China nach Null-Covid : Eine Stadt fragt sich, wofür all die Entbehrungen notwendig waren

200 Tage im Lockdown: Kein Ort in China hat so unter der Null-Covid-Politik gelitten wie die Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar. Das Leben kehrt nach Monaten des Stillstands nur langsam zurück.
Jiegao sieht aus wie die Kulisse für einen dieser Apokalypse-Filme, in denen der Held durch eine menschenleere Stadt läuft. Auf den Bürgersteigen sprießt das Unkraut. Geschlossene Geschäfte reihen sich, Straße um Straße, aneinander. Vor ihren Eingängen sind die Rolltore heruntergelassen. Den Schlössern sieht man an, dass sie seit Monaten nicht geöffnet wurden. Manche Tore sind mit Papierstreifen versiegelt. Darauf steht in chinesischen Schriftzeichen „Grenzseuchenschutzüberwachungszone“.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





