Warum ist die AfD in Ostdeutschland so erfolgreich?
Die AfD ist keine Ostpartei. Aber in den neuen Ländern ist sie am erfolgreichsten. Ein Sammelband versucht, Erklärungen dafür zu finden.
Vor den anstehenden Landtagswahlen ist eine hitzige Ost-West-Debatte entbrannt. Ist das nötig? Wir haben ostdeutsche Politiker gefragt.
Die AfD ist keine Ostpartei. Aber in den neuen Ländern ist sie am erfolgreichsten. Ein Sammelband versucht, Erklärungen dafür zu finden.
Die Linkspartei will mit ihren Wunschpartnern SPD und Grünen in Berlin nur regieren, wenn Wohnungen enteignet werden. Dabei war sie selbst einst am Verkauf beteiligt.
Die Linkspartei hat ein Extremismusproblem. Der Verfassungsschutz sollte es ernst nehmen – und vor allem die Arbeitsgemeinschaft „Palästinasolidarität“ in den Blick nehmen.
Das Nein der SPD zur PDS hielt neun Jahre. Die Mauer der CDU zur AfD steht noch. So lief es bisher mit Brandmauern und Unvereinbarkeitserklärungen.
An diesem Dienstag kommt der neue Bundestag zusammen. 630 Abgerodnete sind es insgesamt. Wir haben fünf herausgegriffen, die eine besondere Rolle spielen könnten.
Die Linke jubelt und strotzt nur so vor Kraft. Das Wahlergebnis stellt die Partei aber auch vor ein Dilemma.
Die Linke schreibt eine kleine Aufstiegsgeschichte am Rande des großen Wahlkampfdramas. Dazu gehören nicht nur Tiktok-Videos.
Oskar Lafontaine war schon 13-mal Spitzenkandidat diverser Parteien und kämpft nun für das BSW. Ein Gespräch über linke Politik, Gendern und die Unabhängigkeit der Ukraine.
Mit der „Mission Silberlocke“ wollen die drei Linken-Politiker Gysi, Bartsch und Ramelow ihre Partei doch noch in den nächsten Bundestag hieven. Viel Zeit bleibt ihnen dafür nicht.
Minderheitsregierungen sind in Deutschland verpönt. Doch manche, die es selbst erlebt haben, glauben: Sie können dem erstarrten Parlamentarismus eine neue Dynamik geben.
CDU, BSW und SPD brauchen in Thüringen noch einen Abgeordneten für eine Regierungsmehrheit. Wir haben mal nachgefragt, ob nicht ein Linker wechseln will.
Die Linke galt im Osten lange als die Kümmererpartei, jetzt verwaltet sie auch dort nur noch ihr Siechtum. Was ist mit der Partei passiert?
Der Bundestag hat die Linke und das BSW als Gruppen anerkannt. Linkenchefin Wissler übt dennoch Kritik.
Die Linke und Wagenknechts Bündnis wollen künftig als eigene Gruppen im Bundestag agieren. Als solche haben sie bestimmte parlamentarische Rechte. Doch viele Fragen sind noch offen.
Petra Pau erklärt im Interview, warum sie und die anderen Linken-Abgeordneten nach der Fraktionsauflösung Ernsthaftigkeit ausstrahlen werden – und warum sie ihr Amt als Vizepräsidentin des Bundestags behalten will.
Seit Monaten hält Sahra Wagenknecht ihre Partei in Atem. Wenn ihre bekannteste Politikerin die Linke verlässt, droht der Partei das Aus. Es wäre das Ende eines langen Abstiegs.
Es tue ihm weh, sagt Thüringens Ministerpräsident, dass manche in seiner Partei Russlands Imperialismus nicht erkennen wollten. Er ist froh über die NATO – und hat einen Rat für Sahra Wagenknecht.
Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Die Wiedervereinigung beschert der FDP in der Bundestagswahl 1990 das erste Direktmandat seit mehr als 40 Jahren – in der Heimatstadt eines prominenten Liberalen. Teil 12 unserer Wahlserie.
Ob ein alter Wahlschlager für die Union die Trendwende bringt, ist noch ungewiss. Laschet geholfen hat womöglich, dass Merkel die Gefahr beschworen hat, dass eine Regierung unter Beteiligung der Linkspartei regieren könnte.
Die CDU fährt in Sachsen-Anhalt große Gewinne ein. Das verdankt sie dem Amtsbonus – und der Sorge vor der AfD. Für Koalitionsverhandlungen dürfte die Abneigung der Christdemokraten im Land gegenüber den Grünen noch eine Rolle spielen.
Der Berliner Linken-Politiker sagt, er sei auf Distanz zum Politikbetrieb bedacht.
Die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl 1990 wird zum Triumph für Helmut Kohl und die Union. Doch zwei Attentate überschatten den Wahlkampf im wieder geeinten Deutschland. Teil 13 unserer Serie: „Deutschland seit 1945“.
Trotz der Lobbyismus-Affäre sind Philipp Amthors Chancen auf den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin gut. Warum wollen viele in der Partei an ihm festhalten?
Die Nachfolgepartei der SED war zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung so etwas wie das politische Schmuddelkind der Republik. Wie sie aus dem Abseits allmählich herausfand, schildert dieses Buch.
Am Ende war sogar der Sieger maßlos überrascht. Am 18. März 1990 wählten die DDR-Bürger D-Mark und Wohlstand. Umfragen hatten der SPD den Sieg vorhergesagt, doch das war ein Missverständnis.
Bodo Ramelow will die DDR nicht „Unrechtsstaat“ nennen. Dafür spricht er von der „Menschenvernichtung“ in einem „Unrechtssystem“. Wie der Linke es schafft, zugleich Bürgertum und frühere Stasi-Leute anzusprechen.
In der Linken haben Trotzkisten einen großen Einfluss, bis hin zur stellvertretenden Parteivorsitzenden: Janine Wissler gehört „Marx21“ an. Die Radikalen in der Partei übernehmen eine Scharnierfunktion ins linksextreme Milieu.
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Ein Gastbeitrag über eine bemerkenswerte Metamorphose.
Seit der Wiedervereinigung waren Brandenburg und Sachsen die politisch stabilsten Länder im Osten, denn SPD und CDU regierten unangefochten – doch zu „Staatsparteien“ wurden sie nicht. Sonntag endet eine Ära der Illusionen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz muss nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster neu über Anträge auf Akteneinsicht der beiden bis 2012 beobachteten Mandatsträger Bodo Ramelow und Petra Pau entscheiden.
1994 wurde Helmut Kohl zum fünften Mal in Folge als Bundeskanzler vereidigt. Danach gab es in Bonn nur ein Thema: Wann endet die Ära Kohl?
Die Ausgrenzung der AfD stellt die CDU vor allem im Osten Deutschlands vor ein Dilemma – und erinnert an alte SPD-Schwüre gegenüber der PDS. Damals wie heute geht es um eine Partei, die einfach nicht kleinzukriegen ist.
Fällt das Prinzip der CDU, nicht mit den Linken zu koalieren? Die Kanzlerin hat dazu eine genaue Meinung. Doch die Erfolge der AfD zwingen die Union dazu, neue Bündnisse zu erwägen – vor allem in Ostdeutschland.
Alle Reformen werden nicht viel bewegen, wenn die SPD nicht zu der Erkenntnis gelangt, wer sie ist und für wen sie Politik machen will. Ein Gastbeitrag über die Heimatlosigkeit der Sozialdemokratie.
Im Kampf um den Bundestag schlägt die Linke biedere Töne an und setzt auf Bewährtes. Das Rezept scheint aufzugehen. Wäre da nicht ein Risikogebiet in der ehemaligen Hochburg der Partei.