Bootsunglück im Mittelmeer : Welche Rolle spielte die Küstenwache?

Nach dem Kentern eines Schiffes mit wohl mehreren Hundert Migranten an Bord bleiben Fragen offen. Neun der Überlebenden wurden am Abend festgenommen. Sie sollen als Schleuser agiert haben.
Nach einem der größten Schiffsunglücke in der Geschichte Griechenlands hat die Übergangsregierung in Athen eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Die griechische Küstenwache leitete unterdessen Untersuchungen zu der Tragödie mit möglicherweise mehreren Hundert Opfern ein. In der Nacht zum Mittwoch war vor der Südwestküste der Peloponnes ein offenbar aus Libyen kommendes Fischerboot gekentert und gesunken. Nachweislich kamen 78 Personen ums Leben, 104 wurden gerettet. Einige Überlebende wurden mit Unterkühlungen ins Krankenhaus eingeliefert, die anderen zunächst in einer Lagerhalle in der Küstenstadt Kalamata versorgt und untergebracht.
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