Laschets Versprechen
Die CSU dringt abermals auf die Mütterrente als Wahlkampfschlager. Unions-Kanzlerkandidat Laschet widerspricht und verspricht: Es bleibt bei der Rente mit 67. Ob das die Wähler honorieren, ist unklar.
Die CSU dringt abermals auf die Mütterrente als Wahlkampfschlager. Unions-Kanzlerkandidat Laschet widerspricht und verspricht: Es bleibt bei der Rente mit 67. Ob das die Wähler honorieren, ist unklar.
Wie bleibt die Rente sicher? Der Forderung nach einem höheren Eintrittsalter setzt der Arbeitsminister abermals eine andere Idee entgegen. Eine „Rente mit 68“ lehnt Heil ab.
Der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums polarisiert. Sein Vorschlag zu einem späteren Renteneintritt findet in der Koalition vorerst keine Unterstützer. Es ist ein sensibles Thema im Wahlkampf.
Nach der Bundestagswahl strebt der CDU-Vorsitzende Armin Laschet eine Reform der Rentenpolitik über die Parteigrenzen an. Dies solle ein „Vertrauen über die Regierungszeiten hinweg“ ermöglichen.
Ex-Minister Thomas de Maizière und Karl-Ludwig Kley, mächtigster Aufsichtsrat der Republik, diskutieren über kluge Führung und die Einsamkeit der Macht. Und sie verraten, was von Jürgen Klopp zu lernen ist.
Zwischen SPD und IG Metall kracht es – ausgerechnet unter der neuen Parteiführung. Dabei verdankt diese ihren Erfolg auch der Gewerkschaft.
Gesetzliche Rente, Betriebsrente und individuelle Ersparnis sind das bis heute gültige Dreisäulenmodell, für das auch Blüm sich stark gemacht hat. Doch die rot-grüne Welt war nicht mehr Blüms Welt.
Mehr Alte, weniger Junge: Das Rentensystem kommt unter Druck. Eine Kommission von Experten hat jetzt eine Lösung geliefert – oder jedenfalls fast.
Die verfeindeten Lager der Linkspartei können sich auch nach dem Weggang von Sahra Wagenknecht nicht einigen – statt um Migration geht es nun um Klimaschutz.
Die Parteispitze will den Sozialstaat ausbauen und damit in der nächsten Bundestagswahl punkten. Auch der Mindestlohn soll auf 13 Euro steigen.
Alle schauen auf die schwächelnde Konjunktur, doch über das viel größere Risiko für den deutschen Arbeitsmarkt wird kaum gesprochen: die Alterung der Gesellschaft. Es wird Zeit zu handeln.
Arbeitnehmer müssen immer mehr Aufgaben bewältigen. Deshalb verlangen sie flexible Lösungen, um ihre Arbeit zu unterbrechen. Ein schwäbischer Unternehmer hat trotz fehlender politischer Maßnahmen seinen Weg gefunden.
Union und SPD wollen als Volksparteien überleben. Ihre Methoden, das zu schaffen, sind aber genau gegensätzlich. Was bedeutet das für die große Koalition?
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion erklärt im Gespräch mit der F.A.Z., warum er den Koalitionsvertrag erneuern will und warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt für offenen Streit in der CDU ist.
Wie lange sollen die Deutschen arbeiten? Ein Vorschlag der Bundesbank ruft viele Reaktionen hervor – ganz unterschiedliche.
Die Lebenserwartung steigt, die Geburtenrate ist niedrig: Die Bundesbank rät zu einem späteren Renteneintrittsalter. Allerdings würde eine Anhebung noch dauern.
Unerwartete Turbulenzen: Die Gewerkschaft hat Jörg Hofmann im Amt bestätigt – aber mit einem kümmerlichen Ergebnis. Über die Gründe wird gerätselt.
Die deutsche Bevölkerung altert immer mehr. Das belastet die Wirtschaft und die Sozialsysteme. Eine aktive Demographiepolitik der Bundesregierung, die auch die Zuwanderung steuert, ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
Wenn es um das Synchronmaulen über sozialpolitisches Versagen der Regierungskoalition geht, ist vielen Verbänden jede Gelegenheit recht. Die vielen ethischen Fallstricke in der Debatte über eine zielführende Sozialpolitik werden dabei geflissentlich übersehen. Zu mehr Gerechtigkeit führt das nicht – im Gegenteil.
Geschickt erwecken viele Parteien den Eindruck, sie wollten die verhasste Hartz-IV-Reform abschaffen. Doch in Wahrheit denkt keine einzige daran.
Peter Bofinger verlässt die Wirtschaftsweisen. Zum Abschied spricht er über Deutschlands drängendste Probleme, das Wettrennen mit China und die Eiszeit im Sachverständigenrat.
Jetzt gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, und immer weniger junge Menschen rücken in den Arbeitsmarkt nach. Was kann Deutschland tun, um den Wohlstand zu sichern – und die Sozialsysteme bezahlbar zu halten? Eine Analyse.
Die Debatte über ein Einwanderungsgesetz spaltete die deutsche Politik über Jahrzehnte. Nun haben die Befürworter fürs Erste gewonnen – der Fachkräftemangel wurde zu stark. Um den Gegnern entgegen zu kommen, wurde allerlei Bürokratie ins Gesetz geschrieben.
Unbelastet von Koalitionszwängen: Der Wirtschaftsflügel der Union wünscht sich mit großer Mehrheit Friedrich Merz als neuen CDU-Vorsitzenden. Doch auch sein Spielraum wäre begrenzt.
Seit Jahren ringt die SPD mit der Frage, ob sie durch die Hartz-IV-Reformen ihre Seele verloren hat. Mit der Abkehr von Hartz IV könnte die Partei aber auf das falsche Thema setzen. Was halten die Wähler davon?
Nicht nur die Linke, auch die SPD hadert mit der Anhebung der gesetzlichen Regelaltersgrenze. Doch im neuen Bericht zur „Rente mit 67“ bekräftigt die Bundesregierung den damaligen Beschluss.
Die robuste Wirtschaftsentwicklung macht’s möglich: In Deutschland ist der Anteil der Erwerbstätigen höher als in allen anderen EU-Ländern, mit einer Ausnahme. Das hat mehrere Gründe.
Die CDU sucht eine neue Führung. Die SPD debattiert über ihre programmatische Substanz. Bei „Anne Will“ zeigte sich, warum die Grünen auf einmal für Vernunft stehen.
Angela Merkel war immer eine Pragmatikerin aus Überzeugung. Sie setzte sich gegen Wolfgang Schäuble durch und ließ Griechenland nicht fallen. Doch mit der Flüchtlingskrise änderte sich ihre Einstellung.
Die SPD im Südwesten steht kurz vor der Bedeutungslosigkeit. Intern zerfleischen sich die Genossen – von Demütigungen und cholerischen Ausfällen ist die Rede. Wie konnte es so weit kommen?
Olaf Scholz soll neuer Finanzminister werden. Er ist mehr Reformer als Umverteiler. In seiner politischen Karriere ging der SPD-Politiker große Risiken ein.
Sachsen ist für die CDU eine Bewährungsprobe: Kaum sonstwo wird sie so von der AfD bedroht. Der neue Ministerpräsident Michael Kretschmer muss den Abstieg verhindern. Ein Kommentar.
Der Sozialbeirat beim Bundesarbeitsministerium sieht das Rentenniveau sinken und den Beitragssatz steigen. Und empfiehlt: Neue Leistungen sollen voll aus Steuermitteln finanziert werden.
Anders als vor vier Jahren entspricht das Wählerprofil der AfD ziemlich eindeutig dem anderer rechtspopulistischer Parteien in Europa. Warum es so kam, wie es kommen musste, und warum es wohl auch so bleiben wird.
Die Linke hat ein strategisches Problem: In manchen Regionen Deutschlands tritt sie als Volkspartei an – und versinkt dabei im politischen Establishment. Besonders deutlich wird das in ihren brandenburgischen Hochburgen.
Große Versprechen in der ARD-Wahlarena: SPD-Kanzlerkandidat Schulz versprach den Wählern schnelle Verbesserungen in den ersten 100 Tagen seiner Kanzlerschaft – und holte zum Schlag gegen Merkel aus.