Militärregierung begnadigt Regimegegnerin Aung San Suu Kyi
Die Begnadigung für Aung San Suu Kyi soll nur für einen Teil der ihr vorgeworfenen Vergehen gelten. Freigelassen wurde die 78 Jahre alte Politikerin indes nicht.
Die Begnadigung für Aung San Suu Kyi soll nur für einen Teil der ihr vorgeworfenen Vergehen gelten. Freigelassen wurde die 78 Jahre alte Politikerin indes nicht.
Seit einem Putsch vor zwei Jahren führt ein Militärregime das Land. Die Weltbank warnt, dass Myanmar sich lange nicht erholen werde.
Seit einem Putsch vor gut zwei Jahren führen Militärs das einstige „Goldene Land“. Nun warnt die Weltbank, dass Myanmar sich davon lange nicht erholen werde. Arbeitslosigkeit und Armut nehmen überhand.
Obwohl schon jetzt viele Kinder unterernährt sind, gibt es ab Juni noch weniger für die Flüchtlinge in Bangladesch. Die Lücke in der Finanzierung sei „skandalös“, sagt der UN-Sonderberichterstatter.
Der Zyklon Mocha hat Millionen Menschen in Myanmar getroffen, vielerorts ist die Lage verzweifelt. Das Militär erteilt den internationalen Organisationen aber kaum Zugang.
Die Generäle in Myanmar sind weltweit geächtet. Doch versorgen vor allem drei Staaten sie mit Waffen. Insbesondere die Rolle Singapurs entsetzt die UN.
Die Folgen von Zyklon „Mocha“ sind weitaus schlimmer als zunächst vermutet: Inzwischen ist von Hunderten Toten die Rede. Bei den meisten Opfern handelt es sich wohl um Binnenvertriebene, die keinen Schutz fanden.
Der Wirbelsturm „Mocha“ hat in Myanmar und Bangladesch vor allem in Regionen gewütet, in denen Millionen Flüchtlinge leben. Humanitäre Organisationen fordern dringend Hilfe.
Satellitenaufnahmen zeigen die riesigen Ausmaße des Sturms. In den betroffenen Gebieten in Myanmar und Bangladesch wurden etwa 400.000 Menschen in Sicherheit gebracht.
Betroffen sind Gebiete, in denen Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist aber noch unkar.
Mit Böen von bis zu 220 Stundenkilometern traf der Wirbelsturm auf Land. Betroffen sind Gebiete, in denen Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch unklar.
Zwei Jahre nach dem Militärputsch kommt das Land mit 54 Millionen Einwohnern nicht zur Ruhe. Die Nachbarn versuchen sich in „stiller Diplomatie“. Russland und China agieren weniger subtil.
Zum Neujahrsfest in Südostasien plant die Militärjunta in Myanmar offenbar eine Massenamnestie. Mehr als 3000 Gefangene sollen freigelassen werden.
Im Februar 2021 wurde die demokratisch gewählte Regierung in Myanmar gestürzt und die Chefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi festgenommen. Gegner der neuen Regierung werden als Terroristen bezeichnet, die das Land destabilisieren wollen.
In Myanmar geht die Militärregierung immer härter gegen oppositionelle Milizen vor. Bei einem Luftangriff auf ein Dorf der Volksverteidigungskräfte soll es Medienberichten zufolge viele Tote gegeben haben.
Die Nationale Liga für Demokratie war in Zeiten der Junta jahrelang verboten. Nun hat die Militärregierung in Myanmar die Partei von Aung San Suu Kyi aufgelöst.
Myanmars Militär will mit einer Parade Stärke demonstrieren. Dort spricht Machthaber Min Aung Hlaing von „Terrorakten“ gegen die Führung. Einer zeitigen Wahl erteilt er indirekt eine Absage.
Das massive Feuer hatte am Sonntag in Bangladesch die Unterkünfte von den Geflüchteten aus Myanmar zerstört. Die Flammen konnten jedoch unter Kontrolle gebracht werden. Tote habe es nicht gegeben, so die örtliche Polizei.
Fast eine Million Rohingya vegetieren in den Lagern von Bangladesch. Das Militär in Myanmar hat sie vertrieben. Nun fehlt das Geld, sie zu ernähren.
Das Land am Mekong ist Managers Lieblingsland. Nun aber greift die Partei durch. Bundespräsident Steinmeier sagt seine Reise ab, Investoren sind verunsichert.
200 Tage im Lockdown: Kein Ort in China hat so unter der Null-Covid-Politik gelitten wie die Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar. Das Leben kehrt nach Monaten des Stillstands nur langsam zurück.
Staatsmedien berichten, der Nationale Verteidigungs- und Sicherheitsrat habe den Antrag der Junta gebilligt. Dadurch werden sich voraussichtlich auch die Wahlen verzögern.
Myanmars Regime plant Wahlen zur Legitimation seiner Herrschaft. Fachleute warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
Wie Entscheidungen begründet werden: Die ehemalige Karlsruher Höchstrichterin Gertrude Lübbe-Wolff legt eine monumentale vergleichende Studie zu Verfassungsordnungen in aller Welt vor.
Vor zwei Jahren putschte sich das Militär in Myanmar wieder an die Macht. Die Anbaufläche von Schlafmohn ist seither stark gewachsen.
Das Weltrechtsprinzip erlaubt die Verfolgung weltweiter Völkerrechtsverbrechen in Deutschland. Nun suchen hier einige Opfer des myanmarischen Militärregimes Gerechtigkeit.
Die muslimische Minderheit ist im mehrheitlich buddhistischen Myanmar Verfolgung und Repressionen ausgesetzt. Zunehmend mehr Rohingya wagen daher die gefährliche Flucht über den Indischen Ozean.
Immer mehr morsche Fischerboote mit Rohingya-Flüchtlingen erreichen Indoensien. Die UN sprechen von einem „dramatischen Anstieg“.
Das Militärregime bekommt das Land nicht unter Kontrolle, lässt sich von seinem Weg aber nicht abbringen. Mehr als 2700 Menschen sind tot, 13.000 sitzen in Haft, der „buddhistische Bin Laden“ wird ausgezeichnet.
Die entmachtete Regierungschefin muss nun insgesamt 33 Jahre ins Gefängnis. Weitere Anklagepunkte gegen die Friedensnobelpreisträgerin gibt es nicht. Menschenrechtler sprechen von einem Schauprozess.
Schon im vergangenen Monat soll das Boot mit den fast 200 Menschen ausgelaufen sein. Mittlerweile besteht kein Kontakt mehr. Das UNHCR bittet um Hilfe.
Zum ersten Mal überhaupt verabschiedet das Gremium eine Resolution gegen das Militärregime in dem südostasiatischen Land. China, Russland und Indien enthalten sich.
Die Jahresbilanz von „Reporter ohne Grenzen“ fällt desaströs aus. Noch nie waren so viele Journalisten in Haft wie 2022. Die hohe Zahl der Getöteten geht auch auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zurück.
Im Wald bei Grävenwiesbach wird Erlebnispädagogik für Schulklassen angeboten. Dabei lernen Kinder Zusammenhalt und können über sich hinauswachsen. Was hat es damit auf sich?
Er beriet Myanmars Staatsrätin Aung San Suu Kyi. Dafür kam Sean Turnell in Haft. Nun ist der Ökonom wieder frei.
Die Militärjunta in Myanmar begnadigt tausende Inhaftierte – darunter eine frühere britische Botschafterin, ein japanischer Journalist und ein australischer Professor. Details zur Freilassung sind noch unklar.