Mehdorn überzeugt : „Hauptstadtflughafen wird seine Baukosten einspielen“

Der Steuerzahler wird nicht auf der Rechnung für den Hauptstadtflughafen sitzen bleiben, meint der frühere Betreiberchef Hartmut Mehdorn. Über kurz oder lang wird er sein Geld einspielen - und zwar um das Jahr 2042 herum.
Die Steuerzahler werden aus Sicht des früheren Betreiberchefs Hartmut Mehdorn nicht auf der Rechnung für den neuen Hauptstadtflughafen sitzen bleiben. „Am Ende wird er sich selber tragen und seine Schulden tilgen“, sagte Mehdorn am Freitag im Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Den Zeithorizont dafür bezifferte er auf 25 Jahre. An deren Ende werde der Steuerzahler außer der Zwischenfinanzierung nichts bezahlt haben. Die Kosten für den drittgrößten deutschen Flughafen beziffert der Aufsichtsrat derzeit auf 5,4 Milliarden Euro, davon 3 Milliarden Euro aus öffentlichen Kassen. Mehdorn hatte seinen Posten vergangene Woche nach zwei Jahren abgegeben, weil er sich vom Aufsichtsrat nicht genug unterstützt sah. Als Zeitungen im Dezember schrieben, der Bund suche einen Nachfolger, kündigte Mehdorn seinen Rücktritt an.





