Kinder als Staatsfeinde
Eine Dokumentation im Ersten zeigt, wie Kinder und Jugendliche an der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen. Die Verbitterung der Hinterbliebenen über das Grenzregime der DDR vergeht nicht.
Eine Dokumentation im Ersten zeigt, wie Kinder und Jugendliche an der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen. Die Verbitterung der Hinterbliebenen über das Grenzregime der DDR vergeht nicht.
Vor 30 Jahren wurde mit Chris Gueffroy zum letzten Mal ein Flüchtling an der Berliner Mauer erschossen. Die DDR versuchte anschließend alles, um den Fall zu vertuschen.
Die Welt als Ganzes werde sich in Richtung Datenschutz bewegen, meint der Apple-Chef Tim Cook in Berlin – und lässt sich in das Berlin zu Mauerzeiten zurückversetzen.
Reinhard Gehlen war die prägende Gestalt des frühen BND. Das erschwerte seinem Nachfolger das Leben sehr.
Der Fall der Berliner Mauer ist fast 30 Jahre her, doch Unterschiede teilen Deutschland noch immer in Ost und West. Ob Durchschnittsalter, Sitz der Konzernzentralen oder Haute Cuisine - die alte Grenze bleibt sichtbar.
Das Mauer-Kunstprojekt von Ilya Khrzhanovsky wird nach der Absage der Berliner Behörden nicht stattfinden. Damit verspielt die Hauptstadt eine einmalige Chance. Ein Gastbeitrag.
Berlin-Mitte soll im Oktober 2018 Schauplatz des großangelegten Kunstprojektes DAU werden. Dazu wollen die Macher die Berliner Mauer nachbauen, sie aber auch am 9. November originalgetreu wieder fallen lassen. Doch wozu?
Der deutschstämmige Investor Peter Thiel hält die DSGVO für ein „dummes Eigentor“ der Europäer und Protektionismus à la Sowjetunion. Außerdem fehle es den Deutschen an Ambition.
Die verriegelte Stadt: Eine Berliner Ausstellung dokumentiert die Mauer, als sie noch aus Gartenzäunen, Fischreusen, Leitern und Pappe bestand.
Das Land ist zerstritten und verunsichert. Nur noch der Fußball scheint Frankreich aus dem Würgegriff der Geschichte befreien und zur Vernunft bringen zu können. Es darf aber keine Eigentore geben.
Die nukleare Weltordnung schien nach dem Ende des Kalten Krieges in einen relativ stabilen Zustand übergegangen zu sein. Doch dem ist nicht so. Der Schuldige an der neuerlichen Erschütterung ist klar: Russland. Ein Gastbeitrag.
Der Schweizer Geheimdienst sammelte Fakten und Gerüchte über Max Frisch. Ein Buch zur sogenannten „Fichen Affäre“ stellt provokante Thesen auf.
Im Jahre 1982 schrieb Peter Schneider in seinem Buch „Der Mauerspringer“ über das geteilte Berlin. Jetzt führt ihn ein Besuch in Israel an einen Grenzwall, wie er ihn noch nie gesehen hat. Ein Gastbeitrag.
Was müsste passieren, damit das System Joseph Blatter beim Weltfußballverband Fifa endlich in sich zusammenstürzt? Es scheint kein Kraut gewachsen gegen diese Korruption – die wir alle mitfinanzieren.
Zwischen Mauerfall und Bordellen – Ein Vierteljahrhundert Deutschland: In Köln wird die sozialpolitische Fotografie von Bettina Flitner ausgestellt. Titel: „face to face“, zu sehen in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung.
Helmut Kohl hat mit seinem neuen Buch „Aus Sorge um Europa“ einen Appell zum Handeln verfasst. Wir müssen das Schicksal Europas mit Verstand und Leidenschaft in die Hand nehmen. Ein Gastbeitrag von Viktor Orbán.
Die Menschen haben einen auf Dauer schwer zu unterdrückenden Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit. Am Ende setzen sie sich gegen jedes totalitäre Regime durch. Die Behauptung von der angeblichen strukturellen Menschenrechtsunfähigkeit ganzer Gesellschaften geht fehl.
Der Mauerfall in Zahlen: Vor 25 Jahren fiel die Mauer und machte aus einem geteilten Land wieder eins. Doch wie hoch war die Mauer eigentlich? Und was hat das alles gekostet?
Nach der Wende gingen die Berliner mit Spitzhacken auf die Mauer los. Viele Jahre später versuchen sie die Überreste des Unrechtsstaats sorgfältig zu erhalten.
Das angespannte Verhältnis des Westens zu Russland ist das Ergebnis von Vernachlässigung. Doch niemals war es darum gegangen, Russland zu demütigen. Ein Kommentar des amerikanischen Diplomaten und ehemaligen Botschafters in Berlin.
Die Baustelle des fast fertigen One World Trade Centers galt als uneinnehmbar - bis ein 16 Jahre alter Junge aufs Dach des 540 Meter hohen Wolkenkratzers stieg und Fotos machte. Wie konnte das passieren?
Der Historiker Guido Knopp gibt bei Frank Plasberg dem Westen Mitschuld an der Eskalation in der Ukraine. Ein Journalist vergleicht die Geschehnisse auf der Krim indirekt mit der Wiedervereinigung.
Aber Platz ist keiner da: Wenige Tage vor der Volksabstimmung über eine Zuwanderungsbegrenzung tobt in der Schweiz eine wilde Debatte.
Aleksandar Vučić ist für ein europäisches Serbien. Vor den EU-Beitrittsverhandlungen spricht der stellvertretende Ministerpräsident über Selbstkritik, heikle Reformen und wirtschaftliche Probleme.
Den SED-Staat definiert der Politikwissenschaftler als „(spät-) totalitären Versorgungs- und Überwachungsstaat“, eine in der Zunft nicht unumstrittene Formulierung. Immerhin deutet sie implizit die Ursache an, aus welcher der DDR-Sozialismus gescheitert ist.
Man weiß heute vieles über den Tod von John F. Kennedy. Aber nicht so viel, dass nicht noch Platz für Verklärung und Verschwörung bliebe. Die Literatur zum Gedenktag schwankt zwischen Thriller und Hagiographie.
Kontinuität im Wandel des braunroten Deutschlands. 13 Thesen in Anbetracht der vielen 9. November.
Der beschleunigte Klimawandel ist empirisch hinreichend belegt. Wer ihn dennoch infrage stellt oder meint, die ganze Sache habe sich als Hokuspokus entpuppt und müsse ad acta gelegt werden, der vernebelt und verrät vor allem eines: eigene Interessen.
„Selbstmörderisch“ nennt Moskau die Träume der Ukraine von Europa. Als Beweis dient der „Handelskrieg“, der in Kiew Erinnerungen weckt. Aber der Erfolg ist fraglich.
Die halblinke Regierungspartei in Italien schweigt zur letztinstanzlichen Verurteilung Silvio Berlusconis. Mit dessen Lehnsmännern sitzt sie nämlich in einem Boot. Berlusconi selbst bringt sich politisch bereits wieder in Stellung.
Als DDR-Bürger wusste der Lyriker Peter Huchel, was Reisefreiheit bedeutet. Sein Gedicht „Thrakien“ gleicht dem befreienden Ausflug in eine surreale Landschaft.
Die NSA und die IT-Industrie haben es weit gebracht: Durch Datensammlung können sie rekonstruieren, was ein Mensch denkt. Damit verwirklichen sie das, wovon die Vordenker der Spionage immer träumten. Nur eines wissen sie tragischerweise nicht - was menschliche Intuition ist.
Bis zu 600 Menschen kamen an der innerdeutschen Grenze ums Leben. Hatten die Grenzsoldaten in der DDR wirklich nur die Wahl zwischen dem Todesschuss und der Folter im Gefängnis?
An der Müritz gab es bislang Wasser, Landschaft und einen alten Militärflughafen. Jetzt sind noch große Pläne für ein Ferienparadies hinzugekommen.
Roger Waters, der mit Pink Floyd weltberühmt geworden ist, bringt seit drei Jahren das Stück „The Wall“ wieder auf die Bühne. Inklusive etlicher Sepzial- und Multimediaeffekte. Am 9. August macht Waters’ Europatournee Halt in Frankfurt.
1,3 Prozent reichten Bastian Langbehn, um ins Parlament von Lübeck zu kommen. Für eine Satirepartei. Die anderen Politiker sind ratlos: Was soll der Quatsch? Am Donnerstag beginnt mit der ersten Ratssitzung der Ernst des Politikerlebens.