Aktivisten melden mehr als Tausend Tote in Syrien
Syrien wird drei Monate nach dem Sturz von Machthaber al-Assad von schweren Kämpfen erschüttert. Aktivisten berichten von Massakern. Der Übergangspräsident ruft zu Einheit auf. Der Überblick.
Im Frühjahr 2024 wurde in Estland ein Auto mit ukrainischem Kennzeichen in Brand gesteckt. Die Justiz ermittelte, dass ein Handlanger Russlands dahintersteckte - und verhängte nun eine harte Strafe.
Syrien wird drei Monate nach dem Sturz von Machthaber al-Assad von schweren Kämpfen erschüttert. Aktivisten berichten von Massakern. Der Übergangspräsident ruft zu Einheit auf. Der Überblick.
Die Kirche von Karula in Südestland wurde 1944 von der deutschen Wehrmacht zerstört. Inzwischen gibt es wieder christliches Leben dort. Doch die Sorge vor einem russischen Einmarsch wächst. Zu oft herrschte hier Krieg.
Moskau will seine Militärstützpunkte im Land erhalten und schickt eine erste Delegation nach Damaskus. Doch die neuen Machthaber erheben unbequeme Forderungen.
Der Widerstand von Anhängern des gestürzten Regimes ist noch nicht gebrochen, die Festnahme eines Offiziers endet blutig. Andernorts demonstrieren Mitglieder religiöser Minderheiten, die der neuen Regierung nicht trauen.
Moskau versucht, eigene Militärstützpunkte in Syrien zu retten. Sie sind weit über das Land hinaus wichtig. Im Hinblick auf die neuen Machthaber zeigt sich Russland flexibel.
Auch die strategisch wichtige Stadt Homs ist nun offenbar unter Kontrolle der syrischen Rebellen. Ihr nächstes Ziel ist Damaskus – und der Sturz der Regierung von Präsident Baschar al-Assad.
Die Störungen der Satellitennavigation im Ostseeraum nehmen rapide zu. Das ist für den Schiffsverkehr, aber auch für die Luftfahrt gefährlich. Gegenmittel gibt es nur sehr wenige.
Seine Stadt steht oft im Schatten der estnischen Kapitale Tallinn – doch ihr Status als Kulturhauptstadt 2024 könnte Tartu ins Rampenlicht katapultieren und Bürgermeister Urmas Klaas auch politisch helfen.
Die russischen Drohungen gegen die Ukraine stärken die Position mancher arabischer Länder, weil der Westen ihr Öl und Gas dann dringend braucht. Dennoch sehen sie den Konflikt mit Unbehagen.
Der russische Präsident unterstützt Assads Ziel, die Herrschaft über ganz Syrien wiederzugewinnen. Doch Putin hat weiter reichende Interessen – und nimmt dafür auch den Zorn Erdogans in Kauf.
Die Universitätsstadt Tartu ist die Wiege der Singenden Revolution im Baltikum: Das Sängerfest, das jetzt durch Estland wandert, hat die Kultur des Landes über die Sowjetbesatzung gerettet.
Wenn Assad wieder Gas abwirft, kann nur Russland ihn stoppen. Doch was geben wir Putin dafür? Klar ist: Es geht auch um Europa und Deutschland.
Der Talmudforscher Lazar Gulkowitsch, der 1941 ermordet wurde, fand den Schlüssel zur Geschichte im Wandel des Wortschatzes. Die jüdische Geschichte der Begriffsgeschichte wird wiederentdeckt.
Mehrere vom Assad-Regime kontrollierte Städte in Syrien sind von schweren Anschlägen getroffen worden. Dutzende Menschen wurden getötet.
Bei mehreren Explosionen in den vom Assad-Regime kontrollierten Küstengebiet Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens 101 Menschen durch Autobomben getötet worden. Es soll sich um die verheerendsten Angriffe seit Beginn des Bürgerkriegs handeln.
Neun Millionen Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten sind mittlerweile auf Lebensmittel internationaler Organisationen angewiesen. Doch die Helfer werden von beiden Seiten angegriffen. Ein F.A.Z.-Gespräch mit dem UN-Nothilfekoordinator für die Syrienkrise, Muhannad Hadi.
Wegen des Syrien-Konflikts nehmen viele Güter ihren Weg in die arabische Welt durch Nordisrael und Jordanien. Aber nicht nur deshalb könnte Israel den Hafen in Haifa ausbauen.
Der Generalsekretär der Nato, Rasmussen, ist von der Verantwortung des syrischen Regimes für den Giftgaseinsatz bei Damaskus überzeugt. Eine Reaktion der Nato sehe er jedoch nicht. „Darüber wird in den Hauptstädten entschieden.“
Erst mal mit einer Gewissheit anfangen, so machen wir’s. Es werden hier gleich noch genug Ungewissheiten eine Rolle spielen.
Joseph Brodsky und Michael Bachtin fanden in Estland traumhafte Verhältnisse vor: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung erforscht auf ihrer Reise nach Tartu die Erinnerungsorte eines uralten Volkes.
Die syrische Armee hat erstmals öffentlich erklärt, ein israelisches Fahrzeug auf dem Golan zerstört zu haben. Israel erwiderte das Feuer.
Noch in diesem Monat soll eine Friedenskonferenz zum syrischen Bürgerkrieg stattfinden. Doch was soll die bringen? Für eine politische Beilegung des Kriegs fehlen die Voraussetzungen.
Die Kämpfe in Syrien haben längst schon auf den Libanon übergegriffen. In der Kornkammer des Landes, der Bekaa-Ebene, schlagen immer wieder Granaten ein. In den Hochburgen der Sunniten wittern radikale Prediger Morgenluft.
Zypern verfügt über Rohstoffe und über eine strategisch günstige Lage, um die sich die großen Mächte seit Jahrhunderten balgen. Beides ist bis heute von großer Bedeutung. Das wissen die Zyprer, nur können sie sich aktuell nichts dafür kaufen.
Der zyprische Finanzminister Sarris verhandelt in Moskau über eine russische Beteiligung an der Rettung Zyperns. Noch ist der Bittgang erfolglos. Der Kreml ist vorerst nicht so weit gegangen, das Problem ohne Konsultationen mit der EU lösen zu wollen.
Am vergangenen Donnerstag hat Sergej Lawrow abermals das russische Veto gegen die Syrien-Resolution verkündet. Der russische Außenminister tut, was Putin sagt - und knurrt dazu.
Das Verfassungsgericht in Estland hat am Donnerstag eine Beschwerde gegen den Euro-Rettungsschirm ESM zurückgewiesen. Damit kann das baltische Land den Rettungsfonds mit der noch ausstehenden Zustimmung des Parlaments ratifizieren.
Damaskus, Teheran, Bagdad: UN-Sondervermittler Annan sucht in hektischer Pendeldiplomatie Auswege aus der Krise in Syrien. In Kairo traf derweil Außenminister Westerwelle mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga zusammen, um über eine Beendigung des Bürgerkriegs zu beraten.
Ein deutscher Frachter mit Waffen für Syrien ist kurz vor Erreichen des syrischen Mittelmeeres gestoppt worden. Das berichten syrische Regimegegner. Die „Atlantic Cruiser“ habe versucht, das Waffenembargo gegen das Land zu unterlaufen.
In Iran hat am Freitag die Parlamentswahl begonnen. Nach dem Willen der Führung soll sie ein Signal der Stärke an den verhassten Westen senden. Die Opposition hat Chamenei kaltgestellt.
Das iranische Ölministerium hat mitgeteilt, Ölexporte an Frankreich und Großbritannien eingestellt zu haben. Die BBC berichtet unter Berufung auf Diplomaten, dass tausende neue Zentrifugen in Betrieb genommen werden.
Russlands Veto gegen die UN-Resolution zu Syrien sollte niemanden überraschen. Es ist die Fortsetzung geopolitischer Überlegungen seit mehr als einem Jahrhundert: Russlands Syrien-Politik hat ihre Wurzeln in der Zarenzeit.
Für Moskau bleibt Syrien der wichtigste Partner im gesamten Nahen Osten. Russland will dafür sorgen, dass der UN-Sicherheitsrat Gewaltanwendung gegen Syrien niemals billigt.
Obwohl keine Beweise für ein Atomprogramm vorlägen, strebe Amerika „mit allen Mitteln“ einen Regimewechsel in Teheran an, sagt der russische Sicherheitsratschef. Japan gab bekannt, es werde seinen Anteil an Öl aus Iran reduzieren.