Zwischen Eisen und Feuer
Rente mit 67 oder 70? Alexander Ruß arbeitet in der Industrie, in Hitze und Lärm – und sagt: Schön wär's. Aber er ist skeptisch.
Zwischen den Landtagswahlen liegen die Nerven blank. Der frühere SPD-Wahlkampfstratege Michael Donnermeyer über den Druck auf den Kanzler, die Reformfähigkeit von Gerhard Schröder und die Lebenslüge der CDU.
Rente mit 67 oder 70? Alexander Ruß arbeitet in der Industrie, in Hitze und Lärm – und sagt: Schön wär's. Aber er ist skeptisch.
Die Vorschläge der Kommission finden überraschend viele Freunde. Das größte Risiko für die Rente ist jetzt, dass sie zu sicher wird.
Die Früchte des Kapitalmarkts sollen künftig alle ernten müssen. Für die Rente ist das hilfreich.
Nach einem halben Jahr intensiver Arbeit legt die Rentenkommission jetzt ihre Vorschläge für eine Reform vor. Und ein großer Kritiker der bisherigen Rentenpolitik scheint besänftigt.
Dass NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst Kanzler Merz aktuell ersetzen könnte, gilt als unwahrscheinlich. Warum wir trotzdem darüber reden müssen.
Bundeskanzler Merz traut sich zu den Gewerkschaftern. Ihnen reicht er erst die Hand, doch dann kippt die Stimmung.
SPD-Veteran Franz Müntefering setzte einst die Rente mit 67 durch. Hier erklärt er, warum man nicht jeden Tag eine Großreform machen kann – und wieso es jetzt wieder an der Zeit ist.
Als Reformministerin gestartet, jetzt Klassenkämpferin? Viele in der Koalition zweifeln an Bärbel Bas.
Der Haushaltsentwurf für 2027 steht. Trotz Investitionen und Reformen steigt die Neuverschuldung deutlich an. Kann diese Regierung überhaupt noch sparen?
Die Politik der schwarz-roten Koalition in der Energiekrise hat etwas Rituelles. Zum Wohl des Landes ist sie nicht.
Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofs, fordert Investitionen statt Konsum. Bürger müssten sich darauf einstellen, den Gürtel enger zu schnallen, damit auch nachfolgende Generationen handlungsfähig bleiben.
Die Koalition zofft sich um die Rente, warum genau ist schwer zu sagen. Dabei mangelt es keinesfalls an Streitthemen. Wir sprechen über den Zustand der Koalition und ihre Zukunft.
Wer ab 67 Jahren noch etwas weiterarbeitet, kann sein Einkommen für den ganzen Ruhestand deutlich erhöhen. Ein F.A.S.-Rechner zeigt, wie sehr sich das lohnt.
Während der Bundeskanzler sich bei der Regierungsbefragung noch bedeckt hielt, was die angekündigten Reformen angeht, überraschte sein Stellvertreter mit offensiven Ankündigungen.
Merz und Klingbeil fehlt es nicht an Reformwillen, sondern an Mut und Risikobereitschaft. Auch nach den Wahldebakeln der SPD klingt die Koalition zögerlich.
Die SPD verliert nach 35 Jahren jetzt auch den Spitzenposten in Rheinland-Pfalz. Doch die großen Konsequenzen bleiben aus.
Iran ist nicht unser Krieg, wir machen da nicht mit, heißt es von der Bundesregierung. Trotz neuester Drohungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung der westlichen Verbündeten formuliert der Bundeskanzler täglich schärfere „Neins“.
Wer im Alter noch Geld verdient, zahlt künftig weniger Steuern. Zwei Jahre Arbeit bringen ganz leicht 100.000 Euro mehr. Netto.
Es ist zu einfach, die Schuld an fehlenden Reformen allein der Politik zuzuschreiben. Erneuerung scheitert nicht nur an unterschiedlichen Positionen von Koalitionspartnern.
Die Rentenbeschlüsse der schwarz-roten Koalition belasten das Wirtschaftswachstum in Deutschland, sagt der Ökonom Axel Börsch-Supan. Er skizziert, was geboten ist, um die Rente zukunftsfest zu machen.
Die gesetzliche Rentenversicherung wird ständig renoviert: Mal gibt es mehr, mal wird gestrichen. Derzeit ist wieder Großzügigkeit angesagt. Ein Überblick über die wichtigsten Rentenreformen.
Die Sozialdemokraten hatten mal mutige Reformer wie Gerhard Schröder und Franz Müntefering. Heute sucht man sie vergeblich.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger wünscht sich Standfestigkeit der jungen Rentenkritiker und einen Reformkanzler Merz. Bis ins nächste Frühjahr gibt er der schwarz-roten Koalition noch Zeit. Eine Minderheitsregierung lehnt er ab.
Der Bundeskanzler will seine Kernklientel nicht verprellen – und erinnert zunehmend an Angela Merkel. Die Wirtschaftswende ist so nicht zu schaffen.
Cem Özdemir will Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden. Seine Positionen passen gut zu denen der CDU – aber wenig zu denen seiner Partei.
„Wo bleibt der Ruck für Reformen, Herr Bundeskanzler?“, fragte Caren Miosga am Sonntagabend Friedrich Merz in ihrer Sendung. Und stellte die Behauptung auf, dass Pessimismus und Larmoyanz auch eine Folge seiner leeren Versprechen sein könnten.
Durch einen Kunstgriff kostet die Rente den Bund bald 15 Milliarden Euro zusätzlich im Jahr. Noch können die Abgeordneten das verhindern.
Das Vertrauen in Reformen schwindet, Erwartungen werden gedämpft. Jens Spahn mahnt realistische Ziele der schwarz-roten Koalition an. Denn der „Herbst der Reformen“ rückt in die Ferne.
Der Kanzler will der gereizten SPD gerade keine Rentendebatte zumuten. Doch in der Union erinnert man sich gerne an alte Sozialdemokraten, die ihre Partei auf Linie brachten.
Rente, Bürgergeld, hohe Einkommen: Die SPD grenzt sich von der Union ab, der Streit um die Zukunft des deutschen Sozialstaats ist längst ausgebrochen.
Der Ökonom Jens Südekum berät jetzt den Finanzminister. Für den war der Düsseldorfer die logische Wahl, beide kennen sich lange. Er soll drauf achten, dass das Geld gut ausgegeben wird.
Die Frage, warum Carsten Linnemann nicht ins Kabinett geht, treibt das politische Berlin um. Die vielleicht wichtigere Frage lautet: Hilft die Entscheidung Friedrich Merz?
In Rente gehen? Für viele Menschen ist das unvorstellbar. Wie ältere Beschäftigte engagiert, leistungsfähig und zufrieden bleiben – und wann es dann doch Zeit ist, aufzuhören.
Die Wiener Koalitionsgespräche sind im Streit über den Etat und Strukturreformen gescheitert. Ist jetzt der Weg frei für einen Kanzler Kickl?
In einer Bewerbungsrede in Essen geht der Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz harsch mit der gescheiterten Ampel von Kanzler Olaf Scholz ins Gericht. Deutschland schwört Merz auf eine „gewaltige Kraftanstrengung“ ein.
Wenn die Union regiert, soll alles anders werden im Land. Wirklich? Im Kleingedruckten klingt vieles gar nicht so entschieden.