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Alternde Gesellschaft : Die Demographiewende ist machbar

  • -Aktualisiert am

Deutschland wird immer älter – und das fordert die Gesellschaft. Bild: dpa

Die deutsche Bevölkerung altert immer mehr. Das belastet die Wirtschaft und die Sozialsysteme. Eine aktive Demographiepolitik der Bundesregierung, die auch die Zuwanderung steuert, ist überfällig. Ein Gastbeitrag.

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          Der demographische Wandel ist zwar in aller Munde, aber im Unterschied zum Beispiel zum Klimawandel findet er viel weniger eine mit Konsequenzen verbundene Aufmerksamkeit. Eine sichtbare Gestaltungsabsicht ist nicht erkennbar. Demographiepolitik der Bundesregierung? Es hat sie einmal gegeben. Ob es sie noch gibt, das bleibt eine Frage. Zurzeit stellt man jedenfalls eine einseitige Akzentsetzung im Bereich Migration fest. In der Einwanderung sieht man eine Lösung, verwechselt oft aber bereits Asyl- mit Migrationspolitik.

          Die grüne und linke Forderung nach einer Politik offener Grenzen offenbart migrationspolitisch gesehen ein Übermaß humanitärer Geltungsansprüche, anstelle nüchtern demographische Interessenpolitik zu vertreten. Schon der verbreitete Begriff „Migrationshintergrund“, fachfern von pädagogischer Seite eingeführt, suggerierte, dass vor allem Migration unsere Gesellschaft maßgeblich charakterisieren würde nach dem Motto, wir sind doch alle Migranten (gewesen). Dabei ist der eigentliche Anteil „Ausländer“ viel kleiner. Eine zweite Illusion besteht darin, dass eine anspruchsvolle Wohlstandsentwicklung mit einer qualitätsindifferenten Zuwanderung vereinbar sein soll.

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