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FAZ.NET-Sprinter : Schnee legt Alpen lahm, Trump legt Amerika lahm

Unser Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Der Schnee in den Alpen wird für viele zu einem ernsthaften Problem, der „Shutdown“ in Amerika ist auf dem Weg zum Rekord, und die Bahn wird von ihrem einstigen Chef Hartmut Mehdorn kritisiert. Was heute sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

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          Wer von Ihnen an diesem Freitag zum Skifahren in Richtung Alpen aufbricht, sollte viel Zeit einplanen. Schnee, Wind und Kälte werden die Anreise zu einem Geduldspiel – oder komplett unmöglich – machen. Bevor die Dachbox gepackt wird, ist ein Anruf am Zielort Pflicht: Ist das Hotel trotz Schneechaos erreichbar? Sind die Pisten überhaupt offen? Droht Lawinengefahr? Auch Autobahnen und Zugstrecken sind betroffen, weil die stabile Wetterlage jeden Tag große Mengen Neuschnee an der Nordseite der Alpen bringt. Für viele heißt die bessere Alternative in den nächsten Tagen: Zuhause ist es doch am Schönsten. Wer meint, die aktuelle Situation mit dem Spruch „Es ist Winter, da schneit es halt“, beschreiben zu können, sollte sich die Einschätzung von Lawinenexperte Rudi Mair durchlesen.

          Cai Tore Philippsen

          Verantwortlicher Redakteur für die Redaktion FAZ.NET

          Den Stillstand in den Alpen beschert uns die Natur (und der Klimawandel). Für den Stillstand in Amerika ist allein Donald Trump verantwortlich. Seine Sturheit im Kampf um fünf Milliarden Dollar aus der Staatskasse für eine Mauer (oder einen Zaun) an der Grenze zu Mexiko führte zum sogenannten Shutdown. Findet der amerikanische Präsident auch am Freitag keinen Kompromiss im Haushaltsstreit mit den Demokraten, bricht Trump den „Shutdown“-Rekord des Demokraten Bill Clinton. Über den Jahreswechsel 1995/96 dauerte die Blockade 21 Tage. Ihren Streit tragen die Präsidenten und Parteien übrigens auf dem Rücken der Staatsbediensteten aus, die zuhause bleiben oder ohne Lohn arbeiten müssen. Viel Hoffnung auf eine schnelle Lösung gibt es nicht, seine Reise zum Weltwirtschaftsgipfel Ende Januar nach Davos hat Trump schon abgesagt.

          Stillstand in den Alpen, Stillstand in Amerika – wie finden wir jetzt einen Übergang zur Bahn? Stillstand herrscht dort natürlich nicht, außerdem fühlen wir uns allein wegen des Namens ja schon mit dem ICE-Sprinter freundschaftlich verbunden. Kein Stillstand, aber doch zu viel Abstand zu den eigenen Pünktlichkeitszielen 2018. Woran liegt es? Der frühere Bahn-Chef Hartmut Mehdorn meint die Antwort zu kennen. Er sieht die Bahn auf dem Rückweg zur „alten Staatsbahn“. Manch aktueller Bahner denkt hingegen, Mehdorn selbst hat die Bahn einst kaputtgespart.

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          Und sonst:
          Ist die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit einem lockeren 30:19-Sieg in die Weltmeisterschaft in Dänemark und Deutschland gestartet. Sportlich hatte dieser Auftakt wenig Aussagekraft, dafür war der vereinte Gegner aus Nord- und Südkorea zu schwach. (Sport)-politisch brachte das Spiel dem Weltverband und den beiden Koreas die gewünschten Bilder. Nahm ein Berliner Zeitungshändler die F.A.Z. aus dem Ständer auf der Straße, weil sie „ständig gestohlen wird“. Auch wenn wir sehr viel Verständnis für die Lust am Lesen haben, empfehlen wir ganz ehrlich FAZ.NET komplett oder ein anderes Angebot aus unserem Abo-Shop.

          Die Nacht in Kürze

          Ohne Einigung mit dem amerikanischen Kongress werde er „höchstwahrscheinlich den Nationalen Notstand“ ausrufen, sagt Präsident Donald Trump. Das Weiße Haus prüft offenbar schon, ob man das nötige Geld für eine Grenzmauer aus Fonds abzweigen könnte, die eigentlich für den Katastrophenschutz bestimmt sind.

          Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen will derweil vor dem Kongress aussagen und eine „vollständige und glaubwürdige Darstellung über das Geschehene“ liefern.

          Der ehemalige Landeschef der AfD in Sachsen-Anhalt André Poggenburg ist aus seiner Partei ausgetreten. Damit kommt er einem drohenden Ausschluss zuvor.

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