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Autobomben : Mindestens 101 Tote bei Explosionen in zwei syrischen Küstenstädten

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Bei mehreren Explosionen in den vom Assad-Regime kontrollierten Küstengebiet Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens 101 Menschen durch Autobomben getötet worden. Es soll sich um die verheerendsten Angriffe seit Beginn des Bürgerkriegs handeln.

          Ein erneutes Massaker trifft die syrische Bevölkerung schwer: Mindestens 101 Menschen sind bei mehreren Explosionen in den vom Assad-Regime kontrollierten Küstengebiet Syriens sind Aktivisten zufolge getötet worden. Mindestens 48 Menschen seien in der Stadt Tartus umgekommen, mindestens 53 Personen in Dschabla, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Zudem seien Dutzende Menschen verletzt worden. Dies seien die verheerendsten Angriffe auf die Gebiete seit Beginn des Bürgerkriegs.

          Opfer fast ausschließlich Zivilisten

          Die Opfer seien „wahrscheinlich fast ausschließlich Zivilisten“ sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Fünf Autobomben seien von Selbstmordattentätern gezündet worden. Es gebe „eine hohe Zahl von Verletzten“. Wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, gingen in den beiden Städten insgesamt sieben Autobomben hoch. Tartus und Dschableh werden von regierungstreuen Truppen kontrolliert.

          Die Küstenprovinzen Latakia und Tartus sind seit 2011 in den Händen der Kräfte des Machthabers Baschar al-Assad. In der Vergangenheit gab es bereits Angriffe von Oppositionsgruppen auf die Gebiete.

          Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Sie steht den Gegnern des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nahe. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

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