UN-Sicherheitsrat genehmigt Polizeimission in Haiti
Es gibt kaum einen gefährlicheren Ort auf dem amerikanischen Kontinent: Der Karibikstaat wird zu großen Teilen von Gangs kontrolliert. Nun soll ein internationaler Einsatz Ordnung bringen.
Es gibt kaum einen gefährlicheren Ort auf dem amerikanischen Kontinent: Der Karibikstaat wird zu großen Teilen von Gangs kontrolliert. Nun soll ein internationaler Einsatz Ordnung bringen.
Das sei ein Anstieg von 83 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, heißt es vom UNHCR. Die Zahl der Vermissten und Toten liege bislang bei mehr als 2500 Personen.
Ein tödlicher Autounfall mit griechischen Nothelfern überschattet den Hilfseinsatz in Libyen. Die Sorge vor der Ausbreitung von Krankheiten steigt. Die UN warnen vor der prekären Lage an zwei weiteren Dämmen.
Die Hafenstadt Darna ist von den Überschwemmungen besonders betroffen, aber auch in anderen Gebieten des Landes sind viele Menschen obdachlos geworden. Laut UN ist ein Team vor Ort, das die lokalen Behörden unterstützt.
Italien und die EU versprachen Tunesien Hunderte Millionen Euro, um die Migration nach Europa einzudämmen. Aber das zieht nicht. Denn auch andere Partner locken mit Geld.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Saudi-Arabien vor, Migranten an seiner Grenze getötet zu haben. Riad weist die Vorwürfe als „unbegründet“ zurück.
In den vergangenen 36 Stunden hat das Rettungsschiff „Ocean Viking“ vor Lampedusa mehr als 600 Menschen in Seenot gerettet. Zwei weitere Schiffe nahmen ebenfalls fast 200 Migranten an Bord.
Nach einem Bootsunglück vor der kapverdischen Küste geht die Internationale Organisation für Migration vom Tod von 63 der vermutlich mehr als 100 Migranten an Bord aus. Die Überlebenden wurden auf die kapverdische Insel Sal gebracht.
In Ciudad Juárez warten Tausende Migranten darauf, in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen. Aber über die Grenze dürfen nur wenige. Ein Besuch in der mexikanischen Stadt
Die Ocean Viking fährt ihren größten Rettungseinsatz im Mittelmeer. 369 Bootsmigranten wurden bereits in einen sizilianischen Hafen gebracht.
Untergang nach sechs Stunden Fahrt: In der Straße von Sizilien ist abermals ein Flüchtlingsboot gekentert, 41 Personen sind nach Angaben von Überlebenden ertrunken.
Mindestens 30 Menschen werden nach zwei Bootsunglücken vor Lampedusa vermisst. Schon jetzt sind dieses Jahr 900 Menschen mehr als im vergangenen Jahr auf der Fluchtroute umgekommen.
Nein, will ein Team von Forschern berechnet haben. Fehlende Retter schreckten Migranten nicht ab – Pushbacks wie vor Libyen wohl schon.
Tunesische Militärs hätten sie gezwungen, sich bis nach Libyen durchzuschlagen, sagen an der Grenze aufgegriffene Migranten. Unter ihnen sollen auch Frauen und Kinder sein.
Die EU-Spitzen und der tunesische Präsident Saïed verständigen sich auf eine „Partnerschaft gegen Schleuserkriminalität“. Das Modell soll Vorbild für weitere Abkommen sein. Doch die Umsetzung ist heikel.
Mehr als 2000 Migranten landeten allein im Juni auf den Kanaren. Zum Teil brechen die Menschen im Senegal auf; die Route gilt als besonders gefährlich. Gerade sucht die Seenotrettung nach vermissten Booten.
Auf dem Weg nach Norden stranden viele afrikanische Migranten in Tunesien. Die Populisten machen Stimmung gegen sie – und auch viele Tunesier wollen nicht zum „Grenzwächter Europas“ werden.
Aus Marokko und Senegal machen sich wieder mehr Migranten in Richtung der spanischen Atlantikinseln auf. Zum Teil in hoffnungslos überfüllten Schlauchbooten.
In der tunesischen Stadt Sfax steigen jeden Tag Hunderte Migranten in klapprige Metallkähne nach Europa. Die EU bietet viel Geld – doch Tunesien will nicht ihr Grenzwächter werden.
Das aus Tunesien kommende Boot war bereits am Donnerstag bei starkem Wind und hohen Wellen gekentert. Nur wenige Insassen überlebten das Unglück. Unter den Vermissten soll auch ein Kind sein.
Es ist nicht wirklich gelungen, Frauen in der Prostitution gleichzustellen oder sie vor Ausbeutung zu schützen. Aber ist die Alternative deshalb ein Verbot?
Auf dem gesunkenen Schiff waren vermutlich mehr als 300 pakistanische Flüchtlinge. Regierungschef Sharif kündigt ein hartes Vorgehen gegen Schlepper an.
Nach dem Kentern eines Schiffes mit wohl mehreren Hundert Migranten an Bord bleiben Fragen offen. Neun der Überlebenden wurden am Abend festgenommen. Sie sollen als Schleuser agiert haben.
Schwerer Wind hat die Rettungsaktion erschwert. Die Behörden sprechen von mindestens 78 Toten.
In Deutschland stellt mittlerweile eine Mehrheit in der Bevölkerung das Asylrecht infrage. Und nicht nur die EU verschärft ihre Migrationspolitik. Was verschiebt sich da gerade – und welche Ideen gibt es?
An den Küsten des italienischen Südens kommen so viele Migranten an wie lange nicht mehr. Manche ertrinken unterwegs. Von denen, die es schaffen, zieht es viele weiter nach Deutschland.
Asylverfahren in Drittstaaten auslagern? Das fordert Migrationsforscher Ruud Koopmans. Den britischen Ruanda-Deal hält er jedoch für neokolonialistisch – und die EU-Pläne an der Außengrenze für unrealistisch.
Unter Vermittlung von Südsudan einigen sich die sudanesische Armee und die paramilitärische RSF abermals auf eine Feuerpause. In der Vergangenheit wurden entsprechende Übereinkünfte allerdings nicht eingehalten.
Nahe Tripolis sind laut UN-Angaben 55 Migranten ertrunken. Derzeit wagen wieder besonders viele Menschen den Weg über das Meer nach Europa.
Spanien war noch 2020 das wichtigste Tor nach Europa. In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer kommen, um fast die Hälfte zurückgegangen.
Mehr als 31.000 Menschen sind in diesem Jahr bereits über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Rom ruft deshalb nun den Notstand aus. Der zuständige Minister fordert ein Eingreifen der EU.
Christian Jost hat aus dem Film „Reise der Hoffnung“ von Xavier Koller eine neue Oper gemacht. Die Uraufführung von „Voyage vers l'Espoir“ in Genf erschüttert – weil sie auf Politisierung verzichtet.
Die Wirtschaftskrise in Tunesien verschärft sich. Aber Präsident Saïed unterschreibt einen Kreditvertrag mit dem Internationalen Währungsfonds nicht. Immer mehr Menschen verlassen das Land. In Europa wächst die Sorge.
Erst macht Tunesiens Präsident afrikanische Migranten für alles Übel verantwortlich. Jetzt werden diese attackiert. Einige kehren in ihre Länder zurück.
Am frühen Sonntagmorgen ist vor der italienischen Küste ein Boot mit Migranten gesunken. Mindestens 62 Menschen sterben, darunter auch Kinder. Noch ist unklar, wie viele Menschen noch vermisst werden.
Trotz Sturm und rauer See sind im Mittelmeer Flüchtlingsboote unterwegs. Am Sonntag kam es nun zu einem besonders tragischen Unglück.