Migranten in Tunesien :
Des Lebens nicht mehr sicher

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Migranten vor ihrer Heimreise am Flughafen von Tunis
Migranten vor ihrer Heimreise am Flughafen von TunisAFP

Erst macht Tunesiens Präsident afrikanische Migranten für alles Übel verantwortlich. Jetzt werden diese attackiert. Einige kehren in ihre Länder zurück.

Der Preis für die Rede des Staatspräsidenten ist hoch. Die Weltbank hat ihre Verhandlungen über eine weitere finanzielle Zusammenarbeit mit Tunesien ausgesetzt, das wegen einer chronischen Wirtschaftskrise am Rande des Bank­rotts steht. „Öffentliche Äußerungen, die Diskriminierung, Aggression und rassistische Gewalt schüren, sind völlig inakzeptabel“, heißt es in einer internen Mitteilung der Weltbank, wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt. Auch der überlebenswichtige Milliardenkredit des Internationalen Währungsfonds könnte sich dadurch verzögern.

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