Aus Erdogans Arsenal
Wegen möglicher amerikanischer Sanktionen droht der türkische Präsident den Vereinigten Staaten, ihnen die Genehmigung zur Nutzung zweier Militärbasen zu entziehen. Das träfe auch die Nato.
Die Nato beruht auf der Zusage aller Mitglieder, einander Beistand zu leisten. Passt das zum Selbstverständnis des türkischen Präsidenten?
Wegen möglicher amerikanischer Sanktionen droht der türkische Präsident den Vereinigten Staaten, ihnen die Genehmigung zur Nutzung zweier Militärbasen zu entziehen. Das träfe auch die Nato.
Nachdem Amerika der Türkei wegen des Kaufs russischer Raketen mit Sanktionen gedroht hat, lässt Präsident Erdogan nun verlauten, dass es in seiner Macht stehe, einen Luftwaffenstützpunkt mit amerikanischen Atomwaffen zu schließen.
Ankara sabotiert die Truppenbesuche deutscher Abgeordnete in der Türkei. Der Bundestag ist daran nicht ganz unschuldig. Ein Kommentar.
Die Bundeskanzlerin steht zur umstrittenen Wahl von Hamburg als G-20-Gastgeber – und stützt SPD-Bürgermeister Scholz. Im ARD-Interview pocht Merkel zudem auf das deutsche Besuchsrecht im Nato-Stützpunkt Konya und erteilt einer zentralen CSU-Forderung eine Absage.
Abermals ist zwischen Deutschland und der Türkei ein Streit über den Besuch von Abgeordneten bei der Bundeswehr entbrannt. Diesmal geht es um den Stützpunkt in Konya. Nun hat sich auch die Nato eingeschaltet.
Der Bundestag hat sich mit großer Mehrheit für den Abzug ausgesprochen. Grund ist ein türkisches Besuchsverbot für Abgeordnete bei den deutschen Soldaten in Incirlik. Ein neuer Standort steht bereits fest.
Die Truppenverlegung der Bundeswehr vom türkischen Incirlik ins jordanische Al-Asrak gilt als ausgemacht. Obwohl es die Zustimmung nicht bräuchte, entscheidet jetzt der Bundestag. Wieso eigentlich?
Verteidigungsministerin von der Leyen hat den Zeitplan für den Bundeswehr-Umzug nach Jordanien vorgelegt. Das Vorhaben ist laut der Politikerin kompliziert.
Der deutsch-türkische Streit um Incirlik ist ein Symbol: Beide Seiten haben über Jahrzehnte mit der EU-Mitgliedschaft jongliert – und sich dabei etwas vorgemacht. Jetzt ist ein neuer Tiefpunkt erreicht. Ein Kommentar.
Das Kabinett macht den Weg für den Abzug der Bundeswehr aus Incirlik frei: Die dort stationierten Soldaten sollen nach Jordanien verlegt werden.
Das Kabinett berät über den Abzug der Soldaten aus dem türkischen Incirlik, das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Brennelementesteuer für Atomkraftwerke und 60 Länder unterzeichnen eine Vereinbarung zum Kampf gegen Steuertricks global agierender Konzerne.
Der Abzug aus Incirlik stand schon vor der Reise Gabriels fest. Berlin will ein weiteres Abdriften Ankaras in Richtung Russland verhindern.
Außenminister Sigmar Gabriel ist zu Krisengesprächen in Ankara eingetroffen. Er will den Stützpunkt Incirlik für die Bundeswehr retten. Doch die Aussichten sind mau.
Die Türkei bleibt hart: Auch durch seinen Besuch in Ankara konnte Außenminister Sigmar Gabriel den Streit über die Luftwaffenbasis Incirlik nicht beilegen. Der Abzug der Bundeswehr wird unausweichlich.
Für 2018 hatte Präsident Erdogan einen Gipfel in der Türkei geplant. Doch das Bündnis trifft sich jetzt lieber woanders. Auch beim Streit um den Bundeswehrstützpunkt in Incirlik gibt es keine Bewegung.
Der Streit um den Abzug der deutschen Bundeswehrsoldaten vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik spitzt sich wohl schneller als gedacht zu. Die SPD soll auf ein klares Signal drängen.
Ein Gespräch Merkels mit Erdogan hat keine Bewegung in den Streit um Besuche in Incirlik gebracht. Nun sucht die Bundesregierung offenbar mit einem Ultimatum die Entscheidung über einen Abzug der Luftwaffe von dem türkischen Stützpunkt.
Erstmals seit fast acht Monaten dürfen Bundestagsabgeordnete wieder deutsche Soldaten im türkischen Konya besuchen. Für den Luftwaffenstützpunkt Incirlik gilt das allerdings noch nicht.
Im Streit über den Bundeswehrstandort Incirlik soll Merkel gegenüber Erdogan eine „Ansage“ gemacht haben. Doch die Kanzlerin kehrt ohne greifbares Ergebnis heim. Eine Entscheidung des Bundestags steht wohl unmittelbar bevor.
Beim Nato-Gipfel will Kanzlerin Merkel dem türkischen Präsidenten die Pistole auf die Brust setzen: Entweder Abgeordnete dürfen die deutschen Soldaten in der Türkei besuchen oder die Truppe zieht ab.
Außenminister Gabriel schaltet sich in den Konflikt um die in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten ein. Der türkische Präsident Erdogan reagiert auf seine Art.
Deutschland und die Türkei streiten über die Bundeswehr-Präsenz in Incirlik. Nun wollen Politiker der Linkspartei auch die deutschen Soldaten auf der Militärbasis in Konya besuchen.
Ankaras Außenminister sagt seine Meinung zum Streit um die Bundeswehrpräsenz in der Türkei. Und kündigt an, was passieren wird, wenn Deutschland seine Soldaten abzieht.
Donald Trump gibt freimütig Geheimdienstinformationen an Russland weiter. Ist nun die Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden gefährdet? Außenminister Gabriel verweist dabei auf Barack Obama.
Immer konkreter sucht die Bundeswehr nach einem Alternativstandort für ihre Tornados. Verteidigungsministerin von der Leyen fliegt am Wochenende nach Jordanien. Außenminister Gabriel droht Ankara.
Im Streit mit der Türkei erwägt das Verteidigungsministerium angeblich den Umzug auf einen Stützpunkt in Jordanien. Linke und Grüne fordern eine schnelle Entscheidung. Und der türkische Ministerpräsident warnt Deutschland vor neuen Spannungen.
Im Verteidigungsministerium spricht man nach dem Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete von einer „bedauerlichen Entwicklung“. Im Auswärtigen Amt mutmaßt man über Ankaras Gründe.
Der Streit mit der Türkei geht in eine weitere Runde: Wieder verwehrt Ankara deutschen Politikern den Zugang zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Berlin nennt das „absolut inakzeptabel“.
Der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden wegen abgesagter Wahlkampfauftritte hat sich in den letzten Stunden fast minütlich zugespitzt. Ein Überblick über die Ereignisse des Wochenendes.
Deutschland müsse entschieden auf Erdogans Angriffe reagieren, fordern Politiker in Berlin parteiübergreifend. Die Integrationsbeauftragte warnt aber davor, den Konflikt weiter eskalieren zu lassen.
Neue Runde im Streit um Incirlik? Als Reaktion auf das Verhalten der Türkei im Streit um Wahlkampfauftritte zieht CSU-Verteidigungspolitiker Hahn in Erwägung, Bundeswehrsoldaten aus der Türkei abzuziehen.
Steinmeier spart bei seinem Besuch in Ankara bei aller Sachlichkeit nicht mit Kritik an der Türkei – und tritt zugleich schon äußerst präsidial auf.
Trotz der jüngsten Verhaftungswelle in der Türkei soll der dortige Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr verlängert werden. Am Donnerstag wird der Bundestag darüber entscheiden.
Der Linken-Politker Jan van Aken würde gern die Bundeswehr-Soldaten im türkischen Incirlik besuchen, doch die türkischen Behörden verweigern ihm die Erlaubnis. Das müsse Konsequenzen haben, fordert er.
Vor einigen Wochen wurde noch über den Abzug der Bundeswehr aus der Türkei diskutiert. Jetzt wird der Einsatz sogar ausgeweitet. Den Weg dafür hat eine Parlamentarier-Reise in der vergangenen Woche frei gemacht.
Nach der Armenier-Resolution des Bundestags hatte die türkische Regierung deutschen Abgeordneten einen Besuch von Bundeswehrsoldaten in der Türkei verweigert. Nun hat sie grünes Licht gegeben.