sie sich dramatisch verstärken.
Olaf Scholz und Joe Biden waren sich einig: Die Ukraine soll erst mal nicht in die NATO. Jetzt gibt es Bewegung in Amerika, und um den Bundeskanzler könnte es einsam werden.
Jens Stoltenberg wurde NATO-Generalsekretär, weil er für den Dialog mit Moskau stand. Aber die zehn Jahre des Norwegers an der Spitze des Bündnisses verliefen nicht nach Plan. So rückte die Abschreckung Russlands ins Zentrum seiner Amtszeit.
Die meisten NATO-Länder halten einen schnellen Beitritt der Ukraine zum Bündnis für unrealistisch. Deutschland und Amerika gelten als Bremser. Und kaum jemand rechnet noch mit der Rückeroberung aller Gebiete.
Welche Folgen hat das Urteil gegen Höcke? Warum gibt es einen hartnäckigen Zwist unter den sogenannten Wirtschaftsweisen? Und wieso endet im Dax-Konzern SAP mit dem Abschied des Aufsichtsratsvorsitzenden Hasso Plattner eine Ära?
Die Ukraine will so schnell wie möglich in die NATO, um Russland gegenüber Stärke zu zeigen. Ein Konzeptpapier zeigt dafür verschiedene Möglichkeiten.
Schneller NATO-Beitritt, mehr Hilfen durch Verbündete, Flugabwehr aus dem NATO-Territorium: Ein neues Konzeptpapier formuliert konkrete Forderungen, die für das Überleben der Ukraine notwendig seien.
Der ehemalige Generalsekretär des Bündnisses erstaunt mit einem offensichtlich nicht wirklich durchdachten Plan für Kiew.
Der ukrainische Präsident ehrt Soldaten und Zivilisten, die zur Befreiung der Großstadt Cherson vor einem Jahr beigetragen haben. Und ein früherer NATO-Generalsekretär macht Kiew einen heiklen Vorschlag. Der Überblick.
Mit Lars Fruergaard Jørgensen an der Spitze ist Novo Nordisk zum wertvollsten Unternehmen Europas geworden. Er tut so, als habe das nicht viel mit ihm zu tun.
Der Bürochef von NATO-Generalsekretär Stoltenberg hat ein offenes Geheimnis ausgeplaudert: Manche im Bündnis denken, die Ukraine solle auf einen Teil ihres Gebiets verzichten. Dafür könnte sie dann Mitglied werden.
Berater von Präsident Selenskyj erwarten ein internationales Garantieabkommen noch vor dem nächsten NATO-Gipfel. Doch für die Ukraine ist das „Modell Israel“ nur ein Plan B. Das Ziel bleibt die volle Mitgliedschaft im Bündnis.
Der französische Präsident lädt am Abend zum Treffen des Weimarer Dreiecks, um über die Unterstützung der Ukraine und einen EU-Beitritt Kiews zu sprechen. Paris dringt auf einen schnellen Beitritt.
Anders Fogh Rasmussen war NATO-Generalsekretär. Jetzt berät er den ukrainischen Präsidenten und erklärt, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine braucht. Und er verrät, was die Amerikaner an Berlin satthaben.
Beim Raketenangriff in Losowa gibt es acht Verletzte. Russland meldet die Einnahme des Stahlwerks von Mariupol, der ukrainische Präsident Selenskyj macht den Westen für die Entwicklung mitverantwortlich. Der Überblick.
Wladimir Putin sah Fracking stets als Bedrohung vitaler russischer Interessen an. Jetzt wird die Integrität der gegen die Bergbaumethode protestierenden Aktivisten in Amerika angezweifelt.
Jens Stoltenberg steht als Nato-Generalsekretär im Feuer. Bald soll er Zentralbankchef in Norwegen werden. Wie passt das zusammen?
Biden, Kwasniewski, Schröder – ukrainische Multimillionäre umgeben sich gern mit westlichen Prominenten. So auch mit Hunter Biden. Wieso eigentlich?
Die Bewohner autoritärer Staaten sind weniger unzufrieden mit ihrer Regierung als die von demokratischen. Experten sehen die Demokratie von einer „Vertrauenskrise“ bedroht.
Die Nato bereitet sich auf tödliche autonome Waffensysteme vor: Fliegende Drohnen können in Schwärmen angreifen – und explodieren, wenn sie selbständig ihr Ziel erreicht haben. Prototypen sind schon längst gebaut.
Der Krieg in der Ukraine habe die Effektivität der russischen Truppen bewiesen, sagt der Vize-Kommandeur der Nato in Europa. Das könnte Moskau zu Einmärschen in Bündnisländer verleiten. Auch Russlands Präsident Putin warnt den Westen, dass Russland militärisch nicht zu besiegen sei.
Ukraine, Syrien, „Islamischer Staat“ - Angesichts der Großkonflikte, mit denen sich das westliche Militärbündnis konfrontiert sieht, sind die Kritiker verstummt. Und so entwickelte sich das Treffen der Nato-Staaten zu einem Gipfel voller Überraschungen.
Während in Minsk über eine Lösung der Ukraine-Krise verhandelt wird, melden die Separatisten, sie seien in die Stadt Mariupol eingedrungen. Der Westen will der Ukraine nun militärisch und finanziell helfen.
Die Militärallianz hat den Aufbau einer neuen Krisen-Eingreiftruppe sowie einen Aktionsplan für Osteuropa beschlossen. Ungeachtet der Spannungen mit Moskau hält das Bündnis an der Nato-Russland-Grundakte fest.
Auf dem Nato-Gipfel in Wales will das Militärbündnis den Abschluss eines Abkommens, das den Verbleib der ausländischen Truppen in Afghanistan regelt. Auch Unterstützung für den Irak wurde thematisiert.
Kurz vor dem offiziellen Beginn ihres Gipfels erhält der ukrainische Präsident Poroschenko Rückendeckung von der Nato. Generalsekretär Rasmussen wirft Moskau vor, das Land anzugreifen. Im umkämpften Osten sollen sich tausende russische Soldaten aufhalten.
Auch wenn Russland die Grundakte mit der Nato gebrochen habe, dürfe diese nicht von Seiten der Allianz aufgekündigt werden, sagt Verteidigungsministerin von der Leyen kurz vor Beginn des Nato-Gipfels. Aus Sicht des Polen Siemoniak sollte das Bündnis Moskau nicht länger als Partner behandeln.
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen verschärft den Ton gegenüber Moskau: Sollte Russland die osteuropäischen Staaten bedrohen, werde das Militärbündnis Soldaten schicken.
Für die Nato steht fest: Russische Truppen sind in die Ukraine eingesickert und feuern von dort auf ukrainische Soldaten. Generalsekretär Rasmussen kritisiert den „eklatanten Bruch internationaler Zusagen“.
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben russische Militärfahrzeuge angegriffen, die in den Osten der Ukraine vorgedrungen waren. Die Nato bestätigt einen „russischen Einfall“. Moskau dementiert.
Kanzlerin Angela Merkel fordert den russischen Präsidenten in einem abermaligen Telefonat auf, die Separatisten im Osten der Ukraine zu einem Waffenstillstand zu drängen. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen will heute nach Kiew reisen.
In Moskau hat der Föderationsrat auf Antrag des russischen Präsidenten Putin die Erlaubnis zum Einmarsch in der Ukraine zurückgenommen. Nato-Generalsekretär Rasmussen glaubt allerdings nicht an „Entspannungssignale“ aus Moskau.
Der Chef der Nato wirft Moskau vor, heimlich Umweltverbände zu unterstützen. Russland habe ein Interesse daran, Europa so weiter mit Gasimporten gefügig zu halten. Die Umweltverbände verspotten die Äußerungen.
Russlands Präsident Putin sendet ein Entspannungssignal und hat die verstärkte Überwachung der Grenze zur Ostukraine angeordnet. Petro Poroschenko hat unterdessen sein Amt als Staatschef der Ukraine angetreten - und besteht auf der Rückkehr der Krim.
Die Allianz stellt sich auf eine neue Eiszeit im Verhältnis zu Russland ein. Von einem „Gegner“ oder „Feind“ spricht die Nato aber bisher nicht. Braucht es wie im Kalten Krieg wieder Großverbände an den östlichen Außengrenzen des Bündnisses?