Wie Asylsuchende nach Europa kommen
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex registriert illegale Grenzübertritte. Auf den Migrationsrouten hat sich demnach einiges verändert. Eine Übersicht.
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex registriert illegale Grenzübertritte. Auf den Migrationsrouten hat sich demnach einiges verändert. Eine Übersicht.
Tunesien hält gegenüber Europa Wort und greift hart gegen Migranten durch. Selbst Organisationen, die ihnen helfen, geraten ins Visier der Behörden.
In Sudan tobt seit mehr als einem Jahr ein Bürgerkrieg. Nun haben die USA zu Gesprächen über eine Waffenruhe nach Genf eingeladen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Etwa 5,5 Millionen Ukrainer sind in andere Teile des Landes geflüchtet. Viele schmerzt der Verlust ihrer Heimat – und der Krieg verroht die Leute zusehends.
In der Hoffnung auf ein besseres Leben begeben sich Migranten immer wieder auf den gefährlichen Seeweg in Richtung Jemen. Nun ist ein weiteres Boot verunglückt.
Die Zahl der Kriegsflüchtlinge in Sudan hat offenbar die Marke von zehn Millionen überschritten. Vermittlungsversuche zwischen den Kriegsparteien sind bislang ergebnislos.
Einer Studie zufolge war das Infektionsrisiko während der Pandemie für Migranten besonders hoch. Auch die Sterblichkeit lag über dem Wert der Gesamtbevölkerung.
Im Mittelmeer kam es zu einer doppelten Tragödie. Infolge zweier Bootsunglücke starben mehr als 70 Personen – unzählige werden noch vermisst.
Bereits am Montag ist nach Angaben einer UN-Behörde ein Boot mit etwa 260 Flüchtlingen an Bord vor der Küste Jemens gesunken. Berichtet wird bisher von mindestens 49 Todesopfern. Mehr als 140 Menschen werden noch vermisst.
Hoffnung, noch Überlebende zu finden, gab es schon seit Tagen nicht mehr. Nun ist die Suche nach Opfern des gewaltigen Erdrutsches in Papua-Neuguinea offiziell beendet worden.
Die Asylpolitik ist eines der Topthemen bei der Europawahl. Die Positionen unterscheiden sich sehr. Erfahren Sie im F.A.Z.-Wahlcheck, welche Partei Ihnen nahesteht.
Eine Woche nach dem Erdrutsch in Ozeanien wurden nicht mal ein Dutzend Leichen geborgen. Die Bergungsarbeiten sind extrem schwierig. Eine Expertin sagt, man werde wohl nie wissen, wie viele Hunderte oder Tausende unter dem Geröll liegen.
Vor der Europawahl unterscheiden sich die deutschen Parteien in der Asylpolitik sehr stark. Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen.
Nach dem verheerenden Erdrutsch befinden sich in der Umgebung rund 8000 Menschen in Gefahr. Die Behörden planen nun Massenevakuierungen.
Nach dem verheerenden Erdrutsch in Papua-Neuguinea befinden sich in der Umgebung rund 8000 Menschen in Gefahr. Die Behörden planen nun Massenevakuierungen. Australien und Neuseeland kündigen Hilfen an.
Die italienischen Behörden wiesen der „Humanity“ den über 1000 Kilometer entfernten Hafen von Livorno zu. An Bord befinden sich zahlreiche Minderjährige, darunter Kleinkinder und Babys.
Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdrutsch in Papua-Neuguinea könnte deutlich höher liegen als zunächst angenommen. Das gab ein UN-Sprecher bekannt. Die Rettungsarbeiten im betroffenen Gebiet laufen schleppend an.
Die EU lässt zu, dass Tunesien, Marokko und Mauretanien Migranten in abgelegenen Wüstengegenden aussetzen. Geld und Ausrüstung stellen die Mitgliedsstaaten auch.
Nach den heftigen Regenfällen im Norden Afghanistans ist die Zahl der Toten auf mehr als 300 gestiegen. Laut UN sind die Fluten „eine deutliche Erinnerung“ daran, wie sehr das Land dem Klimawandel ausgesetzt ist.
Der Krieg zwischen zwei Fraktionen des Militärs hat Sudan ins Chaos gestürzt. Viele Hilfsorganisationen haben ihre Arbeit eingestellt. In Paris gibt es jetzt einen neuen Versuch, die Gewalt zu beenden.
Einen Monat nach der Einigung auf eine politische Übergangslösung für das von Bandengewalt geplagte Haiti ist diese nun offiziell. Der Rücktritt des Interimspremierministers könnte bald folgen.
Keine Anklage, kein Manifest, einfach nur genau hinsehen und zuhören: Matteo Garrones Film „Ich Capitano“ erzählt die Migrationsgeschichte von zwei Jugendlichen aus Senegal, die nach Europa wollen.
Italien setzt an beiden Seiten des Mittelmeers an, um Migration zu unterbinden. Es kooperiert mit Transitländern und macht privaten Seenotrettern das Leben schwer. Die Zahl der Ankünfte sinkt – doch die Kritik nimmt zu.
Amazon hat in Rheinberg seinen ersten europäischen Disaster Relief Hub eröffnet. So sollen Partnerorganisationen wie das Rote Kreuz künftig schneller mit Hilfsgütern für Krisengebiete beliefert werden.
Tagelang harrten Dutzende Flüchtlinge in einem Schlauchboot ohne Nahrung und Wasser auf der offenen See aus. Die meisten von ihnen konnten nicht gerettet werden.
Die italienische Küstenwache evakuiert vier Flüchtlinge in kritischem Zustand von einem Boot der Sea-Watch. Für einen 17-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Die Hilfsorganisation macht die Küstenstaaten für dessen Tod mitverantwortlich.
Noch nie zuvor wurden auf Migrationsrouten weltweit so viele Todesfälle verzeichnet wie im vergangenen Jahr. Wie viele Menschen tatsächlich auf der Flucht ihr Leben gelassen haben, lässt sich dabei nur erahnen.
Nach dem Beschluss des albanischen Verfassungsgerichts können Italiens Migrantenzentren dort wohl wie geplant errichtet werden. Das Abkommen mit Tirana habe nur propagandistischen Wert, kritisiert die Opposition in Rom.
Auf den Kanarischen Inseln landeten 2023 gut 40.000 Migranten. Mit den 4500 Minderjährigen ist man dort überfordert und verlangt mehr Solidarität.
Das Mittelmeer gilt als eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Dutzende Menschen kamen nun vor der Küste Libyens ums Leben.
Kanada setzt auf feste Kontingente für Flüchtlinge – und das Engagement von Freundeskreisen. Die Akzeptanz dafür ist hoch. Kann sich Deutschland etwas abschauen?
Im Streit mit der Europäischen Union wollen Nigers neue Machthaber Flüchtlinge nicht mehr auf dem Weg nach Norden aufhalten. In Agadez hoffen Schleuser jetzt wieder auf ein gutes Geschäft.
Nur Bares ist Wahres – das ist die Devise im Drogengeschäft. Um die enormen Summen zu waschen, haben Kartelle in aller Welt neue Dienstleister gefunden: chinesische Untergrundbanken.
Auf der Insel El Hierro kommen immer mehr Migranten an. Die spanische Regierung scheint es wenig zu kümmern. Man rechnet damit, dass die Menschen weiterziehen.
Aus Sicht der Kommissionspräsidentin spielt Ägypten eine entscheidende Rolle im Nahen Osten. Sie wirbt für ein umfassendes Partnerschaftsabkommen mit dem Land.
In Ägypten leben neun Millionen Migranten – mit dem Krieg in Gaza könnte der Druck noch zunehmen. Die Kommissionspräsidentin sieht Europa in der Pflicht, doch die Verhandlungen mit afrikanischen Partnern gestalten sich schwierig.