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Tod von Elisabeth II. : War die Queen eine Feministin?

Nach dem Tod von Königin Elizabeth II. bleiben viele Rätsel: Wer war die Frau mit den bunten Kostümen? Bild: AFP

Nach dem Tod der Königin bleiben viele Rätsel. Elisabeth II. war eine der mächtigsten Frauen des Jahrhunderts. Aber hat sie auch etwas für die Frauenrechte getan?

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          Als am 23. April 1926 Elizabeth Alexandra Mary Princess Elizabeth of York in der Bruton Street im Londoner Stadtteil Mayfair auf die Welt kam, schrieb ihr Vater Prinz Albert an seine Mutter Queen Mary: „Ich hoffe, Du und Vater freut Euch über die Geburt Eurer Enkelin“ und fügte einschränkend hinzu: „Oder hättet ihr lieber einen weiteren Enkel?“

          Anke Schipp
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Niemand ahnte damals, dass dieses Mädchen, dessen Geschlecht kurz nach seiner Geburt als nicht ganz optimal angesehen wurde, knapp 26 Jahre später zur Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, zum Oberhaupt des Commonwealth of Nations und der Church of England werden würde. Man ging davon aus, dass die künftigen Kinder von Elisabeths Onkel David, des späteren Königs Edward VIII., einst das Land regieren würden. Doch es kam anders: Er dankte ab, sein Bruder wurde König und starb früh. Mit nur 25 Jahren wurde Elisabeth Königin und eine der berühmtesten und mächtigsten Frauen der Welt. Eine Jahrhundertfrau, deren Tod mit 96 Jahren in diesen Tagen die Welt erschüttert.

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