Bilanz der Pressefreiheit :
533 Journalisten in Haft, 57 getötet

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Von russischen Soldaten gezielt erschossen: der ukrainische Fotojournalist Maks Levin
Von russischen Soldaten gezielt erschossen: der ukrainische Fotojournalist Maks LevinAP

Die Jahresbilanz von „Reporter ohne Grenzen“ fällt desaströs aus. Noch nie waren so viele Journalisten in Haft wie 2022. Die hohe Zahl der Getöteten geht auch auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zurück.

Die Zahl inhaftierter Journalisten ist 2022 auf ein Rekordhoch ange­stiegen. Zum Stichtag 1. Dezember sa­ßen nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) weltweit mindestens 533 Journalisten we­gen ih­rer Arbeit im Gefängnis. Das seien so viele wie nie zuvor. Mehr als die Hälfte von ihnen ist in China, Myanmar, Iran, Vietnam und Belarus in Haft. In Iran sitzen nach dem Ausbruch der landesweiten Proteste zurzeit 47 Medienschaffende im Ge­fängnis. 2022 seien zudem min­destens 57 Medienschaffende wegen ih­rer Arbeit getötet worden, fast 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Grund ist der Krieg in der Ukraine. Dort starben acht Medienschaffende. Das weist die Jahresbilanz von RSF aus.

FAZ

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