Jemenitisch-saudische Grenze : Mörsergranaten auf Migranten

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Saudi-Arabien vor, Migranten an seiner Grenze getötet zu haben. Riad weist die Vorwürfe als „unbegründet“ zurück.
Mustafa Soufia Muhammad hatte noch Glück. Er verlor nur ein Bein im Kugelhagel. „Der Beschuss ging immer weiter“, sagte der Äthiopier der BBC. Hunderte seiner Landsleute verloren ihr Leben im trostlosen Bergland, im jemenitisch-saudischen Grenzgebiet. Sie alle hatten eine gefährliche und entbehrungsreiche Reise ins ölreiche Königreich hinter sich gebracht, in der Hoffnung, sich und ihren Familien ein besseres Leben zu erarbeiten oder Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat zu entfliehen. Aber das Grenzgebiet ist eine Todeszone. Das Morden, so heißt es in übereinstimmenden Berichten, gehe weiter.
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