Trump feuert Heimatschutzministerin
Wegen harter Rhetorik in der Migrationspolitik war US-Heimatschutzministerin Noem parteiübergreifend umstritten. Das Amt gekostet hat sie nun vermutlich aber eine 220 Millionen Dollar teure PR-Kampagne.
Wer aus jeder Krise den Untergang macht, zerstört Vertrauen. Deshalb darf die Rhetorik des Ausnahmezustandes nicht zum Normalzustand werden.
Wegen harter Rhetorik in der Migrationspolitik war US-Heimatschutzministerin Noem parteiübergreifend umstritten. Das Amt gekostet hat sie nun vermutlich aber eine 220 Millionen Dollar teure PR-Kampagne.
Noch letzten Sommer sprach der Kanzler salopp von „Drecksarbeit“, jetzt vermeidet er zugespitzte Worte zum Irankrieg und betreibt rhetorischen Eskapismus. Die Ohnmacht der Bundesregierung ist offenkundig.
Ein besserer Redner als seine beiden Vorgänger ist Friedrich Merz allemal. Aber wie gut ist er wirklich? Zur Rhetorik des Bundeskanzlers.
Bundeskanzler Merz hat mit seinem Verweis auf die Töchter eine richtige Beobachtung falsch konnotiert. Nicht sein angeblicher Rassismus, sondern sein altmodischer Habitus ist das Problem.
Das Auswärtige Amt reagiert auf Kritik am deutschen Botschafter in Georgien. Der Geschäftsträgerin in Berlin sei mitgeteilt worden, diese sei „inakzeptabel“, heißt es aus dem Ministerium.
Langatmig und häufig im Wutmodus: Riccardo Nicolosi analysiert Wladimir Putins durchaus unterdurchschnittliche rhetorische Fähigkeiten.
Washington setzt Deutschland und Europa stark unter Druck – und dringt durch. Tatsächlich kann sich Deutschland höhere Staatsschulden leisten. Aber ohne echte Reformen bleiben sie wirkungslos.
„Das war keine Wahl, das war eine Revolution“: Die Kulturkämpfer hinter Trump suggerieren, seine Wahl markiere den Sieg in einem epochalen ideologischen Showdown. Doch die radikale Rhetorik verdeckt, wie gegensätzlich die Positionen sind.
Der Angreifer habe „der Rhetorik von Biden und Harris geglaubt und danach gehandelt“, sagte Trump dem Sender Fox News. Biden und Harris hatten bestürzt auf den Vorfall reagiert.
Der russische Präsident meidet Worte, die darauf hinweisen, dass sich der Krieg auf sein Staatsgebiet ausgeweitet hat. Das Militär meldet Erfolge bei der Abwehr.
Auch Parteien der Mitte verbreiten mittlerweile die Rhetorik, dass Migration ein „Problem“ ist, das man „lösen“ muss. Damit werden sie ihre Wähler nicht zurückgewinnen. Ein Gastbeitrag.
Mit Zweifelstreubomben gegen die Wahrheit: Warum Wagenknechts Unterstützung für Putins Propaganda vor allem im Osten verfängt – und inwieweit Talkshows daran schuld sind.
Nach den Schüssen von Pennsylvania verändern der Präsident und sein Herausforderer ihre Rhetorik: Amerika müsse innehalten. Es sind neue Töne – frei von Kalkül sind sie nicht.
Die Reden von Wirtschaftsbossen gelten oft als spröde und hölzern. Doch es wird langsam besser, sagen Rede-Profis.
Niemand möchte beim Zuhören mit unzusammenhängendem Zeug überfordert werden. Deshalb tun nicht nur Politiker so, als würden sie dasselbe einfach nur mit anderen Worten sagen.
Xi Jinping steht beim Empfang arabischer Staatschefs an der Seite Palästinas und wirbt um KI-Kooperationen. Zwei Felder, in denen China mit den USA konkurriert.
Wirtschaftlich ist China im Nahen Osten der oft größte Handelspartner. Diplomatisch ist man weniger weit.
Die USA sind ein „Reich“, seine Gegner „Ungeziefer“ oder „Untermenschen“: Präsidentschaftskandidat Trump lässt es rhetorisch krachen. Ein neues Video auf seiner Internet-Plattform wollte Präsident Joe Biden nicht unkommentiert lassen.
Gedanken zur Einlassung der britischen Philosophin Kathleen Stock zur Rhetorik der Sterbehilfe.
Ein Potsdamer Parteienforscher hat ein Tool entwickelt, mit dem Interessierte ihre Übereinstimmung mit dem BSW testen können. Im Interview erklärt er, wie viel Populismus in der neuen Wagenknecht-Partei steckt.
Der Machthaber in Pjöngjang hält Manöver auf See ab und redet vom Krieg. Was er damit bezweckt, darüber gibt es verschiedene Lesarten.
Der Kanzler bleibt im Amt, zwar nicht, weil die Leute es so wollen, aber wissenschaftsbasiert. Hält Olaf Scholz seine dürre Rhetorik für den letzten soziologischen Pfiff der Moderne?
Die AfD sucht den Schulterschluss zu den aufgebrachten Landwirten. Doch ihre Positionen sind teilweise konträr zu denen der Bauern. Dafür versucht sie, den Verband zu unterminieren.
Ein polnischer Liedermacher hat sich auf Kosten der KZ-Gedenkstätte Auschwitz in die Schlagzeilen gebracht. Sein vielfach kritisierter „Witz“ nimmt irreguläre Migranten geschmacklos aufs Korn.
Die künftige Partei der ehemaligen Linkspolitikerin könnte die AfD sogar stärken, sagt Parteienforscher Wolfgang Schroeder im Gespräch. Es drohe ein Überbietungswettbewerb.
Die da oben, die in Berlin, die Eliten, der Elfenbeinturm: Ist es wirklich so, dass eine Minderheit dem Volk vorschreibt, was es tun und denken darf?
Orbán provoziert gern und belehrt die Welt. Aber nun mahnen alte Weggefährten, dass am Ende ein fataler Eindruck entstehen kann: dass Ungarn auf der Seite der Verlierer und Kriegsverbrecher stand.
Wie man Freiheitsberaubung gut verkaufen kann. Und was sich vom Arbeitsminister lernen lässt.
Xi Jinping befiehlt, dass alle Welt glauben soll, er habe während der Pandemie immer alles richtig gemacht. Er kann nicht anders. Millionen Chinesen aber wissen es besser.
Stellenwert von Rhetorik +++ russische Forschungsinstitute +++ Olympia-Attentat von 1972 +++ Putins Krieg +++ öffentlich-rechtliche Rundfunkfreiheit
Schon in alltäglichen Sprachbildern kommt es zum Ausdruck – Fleisch ist ein besonderer Stoff. Für die Politik, die dem Volk „aufs Maul schaut“, gilt das umso mehr.
Russischer Angriff auf Kiew während des Besuchs des UN-Generalsekretärs. Die Corona-Isolation soll bald nur noch fünf Tage dauern. Und Boris Becker droht eine Haftstrafe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die USA verhängen Sanktionen gegen Milorad Dodik, den Präsidenten der bosnischen Serben. Sie werfen Dodik vor, Bosniens Staatlichkeit unterminiert zu haben. Ihm könnte das politisch nutzen.
Von der Alltagssprache weit entfernt: Juristische Rhetorik ist kompliziert, Studierende eignen sie sich im Laufe ihres Studiums mühselig an. Doch auch das freie Reden, im Zweifelsfall vor Nicht-Juristen, muss geübt werden.
Höflichkeit ist eine Zier, aber nicht immer ist sie im beruflichen Kontext weit verbreitet. Vor allem dann nicht, wenn zwischen Lockdown und Homeoffice-Eintönigkeit die Nerven blank liegen. Die Kolumne „Nine to five“.
Früher galten die Demokraten als unverbrüchliche Freunde Israels, nicht so sehr die Republikaner. Unter dem Einfluss christlicher Zionisten und linker Antizionisten hat sich das verändert.