Die Amerikanisierung des Nahostkonflikts
Früher galten die Demokraten als unverbrüchliche Freunde Israels, nicht so sehr die Republikaner. Unter dem Einfluss christlicher Zionisten und linker Antizionisten hat sich das verändert.
Früher galten die Demokraten als unverbrüchliche Freunde Israels, nicht so sehr die Republikaner. Unter dem Einfluss christlicher Zionisten und linker Antizionisten hat sich das verändert.
Nur wenige schaffen es im Berufsleben, auf Angriffe oder Geringschätzung rhetorisch clever zu reagieren. Aber keine Panik: Es gibt ein paar Tricks.
Die Nationalmannschaft soll mal wieder verbissen um den Sieg kämpfen: Joachim Löw geht seine letzte Runde als Bundestrainer entschlossen an. Aber findet er auch Lösungen?
Der „Spiegel“ geht mit seiner Titelgeschichte über den Antiterroreinsatz gegen die RAF in Bad Kleinen im Juni 1993 ins Gericht. Das Urteil über die Arbeit eines berühmten Rechercheurs fällt eindeutig aus.
Kummervolle Warnungen: Womöglich bereitet Schalke 04 die bei den Fans ungeliebte Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung vor. Die Corona-Krise könnte helfen, den Widerstand zu brechen.
Es sei offen, heißt es im Parlament, ob es bei der anstehenden Neuregelung der Suizidhilfe zu einem Vollzug der Karlsruher Vorgaben kommt. Ein Abgeordneter sieht gar einen drohenden parlamentarischen Boykott. Und dann?
Gebärdensprache wird präsenter. Wie man sich auf der ganzen Welt mit Gesten verständigt, ist trotzdem wenig bekannt. Ein Ausflug ins Reich der Zeichen.
China hat angekündigt, eine Unabhängigkeit Taiwans notfalls militärisch zu verhindern – und damit das völkerrechtliche Gewaltverbot verletzt. Folgt Xi Jinping dem machtpolitischen Beispiel Putins?
Dass seine Parolen zu Spaltung und Gewalt beitragen, glaubt Donald Trump nicht. Im Gegenteil: „Ich denke, meine Rhetorik bringt Menschen zusammen“, sagte er, bevor er zu seinen umstrittenen Besuchen der Anschlagsorte El Paso und Dayton aufbrach.
Der Mann, der in El Paso 22 Menschen erschoss, wollte die „Invasion“ verhindern, vor der Trump warnt. Der amerikanische Präsident will davon nun ablenken.
Oppositionspolitiker werfen dem Präsidenten vor, Hass und Rassismus zu schüren, und fordern einmal mehr strengere Waffengesetze. Trump gibt zu, es müsse „vielleicht mehr geschehen“, verweist aber zugleich auf die „Geisteskrankheit“ der Todesschützen.
Der Begriff Heimat geistert durch die Diskussionen und die Romane der Saison. Dabei geht es auch um unsere Muttersprache. Und die Frage der Aushöhlung öffentlicher Sprache durch Diktatur und Propaganda. Ein Gastbeitrag.
Hysterie hilft beim Thema Flüchtlinge niemandem. Das sagt der Migrationsexperte Gerald Knaus. Im FAZ.NET-Interview spricht er über die Zukunft der Migration, falsche Illusionen – und die Grenzen der europäischen Solidarität.
Wirtschaftlich liegt Griechenland aktuell weiter zurück als oft angenommen. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat viele seiner Versprechen nicht eingelöst. Ein Kommentar.
Muss ein Politiker brillant sprechen können, um erfolgreich zu sein? Friedrich Merz reihte sich mit seiner Parteitagsrede in die Tradition mittelmäßiger CDU-Redner ein. Je weiter links, desto größer die Begabungen.
Nicht jeder, der sich auf Fakten beruft, ist allein deshalb schon ein überzeugter Demokrat, wie die Beispiele des Philosophen Platon und des Historikers Thukydides zeigen. Ein Gastbeitrag
Angela Merkel deutet an, dass ihre Kanzlerschaft enden könnte und spricht über ihre Nachfolge. In fein ziselierten Worten zeigt sie Herrscherinnengröße. Nutzt das der CDU bei der Hessen-Wahl? Ein Kommentar.
Auf die politische Entgleisung folgt die Relativierung und so fort. Diese janushafte Rhetorik der AfD ist nicht zuletzt deshalb so gefährlich, weil sie den Schein eines möglichen Gesprächs aufrechterhält.
Die nordkoreanische Vize-Außenministerin reagiert gereizt auf Drohungen aus Washington. Der Streit dreht sich weiterhin um das geplante Treffen von Kim mit Trump.
Frankreichs Präsident fordert von Donald Trump, sich bezüglich der Iran-Proteste im Ton zurückzunehmen. Auch Israel und Saudi-Arabien kritisiert er.
Donald Trumps Rhetorik erscheint auf den ersten Blick plump und brachial. Doch sie beruht auf sophistischem Kalkül. Ein Gastbeitrag.
Peter Navarro hat das Ohr des Präsidenten und erschreckt die Welt mit seinen Handelstheorien.
Neue Spieler, Trainer, Sportchefs: Selten hat sich die Bundesliga auf allen Ebenen mitten im Winter so viel Neues gegönnt. Manchmal mit raschem Effekt. In einem Punkt aber blieb alles beim Alten.
Redet Donald Trump, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, oder steckt hinter seinem Wortschwall Kalkül? Wir haben ihm einmal ganz genau zugehört und sagen: Tremendous! Okay! I! Deal!
Der künftige amerikanische Präsident Donald Trump will mehr Atomwaffen für sein Land. Schon vorher hatte die russische Führung ein ähnliches Vorhaben verkündet.
Rechte User, die sich „alt-right“ nennen, arbeiten im Internet an einer neuen Rhetorik: „The Great Meme War“. An der Front finden sich Bots, Trolle und Frösche. Ein Battle im Hinterzimmer.
Politker nennen ihre Handlungen oft alternativlos. Die Politikwissenschaftlerin und Körber-Preisträgerin Astrid Séville erklärt im Interview, warum das der Demokratie schadet.
Staatsversagen. Herrschaft des Unrechts. Ein Riss durchs Land, hier die Deutschen, dort die Berliner Politik. Destabilisierung. Souveränitätsverzicht. Und Millionen Flüchtlinge, von der Kanzlerin eingeladen: Über ein Jahr des haltlosen Geredes – und was es angerichtet hat.
In den Baltenstaaten will die Nato im nächsten Jahr 4000 Soldaten stationieren. „Aggressive Rhetorik und aggresive Aktionen“ nennt das Russlands Präsident Putin und kündigt Konsequenzen an.
Der türkische Präsident kritisiert die „hetzerische Rhetorik bestimmter Präsidentschaftsbewerber“ im amerikanischen Wahlkampf. Eine von der Türkei finanzierte Moschee für 110 Millionen Dollar soll dazu beitragen, das Verhältnis wieder zu verbessern.
Nach der umstrittenen Äußerung über die „Herrschaft des Unrechts“ schlägt die Empörung hoch – und nicht nur die CDU fragt sich: Warum provoziert Horst Seehofer die Kanzlerin wieder und wieder? Die Eskalation der Rhetorik hat ihren guten Grund.
Warschaus stolze und trotzige Rhetorik war als Antwort auf die Einleitung eines Verfahrens durch die Europäische Kommission zu erwarten. Nun muss Brüssel sich etwas einfallen lassen.
Das Tübinger Seminar für Rhetorik hat die Büchner-Preis-Rede von Rainald Goetz und die Laudatio von F.A.Z.-Mitherausgeber Jürgen Kaube zu den Reden des Jahres 2015 gekürt.
Eine Atmosphäre des Hasses zu vermeiden, ist wichtig. Doch dieses Bemühen sollte man nicht mit einer politischen Kultur des Relativierens verwechseln. Das ist Plasbergs Gästen bei der Sendung über den Terror in Paris leider passiert.
Seit seinem Amtsantritt verspricht Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi die Staatsausgaben zu senken. Doch die italienische Regierung verweigert sich einer nachhaltig soliden Finanzpolitik. Europa lässt sich zum Narren halten.
Ein begrenzendes Wort in der Flüchtlingskrise wäre von der Kanzlerin alles andere als trivial. Doch Angela Merkel lässt den Diskurs treiben. Sie will nur ja nicht abschreckend wirken.