Vergebliche Milliarden für die Chaos-Bahn
Die Züge fahren wieder pünktlich, wenn nur das Streckennetz saniert ist: So denken viele. Doch die Bahn würde auch auf den modernsten Schienen Chaos erzeugen. Das wahre Problem liegt in ihrer Organisation.
Wer nach Japan reist, trifft dort auf ein Bahnsystem das funktioniert. Seine Geschichte ist ein Lehrstück darüber, wie mehr Wettbewerb auf der Schiene die Kunden weiterbringt.
Die Züge fahren wieder pünktlich, wenn nur das Streckennetz saniert ist: So denken viele. Doch die Bahn würde auch auf den modernsten Schienen Chaos erzeugen. Das wahre Problem liegt in ihrer Organisation.
Nicht nur die Fahrgäste, auch die Bahn selbst gibt ihrem Schienennetz schlechte Noten. Nun beginnt mit Vollsperrungen die teure Generalsanierung wichtiger Strecken. Was ist da schiefgegangen?
1990 wurde im Zuge der Wiedervereinigung auch die Reichsbahn der DDR mit der Deutschen Bundesbahn zusammengeführt. Wolfgang Scherz berichtet in seinem Buch als Zeitzeuge.
Mehrmals behauptete der GDL-Chef, die Bahn habe ein deutlich ungünstigeres Angebot abgegeben, als es der Fall war. Nun meint Weselsky: Er habe sich nur versprochen. Indes will sich Volker Wissing nicht in den Tarifstreit einmischen.
Wer sein Ticket einen Monat vorher kauft, zahlt oft nur die Hälfte. Wir haben das mal für wichtige Strecken analysiert.
Von Dürr über Mehdorn bis Lutz: Als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn steht man im Kreuzfeuer der Kritik wie kein zweiter Manager in Deutschland. Und das seit 30 Jahren. Zu Recht?
Das Bahn-Desaster gilt noch immer als Folge des gescheiterten Börsengangs. Das ist bestenfalls die halbe Wahrheit.
Wer ist schuld am gegenwärtigen Chaos auf deutschen Schienen? So manchem fällt dazu ein Name ein: Hartmut Mehdorn. Der weist entsprechende Vorwürfe mit Verve zurück.
Wegen Corona schreibt die Deutsche Bahn einen Milliardenverlust. Die Position von Unternehmenschef Richard Lutz ist trotzdem gestärkt. Das „Bahn-Paradoxon“ nennt es einer seiner Mitarbeiter.
Von der CSU bis zu den Grünen wollen Deutschlands Politiker das Bahnfahren billiger machen. Wie viel das wirklich bringen würde, ist umstritten.
Donald Trump vergibt viele Spitznamen – manchmal auch unabsichtlich. Jetzt trifft es den Apple-Chef. Was steckt dahinter?
Nach der missglückten Privatisierung der Bahn wurde jahrelang zu wenig in das Netz investiert. Doch nun ist es wie im Märchen vom Hasen und Igel: Die Störungen kommen schneller als die Modernisierungsvorhaben. Ein Kommentar.
Hartmut Mehdorn hatte lange Zeit den Vornamen „Bahn-Chef“. Er hat die Privatisierung des Unternehmens vorangetrieben. Jetzt kritisiert Mehdorn die Rückkehr zur „alten Staatsbahn“ – und verteidigt seine Bilanz.
Der Schnee in den Alpen wird für viele zu einem ernsthaften Problem, der „Shutdown“ in Amerika ist auf dem Weg zum Rekord, und die Bahn wird von ihrem einstigen Chef Hartmut Mehdorn kritisiert. Was heute sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Bei der Bahn herrscht Chaos. Nur Köpfe auszutauschen wird nicht reichen. Die Politik muss eine Grundsatzdebatte führen – und könnte damit beweisen, dass sie nicht nur mit sich selbst beschäftigt ist.
Es war die Ruhe vor dem Sturm. Die Aufregung um den abgesagten Börsengang war verebbt. Die Bahn wurde sympathisch. Jetzt ist klar: Die Bahn ist wieder ein Sanierungsfall.
Die Innovationen bei der Deutschen Bahn verordnet jetzt der Minister. Und der Umbau des Aufsichtsrats ist in vollem Gang. Es scheint so, als verabschiede sich die Bahn von ihrer jahrelangen Wettbewerbsstrategie.
Air-Berlin-Gründer Joachim Hunold steht einem Zeitungsbericht zufolge im Verdacht, Firmengelder veruntreut zu haben. Ein mögliches Fehlverhalten könnte nun im Zuge des Insolvenzverfahrens ans Licht kommen.
Für sein 300.000-Euro-Engagement beim russischen Ölkonzern Rosneft muss Gerhard Schröder viel Kritik einstecken. Sein alter Freund, der frühere Bahn-Chef Mehdorn bricht nun eine Lanze für den Altkanzler – und bringt ein überraschendes Argument vor.
Für die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin gibt es immer noch keinen Termin. Doch der Streit über die richtige personelle Führung eskaliert bereits.
Ronald Pofalla könnte übernehmen – und die Bahn so noch näher an die Politik heranrücken. Die großen Probleme wird das allerdings nicht lösen. Ein Konzept für die Bahn hatte der Bund noch nie.
NRW-Gerichtshof urteilt über „Kommunal-Soli“. Entscheidung über Amtsenthebung von Brasiliens Präsidentin Rousseff. Prozess um Schienenkartell: Ex-Bahnchef Mehdorn als Zeuge erwartet. Schwarz-Grün, Wahlkampf: Grünen-Spitze tagt in Mecklenburg-Vorpommern
Die Bahn rückt nach tendenziell steigenden Zahlen, aber unerreichten Zielen wieder näher an die Politik. Die aber hat keinen echten Plan. Ergebnisse fordern sie trotzdem.
Eine Bahnfahrt im Nachtzug ist etwas Besonderes. Doch die Deutsche Bahn schafft zum Dezember alle Nachtzüge ab. Neue Anbieter könnten das Geschäft weiterführen.
Rüdiger Grube baut mal wieder um. Der Vorstand soll verkleinert werden - neue Köpfe und eine neue Strategie sollen es richten. Warum bekommt der Konzern so wenig auf die Reihe?
Hartmut Mehdorn war erst Bahnchef, dann Air-Berlin-Chef und später Chef des Hauptstadtflughafens in Berlin. Nun will er sich endgültig in den Ruhestand zurückziehen und gibt dafür seine letzten Ämter zurück.
Matthias Platzeck besitzt Charme und Überzeugungskraft und ist urteilsfähig. Aber hat er auch das Zeug dazu, den Bahn-Konflikt zu befrieden?
Sein Amt beim Hauptstadtflughafen BER hat er aufgegeben, der Nachfolger ist angetreten, doch Manager Mehdorn erhält laut Zeitungsbericht noch bis Mitte des Jahres sein Gehalt. Und einen Bonus gibt es auch.
Der Steuerzahler wird nicht auf der Rechnung für den Hauptstadtflughafen sitzen bleiben, meint der frühere Betreiberchef Hartmut Mehdorn. Über kurz oder lang wird er sein Geld einspielen - und zwar um das Jahr 2042 herum.
Durch die spätere Eröffnung und die gestiegenen Baukosten wird der Hauptstadtflughafen 1,1 Milliarden Euro teurer. Nun hat der Aufsichtsrat entschieden, dass das Geld aus Steuermitteln kommen soll.
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Vor seinem letzten Arbeitstag kritisiert der scheidende Berliner Flughafen-Geschäftsführer die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und den Bund. Und er verspricht in der F.A.Z.: „Diesmal wird es keine bösen Überraschungen geben.“
Der bisherige Flughafenchef Hartmut Mehdorn will spätestens Ende Juni den Chefposten aufgeben. Neuer Chef wird der frühere Rolls-Royce-Manager Karsten Mühlenfeld.
Die Verkehrsaufsicht der Vereinigten Staaten zieht den japanischen Autobauer Honda mit ihrer höchsten jemals verhängten Strafe zur Rechenschaft. Tesla hat hingegen wohl seine Absatzziele auf dem deutschen Markt laut einem Medienbericht bislang nicht erreichen können.
Hartmut Mehdorn, dem streitbaren wie umstrittenen BER-Chef, ist der Kragen geplatzt - er gibt auf. Verantwortung für das Desaster in Berlin trägt auch die Politik.
Hartmut Mehdorn hat seinen Rücktritt als Chef des geplanten Großflughafens in Berlin angekündigt. Bis 2017 soll er eröffnet werden. Doch ist das jetzt noch zu schaffen?