FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Migration übers Mittelmeer :
Ist Seenotrettung ein Pull-Faktor?

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Migranten sitzen in einem Holzboot etwa 30 Meilen nördlich von Libyen, bevor sie von Helfern der spanischen Nichtregierungsorganisation Open Arms unterstützt werden.
Migranten sitzen in einem Holzboot etwa 30 Meilen nördlich von Libyen, bevor sie von Helfern der spanischen Nichtregierungsorganisation Open Arms unterstützt werden.dpa

Nein, will ein Team von Forschern berechnet haben. Fehlende Retter schreckten Migranten nicht ab – Pushbacks wie vor Libyen wohl schon.

Erst vor Kurzem hatte ein deutscher Politiker die Pull-Faktor-These wieder als Argument aufgegriffen: „Je mehr Schiffe im Mittelmeer zur Rettung unterwegs sind, desto mehr Menschen machen sich mit seeuntauglichen Booten auf den gefährlichen Weg und bringen sich in Lebensgefahr“, sagte der CDU-Politiker Thorsten Frei der Zeitung Tagesspiegel.

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