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Eintracht Frankfurt erkennt Rudolf Gramlich posthum die Ehrenpräsidentschaft ab. In einem Gastbeitrag erläutert der Geschäftsführer des Eintracht-Museums die Lebensgeschichte des ehemaligen Präsidenten des Klubs.
Eintracht Frankfurt erkennt Rudolf Gramlich posthum die Ehrenpräsidentschaft ab. In einem Gastbeitrag erläutert der Geschäftsführer des Eintracht-Museums die Lebensgeschichte des ehemaligen Präsidenten des Klubs.
Im Land der Täter ein Zentrum für Holocaustforschung: Vor 25 Jahren wurde diese Idee mit der Gründung des Fritz-Bauer-Instituts verwirklicht.
Als hessischer Generalstaatsanwalt hat sich Fritz Bauer der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen verschrieben. Nun soll der große Saal im Frankfurter Saalbau Gallus seinen Namen tragen.
Mit der Ahndung von Verbrechen untergeordneter Chargen in Konzentrationslagern tat sich die Justiz schwer. Warum eigentlich?
Dieses geistige Kind des „roten Hessen“ ist noch erstaunlich rege: Vor fünfzig Jahren erschien das erste Heft der Zeitschrift „Kritische Justiz“. Fritz Bauer hatte zur Gründung des Organs aufgerufen.
Netflix verfilmt die Entführung Adolf Eichmanns, gespielt von Ben Kingsley. An Emotionalität und Abenteuer fehlt es nicht. Dafür an der Tiefenschärfe.
Der Schauspieler Burghart Klaußner, berühmt durch seine Rollen in „Das weiße Band“ und „Der Staat gegen Fritz Bauer“, hat sein literarisches Debüt geschrieben. Es spielt an einem Tag kurz vor Kriegsende, dem 23. April 1945, am Wannsee
Gerhard Wiese war einst Ankläger im Frankfurter Auschwitz-Prozess. Jetzt hat Bundesjustizminister Heiko Maas den früheren Staatsanwalt mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Den Kanzler Kurt Georg Kiesinger erklären - das war für Uwe Johnson 1967 vor dem American Jewish Kongress unmöglich. Elfte Lektürewoche in Uwe Johnsons „Jahrestagen“.
Elf Angehörige eines SS-Sonderkommandos standen im Oktober 1967 wegen des Massenmords in Babij Jar vor Gericht. Gesine Cresspahl erfährt davon aus der New York Times. Siebte Lektürewoche in Uwe Johnsons „Jahrestagen“.
Der 20. Juli 1944 steht für den Widerstand gegen Hitler. Auch im Grundgesetz gibt es ein Widerstandsrecht. Es schließt die Gewalt gegen den freiheitlichen Staat aus. Ein Gastbeitrag.
Als Staatsanwalt war er Initiator des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Nun erinnert eine Gedenktafel in der Mainmetropole an den Juristen Fritz Bauer.
Mit der Bestätigung des Urteils gegen Oskar Gröning räumt der Bundesgerichtshof mit einer Rechtsauslegung auf, die vielen NS-Verbrechern Straflosigkeit sicherte.
Seit „Das Leben der Anderen“ vor fast zehn Jahren hat kein deutscher Film den begehrten Auslands-Oscar mehr gewonnen. Jetzt soll der Publikumsliebling des Filmfestivals von Cannes das ändern.
In Berlin wurde zum 66. Mal der deutsche Filmpreis verliehen. Großer Gewinner des Abend ist der Politthriller „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Grund zur Freude hatten aber auch andere.
Sieg für das politische Kino: Der Politthriller „Der Staat gegen Fritz Bauer“ holt bei der Verleihung des 66. Deutschen Filmpreises die meisten Trophäen. Bei der Gala gibt es viele ernste Töne.
Fritz Bauer wird mit einer Gedenktafel geehrt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die dennoch für Differenzen im Ortsbeirat sorgt.
Fritz Bauer, von 1956 bis 1968 oberster Staatsanwalt in Hessen, ist in jüngster Zeit zu einem Filmhelden geworden. Jetzt zeigt die ARD „Die Akte General“. Das Drama hat seine Tücken.
Reinhold H. wird Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen vorgeworfen. Direkt Nachweisen kann ihm das Gericht dies nicht. Früher taten sich deutsche Gerichte mit solchen Verfahren schwer. Das hat sich aber geändert.
Der Rückblick auf das „Schwellenjahr“ 1966.
So etwas lesen Politiker derzeit dauernd. Und noch Schlimmeres. Was macht das mit, zum Beispiel, einem hessischen Landrat?
Ob als prügelnder Pastor in „Das weiße Band“ oder als Nazi-Jäger Fritz Bauer: Burghart Klaußner spielt gern schwierige Rollen – und ist selbst ein komplexer Charakter, der sich manchmal missverstanden fühlt.
Dokumentarisch mit Swing: Lars Kraumes Film über den Staatsanwalt Fritz Bauer, der den Auschwitz-Prozess in Gang brachte, kommt ganz ohne Kitsch aus. Und Fritz Bauer ist ein geborener Filmheld.
Der Publikumspreis für den Film über den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der die Frankfurter Auschwitz-Prozesse ermöglichte, war fast schon zu erwarten. Abschließend sorgte die Jury von Locarno jedoch noch für einige Überraschungen.
In Lüneburg ist ein Mann angeklagt, der das Geld der Menschen verwaltete, die in die Gaskammern von Auschwitz geschickt wurden. Warum erst jetzt?
Fast zehn Jahre machte er zwei Jobs: Museumsdirektor und Institutsleiter. Nun entscheidet sich Raphael Gross ganz für die Wissenschaft. Und verlässt Frankfurt.
Er ist der erste Politiker der Linkspartei, der das Amt des Ministerpräsidenten bekleiden könnte: Bodo Ramelow im F.A.Z.Gespräch über die rot-rot-grüne Koalition in Thüringen, die er als „Meilenstein für meine Partei“ bezeichnet.
Burghart Klaußner stellt den Staatsanwalt Fritz Bauer dar, der bei den Auschwitz-Prozessen eine maßgebliche Rolle spielte. Wie nähert er sich einem Mann, der sich auf verlorenem Posten fühlen musste?
Ein Kinofilm erzählt jetzt die Geschichte des Auschwitz-Prozesses aus den frühen Sechzigern. Peter Kalb, geboren 1941, betreute damals die Zeugen; Alexander Fehling, Jahrgang 1981, spielt im Film einen Staatsanwalt. Ein Gespräch über den Umgang mit der Hölle.
Der junge Staatsanwalt Johann Radmann hat im Frankfurter Auschwitz-Prozess Täter und Opfer vernommen. Der Film „Im Labyrinth des Schweigens“ zeigt eindringlich, wie sich ihm und dem deutschen Volk die Augen öffnen für die Monstrosität der nationalsozialistischen Verbrechen.
Lange spielte die deutsche Justiz den Tätern der NS-Vernichtungslager in die Hände. Seit wenigen Jahren wird wieder ermittelt. Bisher aber nicht sehr erfolgreich.
Daniel Kehlmann, der meistübersetzte deutsche Gegenwartsautor, lädt zu einer gespenstischen Poetikdozentur: Was hatte Ingeborg Bachmann mit Peter Alexander zu schaffen?
Fritz Bauer war ein Staatsanwalt ganz eigener Art. Er wollte die Bürger vor staatlicher Willkür schützen. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Frankfurt berichtet über sein Leben.
Feind im eigenen Land: Das Frankfurter Jüdische Museum erinnert an den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der mit den Auschwitzprozessen ein langes Beschweigen brach.
Als der Auschwitz-Prozess vor 50 Jahren im Römer eröffnet wurde, hatte der damalige Oberbürgermeister Werner Bockelmann (SPD) seine ganze Überzeugungskraft